Die Rudbeckia triloba ist eine Pracht. Sie blüht und blüht nun schon seit einigen Wochen und hat etwas Farbe in unseren sonst im August überwiegend grünen Garten gebracht. Das ist nicht leicht gewesen. Im vorigen Jahr habe ich zum ersten Mal mit Mädchenaugen, Sonnenbräuten und Sonnenhüten experimentiert und versucht, ein gelbes Beet anzulegen. Das hat nur bedingt geklappt, da einige dieser Stauden bei Schnecken sehr beliebt sind. Dieser Sonnenhut hier ist zum Glück schneckenresistent. Er bringt nun im wahrsten Sinne des Wortes Sonne im August - ganz unabhängig von der aktuellen Hitzewelle.
Was ich nicht fotografiert habe, ist die Staudensonnenblume. Auch die blüht reich und kommt gut mit Schnecken zurecht. Allerdings leidet sie in diesem Jahr unter Mehltau. Irgendwas ist ja immer.
Ansonsten ist es wie gesagt eher grün bei uns. Aber das ist nicht neu. Schon vor drei Jahren habe ich über den unordentlichen Augustgarten berichtet. Irgendwie ist es ja auch kein Wunder: In unserem eher schattigen Garten gibt es nicht allzu viele Sonnenplätze. Und im Schatten blühen Sonnenstauden nun mal nicht.
Immerhin haben wir in diesem Jahr mal wieder Platz für Agastachen gefunden. Auch das hatten wir schon einmal probiert, doch leider sind sie dann irgendwann nicht mehr wieder gekommen. Die Bienen freuen sich jedenfalls. Sie mögen die blauen Blüten ganz besonders gerne.
Sie wachsen im Übergang vom Schattenbeet zum Terrassenbeet, dort, wo die Sonne einige Stunden am Nachmittag scheint.
Agastache, Kaukasus-Gamander und Storchschnabel Rozanne bilden eine blaue Ecke an der Hecke. Sie kommen mit der Hitzewelle, die wir gerade haben (es ist ja schon die dritte in diesem Jahr) ganz gut zurecht.
Filz und Garten - Gartenblog
Ein Gartenblog mit Tipps und Ideen zu den Themen Garten, Deko, Filzen, DIY, Selbermachen, Basteln und Reise
Dienstag, 27. August 2019
Dienstag, 20. August 2019
DIY - Sommerkranz vom Wegesrand
Viele der Sommerblumen, die am Wegesrand auf den Feldern geblüht haben, bilden inzwischen ihre Fruchtstände. Die Gräser sind gelb geworden - ein Glück, ich bin nämlich ziemlich allergisch. Beim Spaziergang habe ich heute einen Wiesenstrauß mit ganz vielen verschiedenen Samenständen gesammelt. Daraus habe ich einen kleinen Spätsommerkranz gewickelt.
Eigentlich sollte es gar kein Kranz werden, sondern ein Herz. Der kupferfarbene, weiche Aludraht, den ich schon als Kranzunterlage beim Frauenmantelkranz verwendet habe, sollte den Kern bilden.
Zuerst habe ich einfach eine lange Girlande gewickelt, mit allem, was ich so gepflückt hatte. Der Silber-Blumendraht passt gut zu den spätsommerlichen Tönen, der Gräser und Samen. Einige Blüten sorgen für bunte Farbtupfer in der Girlande.
Für ein Herz hatte ich dann einfach zu wenig Material. Ich habe extra darauf geachtet, nicht zu viele Blüten am Wegesrand zu pflücken, damit ich den Bienen und anderen Insekten nicht die Nahrung wegnehme.
Also wurde aus der Blütengirlande ein Kranz. Der kann zum Beispiel einen langweiligen Zinkübertopf sommerlich aufpeppen.
Man kann ihn aber auch auf einen Untersatz wie diesen Betonteller legen. Mit einer Kerze im Glas, wird es ein sommerliches Windlicht.
