Posts mit dem Label Vasen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vasen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 22. März 2024

DIY Osterdeko: Mini-Vasen aus Eiern mit bunten Filzschnüren

DIY - Mini-Vasen aus Eiern mit bunten Filzschnüren
Kleine Mini-Vasen aus Eiern sind eine meiner liebsten Osterdekorationen. Da kann man sich immer wieder neue hübsche Sachen ausdenken und sie sind gar nicht teuer. Im vorigen Jahr habe ich einzelne Traubenhyazinthen in die goldenen Eier gepflanzt, mit denen ich schon vor vier Jahren eine goldene Osterdeko gemacht habe. Ganz natürlich waren auch meine "Easy-peasy-Osterdeko" von vor zehn Jahren und die Ostereierschalenkörbchen von vor elf Jahren.

In diesem Jahr habe ich ebenfalls ganz klassisch weiße Eier verwendet, um eine bunte Blumendekoration damit zu zaubern.

Selbst gefilzte Wollschnüre in Pastelltönen und weiße Eierschalen
Aus den Eiern habe ich Kaiserschmarrn gemacht und sie dazu möglichst weit oben vorsichtig geöffnet, damit man nur eine kleine Öffnung bekommt. Umrahmt wurden die weißen Eier-Vasen von bunten Wollschnüren, die ich in verschiedenen Pastell-Tönen selbst gefilzt habe.
Kennzeichnungsstempel auf Eiern mit Essigessenz entfernen
Die Kennzeichnung zu Haltungsformen und Co. leuchtete pinkfarben auf den weißen Schalen. Auf jedem Ei gab es sogar zwei Stempel - und die mussten natürlich weg. Die Kennzeichnungsstempel auf den Eierschalen lassen sich ganz gut mit etwas Essig-Essenz und einem Schwämmchen entfernen. Man sollte die Eier allerdings anschließend mit klarem Wasser abspülen, damit die Essigsäure nicht den Kalk in der Schale auflöst.
Eiervasen mit Heißkleber auf einer Holzscheibe befestigen
Die gesäuberten und getrockneten leeren Eierschalen wurden mit Heißkleber auf einer Holzscheibe befestigt. Dann habe ich jedes Ei am unteren Ende mit einer Wollschnur umwickelt.
DIY Osterdeko: Mini-Vasen aus Eiern mit bunten Filzschnüren
Ich habe von jeder Farbe zwei Schnüre gemacht - Hellrosa, Dunkelgelb, Zitronengelb und Grün. Das sieht doch schon mal hübsch nach Frühling aus.
Mini-Ostervase aus Ei mit Bellis gefüllt
Dann werden die kleinen Vasen vorsichtig mit Wasser gefüllt und mit bunten Frühlingsblühern geschmückt.
Mini-Ostereiervasen mit Filzschnüren Hornveilchen und Bellis
Ich habe die Blüten von Hornveilchen, Vergissmeinnicht sowie rosa und dunkelroten Bellis in die kleinen Vasen arrangiert. 
Holzscheibe mit bunten Mini-Ostervasen aus Eiern
Und wenn die kleinen Blüten verblüht sind, kann man die Eiervasen jederzeit mit neuen Frühlingsblumen befüllen. Wie wäre es mit Traubenhyazinthen und kleinen Narzissen?
DIY Osterdeko: Mini-Vasen aus Eiern mit bunten Filzschnüren und Frühlingsblumen

 

Sonntag, 14. Februar 2021

Sind Blumen systemrelevant?

Sind Blumen systemrelevant?

Bei uns in Rheinland-Pfalz haben die Blumengeschäfte seit Beginn des zweiten Lockdowns im Dezember geschlossen, so wie fast der gesamte Einzelhandel. Das ist aber nicht überall so. In unserem Nachbarland Hessen beispielsweise sind die Blumengeschäfte offen.

