Posts mit dem Label Friday Flowerday werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Friday Flowerday werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 12. Februar 2017

Noch mehr Deko mit Wachs

DIY Muscari in Wachs tauchen
 Nicht nur Blüten, Gräser und Samenstände eignen sich gut zum Wachsen, sondern auch Zwiebelgewächse. Nachdem das Wachsen bei meiner Amaryllis ganz gut funktioniert hat, gibt es nun einen weiteren Versuch: Gewachste Traubenhyazinthen. Damit man die Zwiebeln in flüssiges Wachs tauchen kann, muss man zuerst die Erde entfernen und die Wurzeln in etwas Wasser auswaschen. Anders als bei der Amaryllis habe ich die Wurzeln dieses mal mit eingewachst. Wurzeln und Zwiebeln werden also kurz in den heißen Wachs eingetaucht und dann zum Trocknen auf ein Stück Zeitungspapier gelegt. Die Wurzeln kann man kringelförmig um die Zwiebel legen, sodass sie in dieser Form fest werden. Dann stehen die kleinen Zwiebelchen ganz gut. So gewachst, passen sie perfekt zu meinen gewachsten Samenständen.
 Und wie ich die arrangiert habe, zeige ich jetzt wie versprochen. 

Man benötigt für diese Dekoration leere Marmeladengläser, Butterbrottüten, Filz- oder Wollschnüre und Gräser.

Die habe ich neulich beim Spazierengehen  gesammelt. Dazu einige Eichenblätter (die ich bisher noch nicht weiterverarbeitet habe) und ein paar rote Hartriegelzweige. Die gefilzten dünnen weißen Filzschnüre werden genauso hergestellt wie die dicken, die ich für die hängenden Hyazinthen gemacht habe. So wollig weiß passen sie perfekt zum winterweißen Arrangement in der Papiertüte.
 Die Gräser werden in Marmeladengläser gestellt und ganz gerade abgeschnitten, sodass sie eine Art Steckhilfe für die gewachsten Blüten ergeben. Diese werden dann einfach dazwischen gesteckt. Das Marmeladenglas kommt in eine weiße Butterbrottüte und wird mit einer Filzschnur zugebunden. Fertig.
 Weil die Gräser, die als Steckhilfe dienen, so kurz abgeschnitten sind, kommen die gewachsten Samenstände darin besser zur Geltung. Man muss die Gräser aber nicht unbedingt kurz abschneiden. Auch als längerer Strauß sehen sie hübsch aus - wie im Bild unten, wo sie einen Hintergrund für die gewachste Karde bilden.

 Ich habe drei Tüten mit drei verschiedenen Füllungen auf einem Holzbrett arrangiert.
 Man kann den flüssigen Kerzenwachs auch in Formen gießen: Eine wilde Möhre zum Beispiel wird kopfüber in eine leere Käseschachtel gedrückt und dann mit weißem Wachs ausgegossen. Vermutlich hätte ich etwas weniger Wachs nehmen sollen, denn so richtig gut ist der Samenstand in der erstarrten Form nicht mehr zu sehen. Das muss ich wohl noch verbessern.


Gewachste Traubenhyazinthen selbst machen
 Zum Fotografieren habe ich alles nach Draußen getragen, weil dort besseres Licht herrscht. Aber eigentlich stehen die gewachsten Blütenarrangements ja auf der Kommode im Wohnzimmer.
Und weil heute Sonntag ist, kann ich dieses winterliche florale Arrangement noch schnell zu Holunderblütchen und ihrem Friday Flowerday schicken. Da habe ich schon lange nicht mehr mitgemacht.