Oder man stülpt eine Drahtglocke darüber - oder eine Glasglocke. Da gibt es eine Menge Ideen. Euch fällt bestimmt auch noch etwas ein.
Eigentlich sollte es gar kein Kranz werden, sondern ein Herz. Der kupferfarbene, weiche Aludraht, den ich schon als Kranzunterlage beim Frauenmantelkranz verwendet habe, sollte den Kern bilden.
Zuerst habe ich einfach eine lange Girlande gewickelt, mit allem, was ich so gepflückt hatte. Der Silber-Blumendraht passt gut zu den spätsommerlichen Tönen, der Gräser und Samen. Einige Blüten sorgen für bunte Farbtupfer in der Girlande.
Für ein Herz hatte ich dann einfach zu wenig Material. Ich habe extra darauf geachtet, nicht zu viele Blüten am Wegesrand zu pflücken, damit ich den Bienen und anderen Insekten nicht die Nahrung wegnehme.
Also wurde aus der Blütengirlande ein Kranz. Der kann zum Beispiel einen langweiligen Zinkübertopf sommerlich aufpeppen.
Man kann ihn aber auch auf einen Untersatz wie diesen Betonteller legen. Mit einer Kerze im Glas, wird es ein sommerliches Windlicht.
Oder man stülpt eine Drahtglocke darüber - oder eine Glasglocke. Da gibt es eine Menge Ideen. Euch fällt bestimmt auch noch etwas ein.
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Samstag, 13. Juli 2019
Kränze gehen immer
Der Frauenmantel musste zurückgeschnitten werden, damit er noch einmal neu austreibt. Irgendwie wächst er in diesem Jahr nicht so gut. Weil aber die Blüten viel zu schade zum Wegwerfen sind, habe ich daraus einen sommerlichen Kranz gebunden. Kränze gehen ja immer.
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Sonntag, 7. Juli 2019
Stockrosen - und was sie mit Guerilla-Gardening zu tun haben
Vor zwei Jahren dachte ich ja, dass wir ein Jahr haben, in dem die Stockrosen besonders gut wachsen. In diesem Jahr sind sie aber tatsächlich noch üppiger - und sie blühen in vielen Farben. Ursprünglich haben wir im Herbst 2012 eine weiße und eine dunkelrote Sorte in den Garten gepflanzt. Die haben sich seitdem prächtig vermehrt und an vielen Stellen selbst ausgesät. Die Stockrosen blühen von Juli bis Oktober. Sie sind leider etwas anfällig für Malvenrost, einen Pilz, der die Pflanze befällt, wenn sie zu feucht werden und zu eng stehen.
Aber davon kann ja bei den trockenen Sommern, die wir immer häufiger haben, keine Rede mehr sein. Vielleicht bekommt ihnen das ja ganz gut. Wenn sie von Malvenrost befallen werden, sehen die Blätter allerdings gar nicht mehr schön aus. Dann hilft nur noch ein Pilzmittel oder man besprüht die Blätter mit einer wässrigen Seifenlauge.
Das sind vermutlich die beiden ursprünglichen Sorten: die weiße (oben) und die rote mit gelbem Blütengrund (unten).
Es gibt inzwischen aber auch diese wunderschöne lachsfarbene, etliche pinkfarbene und sogar eine gelbe Sorte.
Weil Stockrosen so eine schöne Fernwirkung haben, hat sie übrigens der erste Guerilla-Gärtner in der Schweiz verwendet, um damit in den 80er-Jahren Baumscheiben an Straßen zu verschönern. Damals war urbanes Gärtnern noch unbekannt - und Guerilla-Guardening sogar strafbar. Maurice Maggi hat die Stockrosen ausgewählt, weil die Malvengewächse nicht wie Unkraut wirken. Er habe sie ausgesät und dann geschaut, ob sie von den Stadtgärtnern gejätet wurden, hat er mir mal erzählt. Die Stadtgärtner ließen die Stockrosen stehen und so nach und nach wurde das Bepflanzen der Baumscheiben ein Trend in Zürich, den auch andere nachmachten.