Laut einem Tageszeitungsbericht im Darmstädter Echo hat sich der Deutsche Floristenverband dafür eingesetzt. Blumen seien systemrelevant, heißt es hier. Das Argument: Blumen würden in jedem Supermarkt und an vielen Tankstellen verkauft. Es wäre eine enorme Wettbewerbsverzerrung, wenn Fachgeschäfte ausgeschlossen wären, so die Geschäftsführerin des Floristenverbandes Hessen-Thüringen. Zudem seien Blumen und Pflanzen verderbliche Ware, die man nicht lagern und später verkaufen könne. Glück für die Hessen.

Sind Blumen systemrelevant?

Der heutige Valentinstag ist einer der wichtigsten Tage für Blumenfachgeschäfte. Immerhin konnte man auch in unserem Bundesland in etliche Läden auf Bestellung Sträuße kaufen. Aber das ist natürlich nicht dasselbe, wie im Geschäft die Blumen auszuwählen. Dabei gibt es ja auch im Floristikbereich schon Online-Shops. Ich habe tatsächlich in den letzten Wochen überlegt, ob ich das mal ausprobieren soll. Neulich hatte ich in einem dieser Shops so niedliche rosafarbene Wachsblumen gesehen. Die sehen in Tulpensträußen ganz hübsch aus. Und natürlich gibt es solche Besonderheiten meist nicht im Supermarkt-Blumen-Angebot.

Sind Blumen systemrelevant?

Wachsflowers (Chamelaucium unicatum) gehören zur Familie der Myrtengewächse, kommen ursprünglich aus Australien und sind nicht mit der Porzellanblume (Hoya) zu verwechseln, die zur Familie der Hundsgiftgewächse gehört und bei uns ebenfalls als Wachsblume – meist als Zimmerpflanze – verkauft wird.

Wachsflowers müssen aber importiert werden – sie kommen meist aus Israel oder Südafrika. Doch so groß war mein Wunsch nach Wachsblumen dann doch nicht, dass ich sie aus einer Region kaufen muss, die zurzeit ein Virusvariantengebiet ist.

Sind Blumen systemrelevant?

Für mich spielt auch der Valentinstag keine Rolle – auch wenn ich mir trotzdem mal einen Strauß Tulpen zum Wochenende gegönnt habe. In diesem war etwas Eukalyptusgrün als Beiwerk gebunden, sowie einige Stängel Bupleurum, die mit ihren gelbgrünen Blüten den Euphorbien etwas ähneln. Leider haben diese die eisige Kälte beim Heimtransport nicht überstanden. Sie wären allerdings eine schöne Alternative zu Wachsflowers.

Ach ja, Eukalyptus ist natürlich auch nicht bei uns heimisch. Der Fachhandel bezieht es zum Beispiel aus Italien, was zum Glück nicht ganz so weit entfernt ist – und momentan auch kein Virusvariantengebiet.

Sind Blumen systemrelevant?

Eine ganz andere Alternative zu den kleinen Wachsflower-Blüten sind übrigens die knospenden Zweige des Obstbaumschnitts, die ich im Januar in die Mini-Weckgläser dekoriert hatte. Die blühen tatsächlich so allmählich auf.

Die Frage, ob Blumen systemrelevant sind, ist damit noch nicht geklärt. Ich dachte bisher, systemrelevant ist alles, was unser System am Laufen hält – Gesundheitswesen, Lebensmitteleinzelhandel, Müllabfuhr, Öffentlicher Nahverkehr und so weiter. Blumengeschäfte gehören da eigentlich nicht dazu. Aber Blumen machen glücklich und insofern tragen sie wohl doch etwas dazu bei. Und stelle man sich nur eine Hochzeit ohne Blumen vor, oder eine Beerdigung. So ganz ohne Blumen geht es eben auch nicht.

Sind Blumen systemrelevant?


Freitag, 26. August 2016

Filz und Wilde Möhre

Ich kann mich nicht entscheiden: Soll ich die Filzkugel mit Noppen als Leuchtobjekt verwenden oder doch lieber als Vase? Da macht sie nämlich auch eine ganz gute Figur. Man muss natürlich ein kleines Glas in die Öffnung stecken, um das Ganze mit Wasser füllen zu können. Dorthinein habe ich einige Blüten und grüne Samenstände der Wilden Möhre arrangiert,  die sich im Garten angesiedelt hat. Ich finde, Filz und Wilde Möhre passen perfekt zusammen.




