Samstag, 28. März 2020

Zimmerpflanzen in Milchtüten

Ableger von Zimmerpflanzen in Pflanzgefäßen aus Milchtüten
Die Traubenhyazinthen, die ich Ende Februar in den Milchtütenpflanzgefäßen gezeigt habe, sind längst verblüht. Inzwischen habe ich in die upgecycleten Milchtüten verschiedene Ableger von Zimmerpflanzen gepflanzt. So werden die selbst gemachten Gefäße nun etwas dauerhafter genutzt.
Ableger von Sansvieria und Crassula ovata
 Der Bogenhanf (Sansevieria cylindrica) ist nach einigen Jahren auf der Fensterbank sehr groß geworden. Dabei hat er lauter kleine Ableger gebildet, die man ganz gut von der Mutterpflanze trennen konnte. Die spitzen Blätter, die anfangs wie Lanzen ganz gerade nach oben ragten, fallen inzwischen eher auseinander.
Vase mit Blütenzweigen auf der Fensterbank
 Auch vom Weihnachtskaktus (Schlumbergera) und vom Geldbaum (Crassula ovata) lassen sich Ableger ganz einfach machen. Den Bogenhanf habe ich in die größte Milchtüte gepflanzt, da er mit seinen langen spitzen Blättern proportional so am besten zur Geltung kommt. Die beiden anderen Ableger sind dagegen recht klein - sie werden aber bestimmt bald größer.
Fensterbankdeko mit Ablegern auf Zimmerpflanzen
Zusammen mit einem Blütenzweig und getrockneten Samenständen in einer Glasvase ergeben die Ableger der Zimmerpflanzen in den Milchtütengefäßen eine frühlingshafte Dekoration auf der Küchenfensterbank. Das kühle arktische Wetter in der vergangenen Woche kam gerade recht, um sich mal den Zimmerpflanzen zu widmen. Für dieses Wochenende ist nun wieder Wärme angesagt und da muss ich jetzt schnell noch mal in den Garten - bevor es übermorgen wieder kalt wird.

Sonntag, 22. März 2020

Frühlingsbeginn im Garten

Gartentisch mit Hornveilchen, Muscari und Semperviven
Diese Woche hörte ich folgenden Spruch: Der Moment, in dem du begreifst, dass dein Lebensstil Ausgangssperre heißt. Der könnte fast auf mich zutreffen. Ich verlasse im Normalfall das Haus, um zu arbeiten, Lebensmittel einzukaufen, um spazierenzugehen oder Fahrrad zu fahren und um im Garten zu arbeiten. Okay, der ein oder andere Besuch kommt noch hinzu, aber ansonsten muss ich mich momentan nicht wirklich einschränken. Ich arbeite seit einer Woche im Homeoffice - auch das hat Vorteile. Da kann ich zumindest den Garten jeden Tag sehen.
Sempervivum Rosie
 Gestern bin ich endlich mal dazu gekommen, die Semperviven auf dem Gartentisch ein wenig aufzufrischen. Sie haben in den vergangenen Monaten ein wenig gelitten, weil es aufgrund des vielen Regens doch etwas feucht in den Töpfen wurde. Einige habe ich umgetopft und mit frischer Erde und etwas Dünger gepflegt.
Frühlingsblüher Muscari und Sempervivum Rosie im Topf
 Im Garten wächst und sprießt es seit Tagen - es war ja auch eine wirklich sonnige Woche mit Temperaturen bis zu 18 Grad.
Blick in den Garten zum Frühlingsbeginn
 Besonders gut gefällt mir aktuell die Mandelblättrige Wolfsmilch, die ich erst im vorigen Frühjahr gekauft habe. Im Bild unten links sieht man, dass sie sogar schon Ausläufer bildet und sich etwas verbreitert. Am schönsten aber sind die Blüten der Wolfsmilchgewächse.
Mandelblättrige Wolfsmilch mit Blüte
 Auch Tulpen, Narzissen und Hyazinthen stehen in den Startlöchern oder blühen sogar schon.
Tulpen und Frühlingsblüher im Terrassenbeet
Pünktlich zum Frühlingsanfang sind die Temperaturen zwar heute Nacht wieder unter null Grad gesunken und momentan weht ein eisiger Wind, aber die Sonne zaubert so schöne Lichtflecken in den Garten und bringt die Blüten ganz besonders schön zum Leuchten.
Schale mit Hornveilchen auf dem Gartentisch
Ich hoffe, ihr kommt alle gut durch die Corona-Krise - bleibt gesund!