In unserem Garten sind Stockrosen schon lange ein Trend. 2013 haben sie zum ersten Mal geblüht, und in diesem Jahr erfreuen sie uns also zum siebten Mal und noch dazu sind sie größer wie nie zuvor.
Aber davon kann ja bei den trockenen Sommern, die wir immer häufiger haben, keine Rede mehr sein. Vielleicht bekommt ihnen das ja ganz gut. Wenn sie von Malvenrost befallen werden, sehen die Blätter allerdings gar nicht mehr schön aus. Dann hilft nur noch ein Pilzmittel oder man besprüht die Blätter mit einer wässrigen Seifenlauge.
Das sind vermutlich die beiden ursprünglichen Sorten: die weiße (oben) und die rote mit gelbem Blütengrund (unten).
Es gibt inzwischen aber auch diese wunderschöne lachsfarbene, etliche pinkfarbene und sogar eine gelbe Sorte.
Weil Stockrosen so eine schöne Fernwirkung haben, hat sie übrigens der erste Guerilla-Gärtner in der Schweiz verwendet, um damit in den 80er-Jahren Baumscheiben an Straßen zu verschönern. Damals war urbanes Gärtnern noch unbekannt - und Guerilla-Guardening sogar strafbar. Maurice Maggi hat die Stockrosen ausgewählt, weil die Malvengewächse nicht wie Unkraut wirken. Er habe sie ausgesät und dann geschaut, ob sie von den Stadtgärtnern gejätet wurden, hat er mir mal erzählt. Die Stadtgärtner ließen die Stockrosen stehen und so nach und nach wurde das Bepflanzen der Baumscheiben ein Trend in Zürich, den auch andere nachmachten.
In unserem Garten sind Stockrosen schon lange ein Trend. 2013 haben sie zum ersten Mal geblüht, und in diesem Jahr erfreuen sie uns also zum siebten Mal und noch dazu sind sie größer wie nie zuvor.
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Samstag, 22. Juni 2019
DIY - Sommerlicher Schleierkrautkranz mit Schneckenhäusern
Als ich im Mai das Schleierkraut für meine Hochzeitstischdekoration gekauft habe, ist mir die filigrane Schönheit der winzigen Blüten erstmals nach vielen Jahren wieder aufgefallen. In meiner Jugend benutzte man Schleierkraut als Beiwerk in Rosensträußen - aber das ist irgendwie out. Dabei kann Schleierkraut auch für sich alleine sehr hübsch sein. Es eignet sich ganz wunderbar, um Sommerkränze damit zu binden.
Also los geht es ins Blumengeschäft, um einen Bund Schleierkraut zu kaufen. In kleine Sträußchen zerteilt, werden die weißen Blütenzweige Sträußchen für Sträußchen auf einen Drahtring gebunden.
Man muss darauf achten, den Kranz schön fest zu binden, da die Blütenstengel beim Eintrocknen noch schrumpfen.
An die Wand gehängt, sieht der kleine Sommerkranz schon ganz hübsch aus. Allerdings soll er ein sommerliches Tischgebinde werden und ein Windlicht mit Kerze verzieren.
Also wird der Kranz auf einem Zinkteller platziert - mit einem Weckglas als Windlicht. Da ich nur noch eine nougatfarbene Kerze aus der Adventszeit übrig hatte, habe ich diese auf ein Sandbett ins Glas gesetzt.
Der Braunton der Kerze passt allerdings ganz gut zu den Schneckenhäusern, die ich im Garten gefunden habe. Im vorigen Jahr habe ich im Juni einen Papierkranz mit Schneckenhäusern verziert und der hängt übrigens noch immer an der Wand im Wohnzimmer. In diesem Jahr gibt es also einen Schleierkrautkranz mit Schneckenhäusern.