Freitag, 4. September 2015

Tablett mit Blütensammlung

Neulich habe ich beim Aufräumen dieses alte Tablett wiedergefunden. Ich habe es schon einige Male zum Dekorieren verwendet - zuletzt für eine kleine Herbstschau, aber in den vergangenen fünf Jahren ist es nicht mehr im Gebrauch gewesen. Nachdem ich es entstaubt hatte, kam mir die Idee, es mit verschiedenen Vasen und Gläsern in einem Farbton zu befüllen.
Da kamen natürlich meine türkisblauen Flaschen aus der Flaschensammlung infrage. Zu diesen passen ganz perfekt meine drei uralten kleinen blauen Väschen von Ikea. Außerdem besitze ich noch eine weiße bauchige Ikea-Vase, die ich so gut wie nie benutze. Und auch die drei rauchblauen Teelichtgläser haben bisher nur im Schrank gestanden. Sie waren mal ein Sonderangebot. Aber wie das mit Sonderangeboten oft so ist: Man kauft sie und fragt sich dann, wofür man das gebrauchen soll. Schnell fand sich noch ein pokalförmiger Glasbecher sowie verschiedene Joghurtgläser und Sahneflaschen.
Dann bin ich mit der Schere durch den Garten gewandert und habe Blüten eingesammelt. 
Dabei habe ich auch einige Überraschungen entdeckt. Zum Beispiel den Phlox, der ganz versteckt hinter dem Flieder in der äußersten Gartenecke blüht.
Mit so viel verschiedenen Blüten wurde es ein spätsommerliches Blütentablett - gerade rechtzeitig zum Wetterumschwung. Denn während es draußen ein wenig an den Herbst erinnert, habe ich den Sommer mit ins Haus genommen.
Und weil heute Freitag ist, passt dieses Blütentablett ganz wunderbar zu Helgas Friday Flowerday.

Freitag, 3. April 2015

DIY - Ostergesteck mit Hyazinthe und gefilztem Gänseblümchen

Im April ist Hyazinthenzeit. Mit ein paar Naturmaterialien aus dem Garten oder Wald und einer Hyazinthe kann man ein schönes Ostergesteck selber machen. Und wie das geht, zeige ich hier:
Man nehme die Hyazinthe, entferne den Blumentopf und umwickele den Wurzelballen mit etwas Moos. Dann winde man einen Birkenzweig drumherum und stecke das Ganze in ein Glasgefäß. Sehr gut geeignet ist zum Beispiel ein Weckglas.
Damit es etwas österlicher wird, stopfe man einige zerdrückte Eierschalen an den Rand des Glases zum Moos. Und schon ist ein frühlingshaftes Ostergesteck fertig.
Wenn man dann noch die restlichen Eierschalen zusammen mit einigen gefilzten Gänseblümchen auf einem Holzbrett dekoriert, wird der österliche Tischschmuck noch hübscher. Etwas verspätet schicke ich den Blumengruß nach langer Zeit mal wieder zu Helgas Friday Flowerday.


 Trotz des gestrigen Sturms ist es mir gelungen, das ganze Arrangement auf dem Gartentisch zu fotografieren. Da ist das Licht für Fotoaufnahmen einfach besser. Aber eigentlich ist diese Dekoration natürlich für den Innenbereich, beziehungsweise das Wohnzimmer gedacht.
 Pünktlich zum Beginn des Sturms in dieser Woche hatte ich gerade die Ostereier im Garten in den Zweigen des Maulbeerbaums dekoriert. Sie sind noch alle da, haben sich allerdings etwas in den Zweigen verheddert. Das muss ich heute mal entwirren.
 Im Terrassenbeet blühen bereits die ersten kleinen gelben Narzissen und die Hyazinthen wachsen kräftig. Die Felsenbirne, die ich im Herbst ein paar Meter nach rechts versetzt habe, lässt auf eine reiche Blüte hoffen. Dort, wo sie im vorigen Jahr wuchs, habe ich allerdings nun eine Blühlücke (Danke Elke, für diesen lustigen Begriff). Da muss noch etwas geschehen. Hier müssen im Herbst weitere Zwiebelgewächse gesetzt werden, um die Blühlücke im nächsten Frühjahr zu schließen.

