Das rosa Tablett, dass ich im Januar als Untersetzer für meine selbstgemachten Kerzen gekauft hatte, habe ich nun etwas weihnachtlich dekoriert. Damals hatte ich die Kerzenreste von den letzten beiden Adventskränzen verarbeitet. Die selbstgemachten Kerzen sind inzwischen niedergebrannt, und es musste etwas neues her. Der rote Granatapfel, dem ich ein "Bett" aus einigen Fichtenzweigen gewunden habe, passt wunderbar in den Advent. Die Zweige kann man locker zum Kranz formen und einfach mit etwas goldenem Basteldraht umwickeln. Ich habe den Granatapfel als Kerzenständer umfunktioniert und dazu die zipfelförmigen Kelchblätter mit kupferfarbenem Basteldraht umwickelt. Beim Kaufen muss man deshalb darauf achten, dass die Zipfel noch vorhanden sind, denn im Supermarkt sind sie oftmals abgebrochen.Auf dem Tablett habe ich drei Plätzchen-Ausstechförmchen verteilt. In das kleinste, kamen einige der rosa Pfefferbeeren, die ich für den Adventskranz gekauft hatte. Die beiden anderen Förmchen habe ich mit sehr kleinen Stückchen Nadelbaumzweigen verschönert und das größere von beiden noch dazu mit einem Kerzenhalter plus Kerze versehen.Die Ausstechförmchen benutze ich nicht zum Plätzchenbacken. Ich habe sie vor einigen Jahren mal zum dekorieren gekauft und tatsächlich schon einmal ein solches Adventstablett damit gestaltet.Die Engelkerzenhalter aus Keramik habe ich schon viele Jahre. Zum allerersten Mal habe ich sie im Jahr 2008 hier im Blog gezeigt. Kaum zu glauben, dass ich hier nun schon 17 Jahre schreibe. Am 12. Dezember 2007 habe ich meinen ersten Post verfasst.In den letzten Jahren habe ich die Engel gar nicht aufgestellt, doch jetzt passen sie so wunderbar zu dem rosafarbenen Tablett. Und schon ist wieder die erste Adventswoche vorüber. Ich habe heute Plätzchen gebacken und was habt ihr so gemacht? Ich wünsche euch allen einen schönen zweiten Advent.
Das messingfarbene Tablett, das ich im Herbst mit Eicheln dekoriert habe und in der Adventszeit mit dem Adventskranz, hat nun einen ersten frühlingshaften "Anstrich" bekommen. Denn wie fängt man mit der Osterdeko an? Am besten peu á peu, finde ich. Und weil es im Supermarkt in den vergangenen Wochen mehrfach Traubenhyazinthen (Muscari) gab, habe ich natürlich gleich mal zugegriffen. Denn Muscari sind für mich der Inbegriff von Frühling.Ich mag die kleinen blauen Frühlingsboten einfach sehr. Natürlich halten sie sich bei den warmen Temperaturen im Zimmer nicht so lange wie draußen im Freien, dennoch habe ich einen Topf Muscari in die hübsche Keramikschale gepflanzt, die ich vor vielen Jahren von einer Keramikerin geschenkt bekommen habe. Das kleine vergoldete Schneckenhaus auf dem Moos ist die farbliche Verbindung zum Tablett.Das vergoldete Schneckenhaus und das vergoldete Ei sind die ersten Hinweise auf Ostern auf meinem Tisch. Sie stammen noch vom goldenen Osterkranz, den ich vor vor drei Jahren gemacht habe. So viel Gold werde ich in diesem Jahr wohl eher nicht für die Osterdeko verwenden. Aber diese beiden kleinen Teile passen einfach zu gut zum Tablett. Das goldene Ei habe ich auf einem Stück Rinde mit Heißkleber befestigt, damit es nicht umfällt, wenn die winzige Traubenhyazinthe darin wächst.Mehr Osterkram gibt es jetzt aber noch nicht. Die Bienenwachskerze stammt noch aus der Vorweihnachtszeit. Und einen Strauß bunte Tulpen habe ich noch dazu geholt. Mir hat besonders gut gefallen, dass es eine Farbmischung aus Tulpen in allen Farben war: Jede Tulpe sieht anders aus. Das macht doch Lust auf den Frühling. Und wie lange kann man die Osterdeko stehen lassen? Das bleibt wohl jedem selbst überlassen. Noch ist ja lange nicht Ostern, von daher werden bei mir jetzt auch noch keine weiteren Ostereier ausgepackt. Und Hasen gibt es auch noch nicht. Und wie haltet ihr es mit der Osterdeko? Ab wann wird bei euch dekoriert?