So ganz zufrieden war ich allerdings mit dieser Windlichtvariante nicht. Von der Seite sieht man, dass die Kerze auf dem Sand im Glas viel zu hoch steht und über den Rand des Glases ragt. Außerdem war mir das Ganze nicht harmonisch genug. Der Schleierkrautkranz versinkt im Zinkteller und kommt gar nicht richtig zur Geltung. Die vielen verschiedenen Farbtöne von Sand, Kerze, Blüten, Teller und Schneckenhäusern wirken irgendwie unruhig.
Zum Glück hatte ich noch einen hellen Holzteller in der richtigen Größe. Hier versinkt der Kranz nicht und weil einige der Schneckenhäuser den gleichen Farbton haben, sieht es gleich viel harmonischer aus.
Auch habe ich den Sand im Glas weggelassen - das übrigens nun ein anderes Glas ist. Die dunklen Gehäuse der Weinbergschnecken greifen den Ton der nougatfarbenen Kerze auf.
Die hellen Häuser der Bänderschnecken fügen sich perfekt ins weiße Blütenbett vom Schleierkraut ein.
Und weil der Bund Schleierkraut nur rund 4 Euro gekostet hat, ist das mal wieder ein DIY-Projekt aus meiner Low-budget-Reihe.
Also los geht es ins Blumengeschäft, um einen Bund Schleierkraut zu kaufen. In kleine Sträußchen zerteilt, werden die weißen Blütenzweige Sträußchen für Sträußchen auf einen Drahtring gebunden.
Man muss darauf achten, den Kranz schön fest zu binden, da die Blütenstengel beim Eintrocknen noch schrumpfen.
An die Wand gehängt, sieht der kleine Sommerkranz schon ganz hübsch aus. Allerdings soll er ein sommerliches Tischgebinde werden und ein Windlicht mit Kerze verzieren.
Also wird der Kranz auf einem Zinkteller platziert - mit einem Weckglas als Windlicht. Da ich nur noch eine nougatfarbene Kerze aus der Adventszeit übrig hatte, habe ich diese auf ein Sandbett ins Glas gesetzt.
Der Braunton der Kerze passt allerdings ganz gut zu den Schneckenhäusern, die ich im Garten gefunden habe. Im vorigen Jahr habe ich im Juni einen Papierkranz mit Schneckenhäusern verziert und der hängt übrigens noch immer an der Wand im Wohnzimmer. In diesem Jahr gibt es also einen Schleierkrautkranz mit Schneckenhäusern.
So ganz zufrieden war ich allerdings mit dieser Windlichtvariante nicht. Von der Seite sieht man, dass die Kerze auf dem Sand im Glas viel zu hoch steht und über den Rand des Glases ragt. Außerdem war mir das Ganze nicht harmonisch genug. Der Schleierkrautkranz versinkt im Zinkteller und kommt gar nicht richtig zur Geltung. Die vielen verschiedenen Farbtöne von Sand, Kerze, Blüten, Teller und Schneckenhäusern wirken irgendwie unruhig.
Zum Glück hatte ich noch einen hellen Holzteller in der richtigen Größe. Hier versinkt der Kranz nicht und weil einige der Schneckenhäuser den gleichen Farbton haben, sieht es gleich viel harmonischer aus.
Auch habe ich den Sand im Glas weggelassen - das übrigens nun ein anderes Glas ist. Die dunklen Gehäuse der Weinbergschnecken greifen den Ton der nougatfarbenen Kerze auf.
Die hellen Häuser der Bänderschnecken fügen sich perfekt ins weiße Blütenbett vom Schleierkraut ein.
Und weil der Bund Schleierkraut nur rund 4 Euro gekostet hat, ist das mal wieder ein DIY-Projekt aus meiner Low-budget-Reihe.
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