Sonntag, 21. August 2016

Dankbare Schnittblumen

 Die meisten Pflanzen in meinem Garten lasse ich an Ort und Stelle blühen. Nur von den Dahlien schneide ich Sträuße, da sie zum einen sehr viele Blüten tragen. Zum anderen bilden sich noch mehr neue Blüten, wenn man ab und zu welche abschneidet. Wichtig für eine reiche Blüte ist es auch, die verblühten Stengel rauszuschneiden, damit die Pflanze nicht alle Kraft in die Samenbildung lenkt, anstatt in die Blüte. Das gilt natürlich für alle Blumen. Bei manchen lassen wir die verblühten Teile jedoch extra stehen, damit sich die Pflanze im Garten aussät.
 Aus Spanien habe ich mir im vorigen Jahr eine hübsche dunkelblaue Wasserflasche mitgebracht. Die ergibt einen tollen Kontrast zu den knalligen Farben der Dahlien. Inzwischen kann ich drei verschiedene Farben "ernten".
 Wenn ich mit der Schere die verblühten Teile abschneide, finde ich hin und wieder auch abgeknickte Blüten. Die kommen dann in diese kleine Vase auf dem Gartentisch.

Freitag, 25. März 2016

Ostervase mit Eiern und Zwiebeln

Für alle die, so wie ich, immer erst auf den letzten Drücker dekorieren, habe ich heute eine schnelle Idee. Mit einer Handvoll ausgeblasenen Eiern und etwa zwei Packungen Steckzwiebeln lässt sich ein Tulpenstrauß österlich aufpeppen.
 Die Tulpen gab es gestern im Supermarkt - 20 Stück für nur 2,50 Euro. Da musste ich einfach welche mitnehmen. Zumal es tatsächlich die ersten Tulpen sind, die ich in diesem Jahr gekauft habe.
 Den Tulpenstrauß stellt man in eine kleine Vase, die wiederum in die größere viereckige Glasvase passt. Der Raum zwischen den beiden Glasvasen wird dann mit Steckzwiebeln und Eiern gefüllt, sodass die innere Vase damit komplett verdeckt wird.
 Wer keine ausgeblasenen Eier zur Hand hat, nimmt einfach frische Eier. Oder man verwendet farblich passende bunte (Plastik)-Ostereier. Man kann die ausgeblasenen Hühnereier natürlich auch einfärben.
 Da ich es ja immer gerne natürlich mag, habe ich sie einfach so gelassen wie sie sind.
Und die Steckzwiebeln kann ich nach Ostern einfach in den Garten stecken. Ich muss nur noch ein passendes Beet finden...

Freitag, 18. Januar 2013

Pomponzweige

 Immer, wenn ich im Winter über die Autobahn in Richtung Norden fahre, stelle ich fest, dass die Farben der Natur grau (Autobahn), hellblau (Himmel) und dunkelbraun (Wald) sind. Dazwischen manchmal auch dunkelgrün (Nadelwald) und weiß (wenn es geschneit hat). Zumindest sieht es so auf der Strecke zwischen Mainz und Köln aus. Und neulich, als ich diese Strecke mal wieder fuhr, dachte ich, dass ich aus diesen Farben einen Winterstrauß basteln möchte. Schon im vergangenen Januar 2012 war ich im Pompon-Fieber und dieses hat mich auch jetzt wieder gepackt.
 Beim letzten Sonntagsspaziergang habe ich einige Obstbaumzweige auf dem Feld gesammelt, denn zur Zeit ist wieder Obstbaumschnitt und da liegen die Zweige massenhaft unter den Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäumen, die es bei uns gibt.
 Die hellblauen Pompons ließen sich ganz leicht auf die Zweigspitzen stecken und so habe ich jetzt einen Winterfarbenstrauß in den Vasen.
Eigentlich wollte ich ja in dieser Woche mal beim Friday-Flowerday von Holunderbluetchen mitmachen, aber ich weiß nicht, ob das gilt, wenn man keine echten Blumen in die Vase stellt. 
 Und die Tulpen, die man hier noch im Hintergrund sieht, habe ich ja bereits gezeigt. Einen Versuch ist es trotzdem wert, oder?

