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Dienstag, 31. Dezember 2013

Ein letztes Mal

 Ein letztes Mal zeige ich in diesem Jahr mein Terrassenbeet. Zwölfmal habe ich einen Blick auf das Beet geworfen und so die Veränderungen im Laufe eines Jahres festgehalten. Wer gut aufgepasst hat, merkt jetzt, dass ich geschummelt habe, denn im November gab es bei mir keinen 12tel-Blick. Da kam mir der Adventskranz dazwischen, denn weil dieser viel hübscher war, als der etwas trostlose Blick ins Herbstbeet habe ich den entsprechenden Blogpost ausfallen lassen. Hier zeige ich nun aber noch einmal das Novemberbild:
 Es unterscheidet sich nicht so sehr vom Dezemberbild - nur eine kleine Christrose blüht oben inzwischen. Hinten an der Garagenwand sind wir noch nicht wirklich weiter gekommen. Wir haben damit begonnen, das Minihochbeet zu entfernen, weil die Holzpflöcke, die es umranden, morsch sind. Außerdem wollen wir das Beet verbreitern, damit die Garagenwand besser begrünt werden kann. Wie es an dieser Stelle weitergeht, werde ich bestimmt zeigen - wenn auch nicht mehr als 12tel-Blick. Die Aktion von Tabea Heinicker hat viel Spaß gemacht, aber im nächsten Jahr muss wohl etwas Neues her.
Hier noch einmal einen Jahresrückblick von meinem 12tel-Blick 2013.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Und wieder ein 12tel Blick

Etwas wüst sieht es derzeit im Terrassenbeet aus. Einige Lilien und Gladiolen wollten jetzt erst blühen und lassen nun nach dem Frost in der vergangenen Nacht die "Köpfe" hängen. Außerdem hat der Sturm der vergangenen Tage alles unter einem Teppich von Nadeln begraben, die der Wind von der Kiefer geweht hat. Jetzt sind wenigstens fast alle alten Blätter von der Kiefer unten. Allerdings kam ich noch nicht dazu, sie alle wegzurechen. Vermutlich ist es jetzt auch Zeit, die Dahlienknollen auszugraben, um sie im Keller zu überwintern. Leider habe ich dazu gerade gar keine Zeit, den ich muss heute noch auf eine Reise gehen.
 Wenigstens sind die Tulpenzwiebeln rechtzeitig in die Erde gewandert. Außerdem haben wir an einem der vergangenen Wochenenden unseren Feuerkorb endlich einmal ausprobiert. Er eignet sich prima, um darin die trockenen Kiefernzapfen zu verbrennen, die sich inzwischen säckeweise angesammelt haben.
Das war übrigens heute mein 12tel Blick vom Oktober. Gerade noch rechtzeitig, bevor ich zum Flughafen muss. Noch mehr 12tel Blicke gibt es, wie immer, hier zu sehen (klick).

Montag, 30. September 2013

Der Septembergarten blüht

Der 12tel Blick ist mir heute nicht so richtig gelungen. Irgendwie habe ich die Perspektive nicht hinbekommen. Rechts habe ich immer einen Teil des Fliederbaums als Bildbegrenzung, links das Gartentor und die Oberkante verlief so, dass man das gelbe Vogelhäuschen nur knapp sehen konnte. Das hat diesmal nicht funktioniert. Egal, hier ist mein September 12tel Blick - wie immer am Letzten des Monats. Und diesmal mit Rhizinus-Pflanze im Vordergrund. Ja, es gibt hier jemanden, der nicht nur Bananen, sondern auch andere Pflanzen mit monumentalen Blättern mag.
Mir gefällt übrigens der Septembergarten bisher am besten. Eigentlich ist es ja schon Herbst, aber hier blüht gerade alles so wunderbar: Herbstanemonen, Dahlien, Storchschnabel, Iris, Astern und Wunderblumen. Ich bin begeistert. Wie immer gibt es noch mehr 12tel Blicke bei Tabea Heinicker.

Samstag, 31. August 2013

12tel Blick im August

Fast hätte ich den 12tel Blick doch vergessen. Vielleicht, weil der Blick auf das Beet mehr oder weniger von den großen Topfpflanzen auf der Terrasse verstellt war. Da konnte ich das Beet gar nicht sehen. Aber dann hat es eben kräftig geregnet und da mussten all die großen Pflanzen mit den empfindlichen Blättern in Sicherheit gebracht werden. Und ich konnte schnell noch ein regenfeuchtes Foto machen.
Im Augustgarten zeigen sich die Herbstanemonen und Dahlien von ihrer schönsten Seite. Ganz unermüdlich blüht seit Juni der Storchschnabel "Rozanne". Am meisten aber bin ich von der Blühfreude der Duftnesseln (rechts im Bild) beeindruckt. Da summt und brummt es ebenfalls seit Monaten von den vielen Hummeln, die diese Pflanze zu lieben scheinen. Jetzt nach dem Regen lassen sie sich ein wenig hängen, aber im Großen und Ganzen kamen sie bisher ohne Stütze aus. Erst als ein kräftiger Wind vor ein paar Tagen über sie hinwegfegte, wollten sie sich nicht wieder aufrichten und ich habe ihnen etwas geholfen, indem ich sie dann doch hochgebunden habe.


