Auch wenn meine Tipps für dieses Jahr etwas spät kommen, will ich doch noch ein paar Ideen für den Adventskalender zeigen. Selbstgemachter Karamell ist die Basis für die drei Naschereien.
Tipp Nummer 1: Gebrannte Mandeln
Gebrannte Mandeln vom Weihnachtsmarkt gehören in die Adventszeit genauso wie ein heißer Glühwein. Das Beste ist, dass man die Mandeln ganz leicht selbst machen kann. Rezepte dazu findet man im Internet. Daher will ich nur so viel verraten: Man benötigt Zucker, den man in einer Pfanne mit etwas Wasser erhitzt, sowie Mandeln oder Nüsse. Für eine weihnachtliche Geschmacksnote habe ich noch etwas Zimt hinzugefügt. Die Mandeln werden in die heiße Zucker-Wasser-Zimt-Mischung gerührt, sobald diese sich gelöst hat. Nach einer Weile kristallisiert der Zucker, die Masse wird dick und bleibt an den Mandeln hängen. Dann ist es Zeit, die gebrannten Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech zu geben, damit sie abkühlen können.
Tipp Nummer 2: Karamellherzen
Die Karamellherzen sind ebenso schnell gemacht. In einem Topf wird etwa 200 Gramm Zucker erhitzt, bis er schmilzt. Nach Belieben kann man auch hier Zimt einrühren. Ich habe ungefähr einen halben Teelöffel verwendet. Die flüssige Zuckermasse wird in eine Silikonherzform gegossen - fertig sind die Karamellherzen. Jetzt müssen sie nur noch abkühlen und dann kann man sie in einen Becher heiße Milch einrühren und genießen.
Tipp Nummer 3: Paradiesäpfel
Ebenfalls vom Weihnachtsmarkt kennt man Paradiesäpfel - diese fruchtige Mischung aus frischem Apfel mit einem knackigen Karamellüberzug. Auch das ist in diesem Jahr eine selbstgemacht Überraschung im Adventskalender. Ich habe möglichst kleine und saure Äpfel verwendet. In diese wird jeweils ein Eisstiel gesteckt. Bei dem Karamell-Rezept, dass ich im Internet gefunden habe, wird der Zucker-Wasser-Mischung noch ein Schuss Essig beigefügt. Wer Original-Weihnachtsmarkt-Paradiesäpfel machen will, benötigt außerdem rote Lebensmittelfarbe, die jedoch hitzebeständig sein muss. Ich fürchte, die Farbe, die ich verwendet habe, war es nicht. Der Karamell ist nämlich nicht rot, sondern orange geworden.
In einem kleinen Topf habe ich soviel Karamell gekocht, dass man die Äpfel eintauchen konnte. Zum Abkühlen stellt man sie am besten auf ein Backpapier, das mit Zucker bestreut wird. So kleben sie nicht fest.
Ich habe also in den vergangenen Tagen ziemlich in Karamell geschwelgt. Heute habe ich dann außerdem die ersten Plätzchen gebacken. So langsam brauche ich mal wieder etwas Herzhaftes.
Ich wünsche allen Lesern einen schönen zweiten Advent.
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
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Sonntag, 4. Dezember 2016
Dienstag, 29. November 2016
Adventskalender mit Washi-Tape-Kugeln
Im vorigen Jahr habe ich einen Adventskalender aus Klopapierrollen gebastelt. Eigentlich hatte ich vorgehabt, diesen auch in diesem Jahr wieder zu verwenden. Aber da hat mir schon an Weihnachten der Hund einen Strich durch die Rechnung gemacht. Während wir so gemütlich beim Weihnachtsessen saßen, hat er das Tablett entdeckt, auf dem ich die leeren Klorollenpäckchen gesammelt habe - leider in Bodennähe, sodass er sich sehr gut vom Tablett bedienen konnte. Eine Rolle nach der anderen hat er sich geholt und genüsslich zerkaut. Immerhin hatte er seinen Spaß dabei.
Ich aber musste mir in diesem Jahr etwas Neues einfallen lassen. Und das sieht so aus:
Die runden Aufkleber aus Washi-Tape sind die Grundlage. Jeweils einen habe ich auf eine Butterbrottüte geklebt und mit einem schwarzen Stift zu einer Weihnachtsbaumkugel verziert.
Für die 24 Nummern habe ich mir mal wieder im Internet eine schöne Vorlage zum Downloaden gesucht. Mit deren Hilfe habe ich jeweils eine weitere Kugel - mit Nummer - neben die Washi-Tape-Kugel gezeichnet. Die Internetvorlage hat mir dabei nur als Schablone gedient, die ich zum Teil leicht abgewandelt nachgezeichnet habe.