Donnerstag, 1. April 2010

Tulpen in der Reihe

Auch mit Tulpen gefällt mir die grüne Vase gut. Ist doch mal was anderes, wenn die Blumen alle in einer Reihe stehen. Außderdem braucht man dann nicht so viele! Allerdings wollten die Stengel nicht so richtig in der Vase bleiben und ich musste mit Steckschwamm aus dem Blumenladen nachhelfen. Macht aber nichts.



Dienstag, 30. März 2010

Omas Sammeltassen

Zwei Sammeltassen habe ich vor vielen Jahren von meiner Oma geerbt, doch so richtig zum "Einsatz" kamen sie bei mir eigentlich nie. Standen sie anfangs noch gut sichtbar zur Erinnerung im Wohnzimmer, waren sie in den vergangenen Jahren doch im Schrank verschwunden. Doch jetzt war es Zeit, den Sammeltassen zu neuen Ehren zu verhelfen. Schließlich ist es zur Zeit wieder angesagt, Frühlingsblümchen in altem Geschirr zu "servieren".



Allerdings war es fast schon ein wenig schwierig, Frühlingsblümchen zu finden, denn in den Gartencentern scheint schon die Geranien- und Kräuterzeit angebrochen zu sein.


So habe ich denn auch für meinen Osterteller eine eher ungewöhnliche Pflanzenwahl getroffen und ein Steinbrech gekauft.

Ich fand es aber einfach nur hübsch und es müssen ja nicht immer nur Narzissen und Tulpen sein. (Die gab es natürlich schon auch noch, wenn auch stark ausgedünnt.)


Auf der Fensterbank künden zwei grüne Eier vom nahenden Osterfest.

Und die beiden Ostervasen, die zur Gesellschaft zwei (gar nicht österliche) Matrioschka-Püppchen aus Stoff bekommen haben. Die beiden habe ich übrigens bei einem Adventsbasar gekauft und sie passen doch irgendwie immer.

Freitag, 29. Mai 2009

Grüne Vase

Am vergangenen Wochenende war ich auf dem Markt der Schönen Dinge in Mainz. Es gab jede Menge schönes Kunsthandwerk und natürlich auch einige tolle Filzsachen zu sehen. Ich habe mich allerdings in diese grüne Vase verliebt.



Gemacht wurde sie von der Keramikerin Susanne Möhle und mich hat die ungewöhnliche Form und das satte Grün der Glasur einfach nur begeistert.



Es gab auch noch andere Formen. Schlanke Röhren und schlichte runde Vasen und alle in verschiedenen Größen. Die Künstlerin hatte ihre Vasen ganz einfach mit Gras und Klee dekoriert und sie sahen einfach wundervoll aus.


Da ich eine Gräserpollenallergie habe, wollte ich den Versuch mit dem Gras gar nicht erst wagen.




Habe mich aber für einfache Esparsetten (Onobrychis) entschieden, die am Wegesrand zu Hunderten standen und ich finde, dass passt auch. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sich diese Dekoration lange hält. Egal, fürs Foto hats gereicht und ich kann sie ja jederzeit anders befüllen.



Jetzt macht Fernsehen viel mehr Spaß, weil mein Blick immer wieder zur Grünen Vase wandert und ich mich darüber freue, dass ich doch überwinden konnte, so tief ins Portemonnaie zu greifen. Ich habe zwar das kleinste Exemplar gewählt, aber teuer war es trotzdem. Dennoch: es hat sich gelohnt und richtig schönes Handwerk hat eben seinen Preis.