Wie immer wird der 12tel Blick von Tabea Heinicker präsentiert. Ihr findet ihn hier (klick).



Mittwoch, 31. Juli 2013

Es ist schon wieder Monatsende...

... und damit Zeit für den 12tel Blick. Jeden Monat - zwölf Mal im Jahr - mache ich ein Foto von meinem Beet an der Terrasse. Ich werfe einen 12tel Blick - und sehe wie sich das Beet im Laufe der Jahreszeiten verändert. Dies ist nun mein siebter 12tel Blick. Inzwischen blüht nur noch das Geranium "Rozanne" ganz unermüdlich. Links hat sich eine gelbe Gauklerblume ins Beet geschlichen, die ich gar nicht gesetzt hatte. Sie ist ein erfrischender Farbtupfer. Trotz Gießen sieht die Felsenbirne im Zentrum schon ein wenig nach Herbst aus. Einige Blätter sind bereits gefallen und der Strauch macht nicht wirklich einen guten Eindruck. Wir vermuten er hat Probleme mit dem Boden, der an dieser Stelle des Gartens in einem besonders schlechten Zustand ist. Trotz vieler Düngerbeigaben, etlichen Säcken Komposterde und jeder Menge Pferdemist, den wir im vergangenen Herbst aufgebracht haben, wollen die Pflanzen im Terrassenbeet nicht so wirklich gut wachsen.
Noch mehr 12tel Blicke gibt es wie immer hier zu sehen: klick.


Sonntag, 30. Juni 2013

Großes Geschrei

Ein großes Geschrei erhob sich im Garten, als ich heute mein monatliches Bild für den 12tel Blick machen wollte. Das sieht übrigens so aus. Vor lauter Pflanztöpfen, die gerade auf der Terrasse stehen, sieht man das Beet dahinter kaum. Es blüht derzeit auch nicht viel. Nur der Storchschnabel und eine Rose. Aber die muss ich ein anderes Mal zeigen, denn vor lauter Gezeter konnte ich keine Bilder machen. Man sieht aber, dass sich gegenüber dem Vormonat vor allem das Beet an der Garagenwand verändert hat. Hier blüht gerade der Gelbfelberich und auch das Ziergras unter dem gelben Vogelhäuschen ist hoch gewachsen.
Noch vor vier Wochen hatten die Meisen ihre Jungen in diesem Häuschen verloren. Inzwischen haben sie neuen Nachwuchs. Und zwar in einem Häuschen, dass wir etwas zu tief  an den Sichtschutz auf der Terrasse gehängt hatten. Weil es so tief hängt - etwa in unserer Kopfhöhe - stören wir die Meisen natürlich schnell. Und ausgerechnet heute durften die Jungen ihre ersten Flugversuche machen. Als ich um die Ecke biegen wollte, um den Fortschritt des Tomatenpflanzenwachstums zu fotografieren, habe ich doch fast auf ein Junges getreten. Ich hatte es nicht gesehen. Ich konnte gerade noch den Hundegast, der zur Zeit mal wieder bei uns wohnt, davor zurückhalten, sich auf das putzige Federkäuel zu stürzen. Jetzt hoffe ich, dass die Kleinen all die anderen Gefahren, die im Garten lauern (Nachbars Katze, Raubvögel usw.), überstehen.

Noch mehr 12tel Blicke gibt es bei Tabea Heinicker.

Freitag, 31. Mai 2013

12tel Blick im Mai mit traurigem Beigeschmack

Jeden Monat zwölf mal im Jahr - immer am letzten Tag - mache ich ein Foto von meinem persönlichen Aussichtspunkt. Die Idee dazu stammt nicht von mir, sondern von Tabea Heinicker. Mein 12tel-Blick zeigt das Beet an der Terrasse. Im Mai sieht es nun endlich schon ganz üppig aus. Auch wenn gerade nur die Akeleien und Allium blühen. Außerdem noch Thymian und Bohnenkraut, aber das sieht man auf diesem Bild nicht. Das verdecken die Semperviven in den Töpfen, und die sind gigantisch groß. Ob das am vielen Regen liegt? Jedenfalls ist mein fünfter Zwölftelblick im Monat Mai endlich grün. Wie sich das Beet und der Garten dahinter in den letzten Monaten verändert haben, zeigt diese Collage:
Ein wenig traurig ist, dass es die Meisenjungen in unserem Vogelhaus nicht geschafft haben. Schon im vergangenen Jahr, als ich das Haus besichtigt habe, flatterte gerade eine Kohlmeise aus dem kleinen gelben Vogelhaus an der Garagenwand. Und in diesem Frühjahr war es auch ein Kohlmeisenpärchen, dass eifrig ins Häuschen ein- und ausflog. Aber kurz nachdem das Piepsen der Jungen aus dem Häuschen zu hören war, war es auch schon wieder verstummt und die Meiseneltern saßen einen Tag lang "ratlos" vor dem Einflugloch. Wir dachten, das kalte und nasse Wetter hätte den Jungen das Leben gekostet, aber ein Blick ins Innere zeigte, dass das Nest bis auf ein paar leere Schalen ausgeräubert war.
Die Meisen haben das Häuschen von innen bis zum Einflugloch mit Moos ausgepolstert und da brauchte der Räuber nur auf der Stange davor sitzen und den Kopf durch das Loch zwängen. Schade!!!
Dabei hätten sie nur eines der anderen Häuschen nehmen müssen, die wir im Garten aufgehängt haben, aber anscheinend haben auch die Meisen so ihre Gewohnheit. Und wer weiß, wie viele Jahre sie hier schon gebrütet haben.