Montag, 23. März 2015

Wilde Tulpen

 Sind sie nicht hübsch: die Wildtulpen Viola humilis violacea "Black Base"? Neulich waren sie ja noch nicht ganz aufgeblüht. Die Kombination mit den Krokussen gefällt mir ganz gut und ich kann mir gut vorstellen, wie so ein ganzer Blütenteppich mit diesen beiden Frühlingsblühern unter der Schwarzkiefer wirken könnte. Leider habe ich vorerst nur zehn Stück gesetzt. Bevor ich im Herbst bei dem Online-Shop Nebelung meine Pflanzen für das Probepaket ausgesucht habe, hatte ich noch nie von dieser Tulpensorte gehört. Ich gebe zu, ich habe mich aber auch nicht damit beschäftigt. Als ich dann für diese Kooperation nach Frühlingsblühern für den naturnahen Garten gesucht habe, bin ich darauf gestoßen. Und siehe da: Jetzt gibt es genau diese Sorte auch im hiesigen Gartencenter. Genauso wie den Schneeglanz (Chionodoxa forbesii), den ich ebenfalls bestellt hatte. Der ist allerdings noch nicht aufgeblüht. In den vergangenen Jahren sind mir diese Frühlingsblüher im Gartencenter nie aufgefallen. Egal, sie gefallen mir sehr gut und das ist die Hauptsache.



Freitag, 29. August 2014

Friday Flowerday mit Dahlien in Wachs

 Von den pinkfarbenen Dahlien war ich ja schon im vergangenen Jahr ganz begeistert. Jetzt bereue ich es schon fast, dass ich nicht noch mehr Farben gesetzt habe. Aber ich wüsste auch nicht, wohin. Wenigstens beherzige ich in diesem Sommer den Rat, die Blüten auch mal für einen Strauß zu schneiden, damit die Pflanzen im Garten kräftig weiterblühen. Und weil mir mein pinkfarbenes Wachsschälchen beim Anblick der Blüten gleich in den Sinn kam, habe ich die Dahlien in dieser Woche nicht als Strauß, sondern als Gesteck arrangiert.
 Wie schon bei meinem frühlingshaften Tulpengesteck in der Wachsschale, wird dazu ein Stück Steckmoos für Frischblumen in die passende Größe geschnitten und - mit einer Plastikfolie als Schutz - in das Gefäß gesteckt.
 Dann werden die Dahlienblüten ganz kurz geschnitten und so ins Moos gesteckt, dass die Köpfe eine "Blütenkugel" bilden. Weil das aber doch etwas zu eintönig wirkte, habe ich noch zartrosa Majoranblüten dazwischen arrangiert.
 Und so schicke ich dieses Dahliengesteck auch in dieser Woche zum Friday Flowerday von Holunderbluetchen. Aber nächstes Jahr hätte ich dann wirklich gerne noch mehr Farben - ich hoffe, ich denke im Frühjahr daran. Schönes Wochenende!


Sonntag, 24. August 2014

Ein schneller Hortensienstrauß

 Hortensien habe ich schon geliebt, als ich noch ein kleines Kind war. Damals wuchsen unter den Wohnzimmerfenstern im Vorgarten meiner Oma die üppigen rosafarben und blau blühenden Büsche. Leider habe ich mit diesen Bauernhortensien in unserer Region nicht so ein Glück. Dafür wachsen hier aber die weißblühenden Rispenhortensien umso besser. Die schönste Blüte meiner Rispenhortensie habe ich zu einem easy-peasy Strauß verarbeitet und wollte sie eigentlich zum Friday Flowerday zeigen. Da ich aber übers Wochenende verreist war und es am Freitag nicht mehr geschafft habe, zeige ich den Hortensienstrauß nun heute.
Mit einem Blatt des Purpurglöckchens (Heuchera micanthra "Purple Palace") bekommt die cremefarbene Blüte die richtige "Untermalung". Dazu habe ich zwei Blütenzweige des Purpurglöckchens gesteckt und fertig war das Arrangement, das wunderbar in eine kleine Glasflasche passt. Diesen Strauß "schicke" ich noch schnell zum Friday Flowerday von Holunderbluetchen.


Dazu passt doch perfekt ein Obstteller. Als ich nämlich in der vergangenen Woche die Hecke rund um das Grundstück etwas in Form gebracht habe, habe ich diese drei Äpfel entdeckt, die ganz versteckt in der Hecke wuchsen. Und dass die Trauben reif sind, erwähnte ich ja schon...