In diesem Jahr ist mein Adventskranz gelb. Das ist eigentlich eine für mich völlig ungewohnte Farbe, denn bisher habe ich den Adventskranz eher klassisch in Rottönen oder in Weiß gehalten. Aber ich mag es auch gerne stimmig. Und die gelben Kerzen passen nun einfach wirklich gut zu dem Gesteck mit der gelben Bienenwachskerze,
das ich neulich erst gemacht habe. Ich wollte den Adventskranz farblich passend dazu machen und die Bienenwachskerze hat quasi die Richtung vorgegeben.Als ich neulich in der Stadt war, habe ich dann diese Pure-Wax-Kerzen in sattem Gelbton entdeckt. Die passen doch perfekt zum Bienenwachsgelb. Die nachhaltigen Kerzen habe ich ja schon im vorigen Jahr vorgestellt. In diesem Jahr gab es sie nicht nur in Rot, sondern in vielen verschiedenen Farben.Und passenderweise habe ich auch jede Menge Eichelhütchen gesammelt, von denen ich aber nur einige für das Kerzengesteck verwendet hatte. Aus den restlichen Eichelhütchen wurde deshalb eine Girlande gewickelt.Die Eichelhütchengirlande passt rings um die Kerzen herum und ist eine schöne Verbindung zwischen Kranz und Kerzen. Und damit es farblich noch besser passt, habe ich auch einige gelbe Filzeicheln in einige der leeren Hütchen der Girlande geklebt. Davon könnten es aber noch einige mehr sein. Da muss ich wohl am Wochenende noch ein paar zusätzlich filzen.Die grünen Weihnachtskugeln hatte ich noch in meinem Fundus und die getrockneten Orangenscheiben, die farblich auch ganz wunderbar passen, gab es neu dazu.Die Kranzunterlage aus Nordmanntanne habe ich übrigens selbst gewickelt. Wie das geht, habe ich hier schon einmal gezeigt. Als Grundlage habe ich einen Strohrömer und etwa anderthalb Bund Nordmanntanne verwendet - außerdem einige Wacholderzweige und Olivenbaumstängel aus dem Garten. Und irgendwie war alles viel teurer als im vorigen Jahr, wen wunderts? Das einzige, was nicht teurer geworden ist, ist übrigens der Acker bei den Ackerhelden, den ich nun auch für nächstes Jahr gebucht habe - aber das nur am Rande. Der Adventskranz für dieses Jahr ist jedenfalls schon mal fertig. Und wie weit seid ihr mit der Dekoration für den Advent?
Kennt ihr das: Ihr bekommt eine Topfpflanze geschenkt und diese hat keinen schönen Übertopf? Früher gab es ja diese gefalteten Manschetten, die über den Blumentopf gezogen wurden, um diesen zu verdecken. Die waren mehr als hässlich. Ich weiß gar nicht, ob es die noch immer gibt. Ebenso unschön finde ich es, wenn man mangels eines Übertopfes, den Blumentopf mit Alufolie umhüllt. Das ist noch dazu nicht gerade nachhaltig. Am vergangenen Wochenende habe ich diese hübsche kleine Rose geschenkt bekommen - umhüllt mit Alufolie. Weil das so überhaupt nicht zu meinem Arrangement auf dem goldenen Tablett gepasst hat, habe ich kurzerhand einen Übertopf gehäkelt - und zwar aus Jute.