Wer eine schöne Schrift hat, kann natürlich auch selbst einfach Zahlen in die Kugeln schreiben. Nachdem die Tüten gefüllt wurden, habe ich sie mit Washi-Tape zugeklebt und mit Holzklammern an eine lange Filzschnur gehängt.
Die Holzklammern hatte ich noch vom Adventskalender 2014 übrig. Wer noch einmal wissen möchte, wie man aus Klopapierrollen einen hübschen Adventskalender bastelt, findet die Anleitung hier.
Ich aber musste mir in diesem Jahr etwas Neues einfallen lassen. Und das sieht so aus:
Die runden Aufkleber aus Washi-Tape sind die Grundlage. Jeweils einen habe ich auf eine Butterbrottüte geklebt und mit einem schwarzen Stift zu einer Weihnachtsbaumkugel verziert.
Für die 24 Nummern habe ich mir mal wieder im Internet eine schöne Vorlage zum Downloaden gesucht. Mit deren Hilfe habe ich jeweils eine weitere Kugel - mit Nummer - neben die Washi-Tape-Kugel gezeichnet. Die Internetvorlage hat mir dabei nur als Schablone gedient, die ich zum Teil leicht abgewandelt nachgezeichnet habe.
Wer eine schöne Schrift hat, kann natürlich auch selbst einfach Zahlen in die Kugeln schreiben. Nachdem die Tüten gefüllt wurden, habe ich sie mit Washi-Tape zugeklebt und mit Holzklammern an eine lange Filzschnur gehängt.
Die Holzklammern hatte ich noch vom Adventskalender 2014 übrig. Wer noch einmal wissen möchte, wie man aus Klopapierrollen einen hübschen Adventskalender bastelt, findet die Anleitung hier.
Dienstag, 8. Dezember 2015
DIY - Adventsdeko für die Fensterbank und so
Die Flaschensammlung auf der Küchenfensterbank hat passend zur Adventszeit ein weihnachtliches Design bekommen. Ganz schlicht aber doch sehr schön finde ich es, wenn man einen Zweig Fichten- oder Tannengrün mit einer Kordel am Flaschenhals festbindet. An das eine Kordelende wird jeweils noch ein kleiner Kiefernzapfen befestigt. So kann man die Flaschen ganz prima als adventlichen Kerzenleuchter verwenden - übrigens auch auf dem Esstisch.
So wirkt das ganze Ensemble am Tag und unten sieht man es am Abend.
In der Weihnachtsdekokiste habe ich auch die Pilze gefunden, die ich so gern mag. In diesem Jahr habe ich sie mal nicht an einen Kranz gehängt und auch nicht auf der Etagere arrangiert. Sie wurden zusammen mit etwas Moos, das uns die Vögel vom Dach geworfen haben, einem Lärchenzweig, zwei roten Zapfen und einer kleinen Kerze auf dem Zinkteller dekoriert.
Dieser Teller steht jetzt auf der Kommode neben dem Engelorchester, das von Jahr zu Jahr wächst. Ich bekomme nämlich jedes Jahr ein neues Engelchen von meiner Tochter geschenkt - und das schon seit vielen Jahren.
An der Wand über der Kommode ist der perfekte Platz für den Adventskalender. Und auch meine neuen Filz-und-Draht-Engel passen ganz gut auf die Weihnachtskommode.
Weil es draußen besseres Licht gibt, habe ich den Pilzteller noch einmal auf der Terrasse fotografiert. Im Großen und Ganzen ist unsere Weihnachtsdekoration immer recht ähnlich. Wenn überhaupt, kaufe ich nur vereinzelt neue Teile. Aber wenn man das Vorhandene immer wieder neu arrangiert, sieht es jedes Jahr anders aus.
Gerade habe ich gesehen, dass es heute vor drei Jahren geschneit hat. So ein bisschen Schnee würde mir schon gefallen - für die Stimmung.
So wirkt das ganze Ensemble am Tag und unten sieht man es am Abend.
In der Weihnachtsdekokiste habe ich auch die Pilze gefunden, die ich so gern mag. In diesem Jahr habe ich sie mal nicht an einen Kranz gehängt und auch nicht auf der Etagere arrangiert. Sie wurden zusammen mit etwas Moos, das uns die Vögel vom Dach geworfen haben, einem Lärchenzweig, zwei roten Zapfen und einer kleinen Kerze auf dem Zinkteller dekoriert.