Auch Jute ist ja irgendwie so ein bisschen aus der Zeit gefallen. Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre hatte man statt Einkaufstaschen aus Baumwolle eher Jutetaschen - "Jute statt Plastik" hieß das Motto damals. Und schon damals war man nachhaltig, denn Jutefasern werden aus der Jutepflanze gewonnen und sind biologisch abbaubar. Dieses Jutegarn hier im Bild gab es vor Monaten im Discounter zu kaufen. Es ist eigentlich als Bindematerial für Garten und Haushalt gedacht. Ich habe mir damals vier Knäuel mitgenommen, weil ich eigentlich eine Art Platzdeckchen daraus häkeln wollte - einen großen flachen Untersetzer als Unterbau für einen Kranz. Irgendwo auf Pinterest hatte ich dann aber gelesen, dass es so anstrengend gewesen sei, einen Korb aus Bindegarn zu häkeln, weil es sehr an den Fingern geschmerzt hätte. Das hat mich etwas abgeschreckt, mit der Häkelarbeit zu beginnen - allerdings ganz unbegründet, wie sich nun herausgestellt hat.Das Jutegarn lässt sich nämlich relativ leicht häkeln. Natürlich gleitet es nicht so sanft wie Wolle durch die Finger, denn es ist eher rau und kratzig. Dass die Finger davon schmerzen, kann ich allerdings nicht bestätigen. Der Übertopf für die Rose war innerhalb von zwei Stunden gehäkelt. Ich habe nicht einmal ein Knäuel (100 m) verbraucht. Den kleinen Übertopf hatte ich schon nach einer guten halben Stunde fertig gehäkelt. Wenn man das Muster erst einmal drauf hat, geht es wirklich schnell.Die Anleitung habe ich auf Drops-Design gefunden. Dort gibt es jede Menge kostenlose Strick- und Häkelanleitungen. Ich habe einfach eine Häkelanleitung für einen Korb an meine gewünschte Größe angepasst. Gehäkelt werden Stäbchen und feste Maschen in Runden.Mit dem kleinen Korb habe ich eines der Mini-Weckgläser umhüllt, von denen ich so viele gesammelt habe. Und bei der Rose habe ich natürlich einen Untersetzer in den Häkelkorb hineingestellt, damit beim Gießen kein Wasser in den Korb läuft. Dann würde dieser nämlich verrotten und das wäre ja doch zu schade.
Passend zum Herbst habe ich eine ganz schnelle herbstliche Dekoration mit Käseschachteln aus Holz gezaubert. Man benötigt dafür nur einige herbstliche Früchte, wie Eicheln, Kastanien, Mohnkapseln oder Hagebutten. Mit einer dicken Kerze wird daraus ein hübscher Kerzenständer.Die Kerzen, die ich schon eine Weile genutzt hatte, brauchten jetzt einfach mal ein neues Gefäß. Und immerhin ist der Herbst die schönste Jahreszeit, um Früchte oder bunte Blätter im Wald oder auf dem Feld zu sammeln. Dann muss man nur noch alles irgendwie zu einer neuen Dekoration vereinen.
Die weißen Kerzen sind von "Pure", einer nachhaltigen Kerzensorte, die in Deutschland hergestellt wird. Weil sie anstelle aus Paraffin aus einer Stearin-Rapswachsmischung gemacht werden, setzen die Kerzen weniger Kohlendioxid beim Abbrennen frei. Im vergangenen Jahr habe ich sie schon einmal vorgestellt, als ich meinen Adventskranz mit nachhaltigen Kerzen gemacht habe.Die Kiefernnadeln hat der Herbstwind vom Baum geweht. Ich habe kleine Bündel daraus zusammengefasst und diese mit naturfarbener Wolle umwickelt. Grüne Kiefernnadeln einzeln in floristischen Gestecken zu verwenden, sind ja ein Trend. Die verblassten, braunen Nadeln habe ich bisher selten in Gestecken gesehen. Dabei fallen sie gerade jetzt in Massen von den Bäumen. Mal sehen, ob ich noch irgendetwas damit machen kann.Zusammen mit den Herbstfrüchten in den Käseschachteln habe ich alles auf ein großes messingfarbenes Tablett dekoriert. Und dabei festgestellt, dass es manchmal doch gut ist, wenn man Dinge aufhebt. In diesem Fall hatte ich die Käseschachteln schon seit längerem im Schrank. Ich wusste nur bisher noch nicht, wofür ich sie gebrauchen könnte.Ich finde, das Sammeln und Aufheben hat sich gelohnt. So konnte ich den Herbst ganz schön in Szene setzen und das mal wieder ganz ohne viel Geld auszugeben: Günstig dekorieren passend für meine Rubrik Low-budget.