Dieser Teller steht jetzt auf der Kommode neben dem Engelorchester, das von Jahr zu Jahr wächst. Ich bekomme nämlich jedes Jahr ein neues Engelchen von meiner Tochter geschenkt - und das schon seit vielen Jahren.
An der Wand über der Kommode ist der perfekte Platz für den Adventskalender. Und auch meine neuen Filz-und-Draht-Engel passen ganz gut auf die Weihnachtskommode.
Weil es draußen besseres Licht gibt, habe ich den Pilzteller noch einmal auf der Terrasse fotografiert. Im Großen und Ganzen ist unsere Weihnachtsdekoration immer recht ähnlich. Wenn überhaupt, kaufe ich nur vereinzelt neue Teile. Aber wenn man das Vorhandene immer wieder neu arrangiert, sieht es jedes Jahr anders aus.
Gerade habe ich gesehen, dass es heute vor drei Jahren geschneit hat. So ein bisschen Schnee würde mir schon gefallen - für die Stimmung.
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Dienstag, 17. November 2015
DIY - Upcyling-Adventskalender aus Klopapierrollen
In diesem Jahr gehe ich die Sache mit dem Adventskalender ganz entspannt an. Nicht wie sonst erst am letzten Novemberwochenende, sondern schon jetzt fülle ich Stück für Stück die Päckchen, die ich aus den Innenteilen von Klopapierrollen gebastelt habe. Es gibt also bei filzundgarten in diesem Jahr einen Upcycling-Adventskalender für den Sohn und der geht so:
Man benötigt dafür 24 Papprollen, breites, rotes Band, weiße Filzsterne, rot-weiß-gestreiftes Bäckergarn und natürlich Zahlen. Das Bäckergarn habe ich schon vor einigen Jahren bei garn & mehr gekauft und für verschiedene Dekoideen verwendet - zum Beispiel für den Adventskalender im vorigen Jahr, für die weihnachtlichen Teelichtgläser oder auch für die Weihnachtstüten aus Draht. Leider geht es langsam zur Neige. Ich muss wohl bald welches nachbestellen. Die Adventskalenderzahlen gibt es ganz aktuell auf dem Blog von garn & mehr und sie stehen da zum freien Download für alle kostenlos zur Verfügung.
Und so geht's: Die Klopapierrolle wird zunächst an einem Ende mittig gefaltet, sodass man zwei gleiche Hälften erhält und diese beiden Seiten jeweils nach innen umklappen kann. Dann dreht man die Rolle um und faltet auch das andere Ende mittig, um die Seiten dann nach innen zu klappen.
Bevor das Päckchen weiter verziert wird, kommt die Füllung hinein. Aufgrund der Größe passen in diese Päckchen am besten kleine Süßigkeiten.
Wenn man das Päckchen gefüllt und verschlossen hat, wird ein Stück breites, rotes Geschenkband um das Ganze gelegt und mit Bäckergarn am oberen Ende gut verschnürt.
Dann wird noch eine Zahl auf das rote Band geklebt und fertig ist die Variante eins.
Für die Variante zwei habe ich zuerst weiße Filzsterne auf das rote Band geklebt und erst darauf die Zahl. In diesem Fall wurden die Zahlen ohne den Rand etwas kleiner ausgeschnitten, damit sie die Filzsterne nicht allzu sehr abdecken.
Ich bin zwar noch nicht ganz fertig mit dem Adventskalender aus Klopapierrollen, aber vielleicht mag ja der eine oder andere Leser diese hübsche Bastelidee nachmachen - ich finde sie jedenfalls ganz hübsch. Daher zeige ich schon heute die Anleitung. Mir fehlen übrigens nur noch sieben Päckchen, aber ich habe ja auch noch mehr als eine Woche Zeit, um den Rest zu basteln.
Noch mehr Ideen für Adventskalender mit Bäckergarn gibt es übrigens bei garn & mehr.
Man benötigt dafür 24 Papprollen, breites, rotes Band, weiße Filzsterne, rot-weiß-gestreiftes Bäckergarn und natürlich Zahlen. Das Bäckergarn habe ich schon vor einigen Jahren bei garn & mehr gekauft und für verschiedene Dekoideen verwendet - zum Beispiel für den Adventskalender im vorigen Jahr, für die weihnachtlichen Teelichtgläser oder auch für die Weihnachtstüten aus Draht. Leider geht es langsam zur Neige. Ich muss wohl bald welches nachbestellen. Die Adventskalenderzahlen gibt es ganz aktuell auf dem Blog von garn & mehr und sie stehen da zum freien Download für alle kostenlos zur Verfügung.
Und so geht's: Die Klopapierrolle wird zunächst an einem Ende mittig gefaltet, sodass man zwei gleiche Hälften erhält und diese beiden Seiten jeweils nach innen umklappen kann. Dann dreht man die Rolle um und faltet auch das andere Ende mittig, um die Seiten dann nach innen zu klappen.
Bevor das Päckchen weiter verziert wird, kommt die Füllung hinein. Aufgrund der Größe passen in diese Päckchen am besten kleine Süßigkeiten.
Wenn man das Päckchen gefüllt und verschlossen hat, wird ein Stück breites, rotes Geschenkband um das Ganze gelegt und mit Bäckergarn am oberen Ende gut verschnürt.
Dann wird noch eine Zahl auf das rote Band geklebt und fertig ist die Variante eins.
Für die Variante zwei habe ich zuerst weiße Filzsterne auf das rote Band geklebt und erst darauf die Zahl. In diesem Fall wurden die Zahlen ohne den Rand etwas kleiner ausgeschnitten, damit sie die Filzsterne nicht allzu sehr abdecken.
Ich bin zwar noch nicht ganz fertig mit dem Adventskalender aus Klopapierrollen, aber vielleicht mag ja der eine oder andere Leser diese hübsche Bastelidee nachmachen - ich finde sie jedenfalls ganz hübsch. Daher zeige ich schon heute die Anleitung. Mir fehlen übrigens nur noch sieben Päckchen, aber ich habe ja auch noch mehr als eine Woche Zeit, um den Rest zu basteln.
Noch mehr Ideen für Adventskalender mit Bäckergarn gibt es übrigens bei garn & mehr.
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Sonntag, 7. Dezember 2014
Verspäteter Adventskalender
Auch wenn heute schon der 7. Dezember ist, will ich doch noch schnell zeigen, wie der Adventskalender im Hause Filz und Garten in diesem Jahr ausschaut. Um mal etwas anderes zu machen, habe ich alle Geschenke in braunes Packpapier eingewickelt und mit Bäckergarn verziert. Diese Päckchen wurden mit einfachen Holzklammern an eine rote Filzschnur geklammert. Damit das Ganze etwas farbiger wird, sind ein Teil der Wäscheklammern mit rotem Washi-Tape verziert worden. So kann man ohne großen Aufwand einen schönen Adventskalender basteln. Dem Sohnemann gefällt's.
Für die Befüllung des Adventskalenders habe ich ja bereits die "herzigen Ideen" vorgestellt. Außerdem fülle ich meist ausgewählte Süßigkeiten und Pralinen in die Päckchen, die es sonst nicht täglich gibt. Zum Beispiel die Bonbons, die unser "Schnuckelbäcker" anbietet und wo die Grundschulkinder gerne nach der Schule etwas kaufen. Das ist dann gleichzeitig eine hoffentlich schöne Erinnerung an Damals...
Sehr willkommen sind auch nach wie vor Stifte und andere Dinge für die Schule - die kann man ja immer gebrauchen. Ein Beispiel in diesem Jahr ist ein Locher, den man gleich in den Ordner heften kann und somit immer dabei hat. Sehr paktisch. Nett sind auch witzige Magnete für die Pinnwand über dem Schreibtisch, kleine Kosmetika oder Wunderkerzen, die man inzwischen auch im Supermarkt bekommt.
Für die Befüllung des Adventskalenders habe ich ja bereits die "herzigen Ideen" vorgestellt. Außerdem fülle ich meist ausgewählte Süßigkeiten und Pralinen in die Päckchen, die es sonst nicht täglich gibt. Zum Beispiel die Bonbons, die unser "Schnuckelbäcker" anbietet und wo die Grundschulkinder gerne nach der Schule etwas kaufen. Das ist dann gleichzeitig eine hoffentlich schöne Erinnerung an Damals...
Sehr willkommen sind auch nach wie vor Stifte und andere Dinge für die Schule - die kann man ja immer gebrauchen. Ein Beispiel in diesem Jahr ist ein Locher, den man gleich in den Ordner heften kann und somit immer dabei hat. Sehr paktisch. Nett sind auch witzige Magnete für die Pinnwand über dem Schreibtisch, kleine Kosmetika oder Wunderkerzen, die man inzwischen auch im Supermarkt bekommt.