Das alte Tablett habe ich schon vor vielen Jahren zum ersten Mal weihnachtlich geschmückt - in meinem ersten Bloggerjahr. Damals waren die Bilder noch klein und die Beleuchtung war auch nicht so optimal. Mit der Zeit habe ich dazugelernt, denn viel schöner werden die Bilder im Freien. Das Tablett habe ich in diesem Jahr für den Advent geschmückt, weil man die Deko praktischerweise mit einem Handgriff wegräumen kann, wenn man mal Platz auf dem Tisch braucht - zum Beispiel, wenn kleine Enkel-Jungs zu Besuch kommen.Für den Kerzenständer habe ich ein Ausstechförmchen in Sternenform mit etwas Wacholdergrün gefüllt und einen alten Christbaumkerzenhalter hineingeklemmt.In die kleineren Förmchen passt nur etwas Grün.Passend zu den roten Glaszapfen und den Pilzen aus Glas habe ich einen roten Granatapfel zum Kerzenständer umfunktioniert. Der Granatapfel liegt in einem "Bett" aus Tannengrün, das mit Kupferdraht umwickelt ist.Der frische Pinienzapfen liegt ebenfalls in so einem "Tannengrünbett". Wie passend, dass die kleinen Mini-Zapfen am Wachholdergrün wuchsen.Kleiner Schönheitsfehler: Einige Kelchblätter vom Granatapfel sind abgebrochen.Das macht aber nichts, denn sonst passt alles.
Wie gut, dass ich gestern diese Bilder gemacht habe, da war es noch schön sonnig. Heute regnet es bei uns. Das ist eigentlich das perfekte Wetter für eine kleine Kreatividee zum Selbermachen: gefilzte Eicheln. Man benötigt dafür einige Eichelhüte und etwas Wolle. Zum Filzen braucht man immer außerdem warmes Wasser und Seife.
Die Wolle wird zu einer kleinen Wurst zusammengedreht. Wie viel Wolle man für die gefilzten Eicheln benötigt, muss man eventuell ausprobieren. Ich habe beim ersten Versuch zu wenig, beim zweiten dann zu viel genommen. Da die Menge aber insgesamt sehr gering ist, konnte ich sie nicht wiegen. Die kleine Wollwurst wird in warmes Wasser getaucht und dann mit Seife zwischen den Handflächen vorsichtig gerollt. Vorsichtig deshalb, damit sich keine Falten bilden. Wenn die Kugel etwas angefilzt ist, kann man mehr Druck ausüben.
Falls die Kugel zu rund wird, rollt man sie einfach auf der Spüle mit etwas Druck zu einer länglichen Form. Wie immer beim Filzen, wird die gefilzte Eichel am Ende in klarem Wasser ausgespült und dann getrocknet. Damit sie in dem Eichelhütchen besser hält, habe ich sie mit einem großen Tropfen Kleber angeklebt.
Eine Handvoll gefilzte Eicheln auf einem alten Zinkteller zusammen mit ein paar Beerenzweigen, einigen Eichenblättern und der Blüte einer Rispenhortensie ergibt eine herbstliche Tischdekoration. Ebenfalls sehr hübsch sind gefilzte Eicheln in Rosa. Wie man diese herbstlich dekorieren kann, habe ich schon einmal gezeigt.
Und weil der Teller mit diesem Herbstarrangement jetzt bei uns auf dem Tisch steht, mache ich heute mal wieder beim Friday Flowerday von Holunderbluetchen mit - besser spät als nie.
Viel Spaß beim Nachmachen!
P.S. Ich probiere jedes Jahr aufs Neue, wann der beste Zeitpunkt ist, um Hortensienblüten zu trocknen. Schon einmal habe ich das hier aufgeschrieben. Ich vermute, es kommt weniger auf den Monat an, als darauf wie lange die Blüte schon geblüht hat. Wenn sich die einzelnen Blütenblätter von Weiß in einen hellen Grünton verwandeln und am Rand rosa färben, scheint das für meine Rispenhortensie der optimale Zeitpunkt zum Abschneiden zu sein. Ich gebe die Blüte dann in ein Glas mit wenig Wasser, sodass sie langsam trocknen kann, wenn der Wasserspiegel sinkt.