Mittwoch, 12. November 2014
Herzige Ideen für den Adventskalender
Zurzeit überlege ich - wie in jedem Jahr - krampfhaft, mit was ich den Adventskalender in diesem Jahr befüllen soll. Da ich in der ersten Adventswoche auf Reisen sein werde, muss ich rechtzeitig vorplanen. Und weil ich gerade dabei bin, mir etwas Hübsches zu überlegen, gebe einige meiner Ideen gerne weiter. Es gibt bestimmt noch mehr Menschen, die den Adventskalender nicht nur mit Bonbons füllen möchten. Ich stelle hier fünf herzige Ideen für den Adventskalender vor. Das ist doch immerhin schon mal ein Anfang.
1. Wackelpudding: Ich finde es ganz nett, wenn im Kalender etwas zum Selbermachen ist. Das kann zum Beispiel ein besonderer Nachtisch wie Wackelpudding sein, den man dann anrühren muss. Es ist natürlich nicht so gedacht, dass man den fertigen Pudding in den Adventskalender packt, das habe ich hier nur für das Foto so arrangiert.
2. Schokoherzen: Aus diesen Schokoherzen lässt sich eine köstliche Tasse Kakao bereiten. Das ist viel stilvoller, als einfach nur einige Löffel Kakaopulver in die Milch zu rühren. Für die Schokoherzen habe ich jeweils eine Tafel Vollmilch- und eine Tafel Zartbitterschokolade miteinander im Wasserbad geschmolzen. Die flüssige Masse in eine Eiswürfelform füllen, Eistiele rein und fertig. Man kann dem Ganzen mit Gewürzen natürlich noch eine weihnachtliche Note geben. Zum Beispiel mit Zimt, Orangenschalen oder auch mit Chili.
3. Teebeutelherzen: Das ist eine nette kleine Geschenkidee, die man auch zu anderen Anlässen gut verwenden kann. Einfach aus einem Teebeutel eine Herzform ausschneiden. Die beiden so entstandenen Papier-Herzen mit Garn - entweder per Hand oder mit der Maschine - zusammenheften und mit dem Lieblingstee füllen. Oben an das Herz wird noch ein Faden angenäht, an den ich ein kleines Filzherz geheftet habe. Man kann natürlich auch eine Papierform an den Faden kleben. Oder nähen.
4. Filzherzen: Kleine gefilzte Herzen lassen sich gut als Schlüsselanhänger gebrauchen. Man kann sie aber auch zu einer Girlande für das Fenster auffädeln.
5. Seifenherzen: Diese Idee kam mir, weil ich doch beim Filzen auch immer Seife in der Hand habe. Und da bleiben natürlich auch mal Reste übrig. Die Seifenreste habe ich mit etwas Wasser auf dem Herd zum Schmelzen gebracht und die Masse in eine Herzeiswürfelform gegossen. Wenn man möchte, kann man den kleinen Seifen mit einigen getrockneten Blüten noch etwas Duft verleihen. Oder aber man färbt sie mit Lebensmittelfarben ein.
Jetzt fehlen nur noch 19 weitere Ideen und der Adventskalender wird so abwechslungsreich wie nie!
Freitag, 7. Dezember 2012
Noch eine Dekoidee mit Bäckergarn
Mit Bäckergarn und einer roten Kugel habe ich auch den Adventsschmuck an unserer Haustür verziert. Die Idee mit der Tüte aus Maschendraht stammt von blomsterverkstad. Aus Maschedrahtzaun wird ein Dreieck geschnitten und zu einer Tüte geformt. Mit Blumendraht kann man die Tüte "vernähen". Ich habe einfach die Zweige hineingesteckt, die beim Adventskranzwickeln übrig blieben.
Eine weitere Tüte hängt am Gartenhäuschen.
Etwas kniffliger ist es, ein Herz aus Maschendrahtzaun zu biegen. Wenn man es geschafft hat, sieht es sehr schön mit Moos gefüllt aus.
Die Idee mit dem Moosherz stammt - wie auch die Tüten - ebenfalls aus dem Buch "Farben der Natur", das ich hier bereits schon einmal vorgestellt habe.
Und noch eine weitere Verwendung für das rot-weiße Bäckergarn: Ich habe damit die Päckchen des Adventskalenders angebunden. Eigentlich wollte ich in diesem Jahr ja mal einen anderen Kalender machen. Ich habe viele schöne Beispiele im Internet gefunden, aber ich finde, nicht der Kalender ist die Hauptsache, sondern das, womit er gefüllt wird. Das ist jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung. Es soll nicht nur Süßkram sein, aber auch nichts Teures. Einfach kleine Überraschungen, die den Morgen in der Adventszeit verschönern. Und weil mich die Überlegungen zum Thema Inhalt mehr beschäftigt haben, blieb keine Zeit mehr für einen neuen Kalender. Der alte tut es übrigens auch und reicht dem Sohnemann völlig aus.
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