Dienstag, 30. April 2013

Mein 12tel Blick im April

Richtiges Wachstumswetter hatten wir in der vergangenen Woche. Zuerst war es sommerlich warm und dann kam am Wochenende der sanfte - aber dringend benötigte - Regen. Und so grünt es inzwischen auch in meinem Terrassenbeet. Zum vierten Mal zeige ich heute also meinen 12tel Blick.
Leider hat die Felsenbirne in diesem ersten Jahr noch nicht geblüht, aber das kann ich ihr verzeihen. Wenn ich mir so die Narzissen, Tulpen und Allium betrachte, dann habe ich sie vermutlich etwas zu dicht an den Strauch gepflanzt. Jedenfalls "knubbeln" sich dort zur Zeit die Frühlingsblüher. Aber so ist das ja immer. Zuerst denkt man, da ist noch jede Menge Platz und wenn die Pflanzen dann gewachsen sind, merkt man, dass man ihnen ruhig etwas mehr Abstand hätte gönnen können.

Die Johannisbeeren in unserem Obstbeet, haben bereits Blüten angesetzt.

Noch mehr 12tel-Blicke gibt es hier (klick).

Sonntag, 31. März 2013

12tel Blick im März

Es ist Ostersonntag und schon wieder Zeit für den 12tel Blick, eine Aktion von Tabea Heinicker. Zum dritten Mal in diesem Jahr. Ich muss sagen, ich bin mit meinem Bildausschnitt nicht wirklich zufrieden. Irgendwie sieht die Aussicht immer noch trist und grau aus. Vielleicht war es keine so gute Idee, den Blick ausgerechnet in diesem Jahr in den Garten zu werfen.

Etwas hat sich aber doch verändert. Nein, die Felsenbirne ist in den vergangenen vier Wochen nicht wirklich so gewachsen. Ich habe sie an dem einen schönen Märztag - ihr wisst schon, der eine Anfang März - ausgetauscht. Damals haben wir dem Gartencenter einen Besuch abgestattet und da hatten sie doch herabgesetzte Felsenbirnen, die um einiges größer waren, als mein mickriges Sträuchlein. Da musste ich doch einfach zuschlagen. Und für die erste Felsenbirne finden wir auch noch ein Plätzchen.
Außerdem haben wir mit Sandsteinen, die man zuhauf auf den Feldern in der Region findet, eine kleine Abgrenzung zur Terrasse gebaut.
Und ja, die Frühlingsblüher sind natürlich auch schon etwas gewachsen.
Obwohl ich mir in diesem Monat genau gemerkt habe, wie ich den Bildausschnitt im Januar gewählt habe, ist es mir nicht wirklich gelungen, den gleichen Blick zu treffen. Aber immer noch besser, als im Februar. Da hatte ich ein viel weiteren Abstand beim Fotografieren. Hier noch einmal die übrigen Monate zum Vergleich:
 Januar 2013
Februar 2013

Donnerstag, 28. Februar 2013

Mein 12tel Blick im Februar

 Da der Februar ja nur 28 Tage hat, muss ich heute meinen 12tel Blick zeigen. Er unterscheidet sich nicht wirklich vom Januar. War das Beet zwar Anfang der Woche mal wieder tief verschneit, so zeugt jetzt nur noch ein kleines Restchen schmutzigen Schnees davon. Der kleine schwarze Chico, den wir seit zwei Wochen pflegen, wollte partout mit aufs Bild, beziehungsweise ins Beet.
Hinter der Felsenbirne (die man ja wirklich kaum sieht) liegt so ein heller Flecken Haferflocken. Mehr oder weniger sah es so den ganzen Winter bei uns aus, denn Herr filzundgarten füttert die Vögel im großen Stil. Sie kommen denn auch in Massen und haben den Garten mit ihren Schnäbeln umgegraben.
Vermutlich haben sie dabei auch die ersten zarten Triebe erwischt. Diese sehen nämlich etwas ramponiert aus. Außerdem beunruhigt mich etwas, dass ich auf diesem Foto hier so viele Sonnenblumenkerne sehe. Ich will doch nicht hoffen, dass hier demnächst lauter Vogelfutter sprießt.
 Da sieht es neben der Christrose doch nicht ganz so wüst aus. Mal sehen, was hier noch so alles vom Vorbesitzer in der Erde ist.
Noch mehr 12tel Blicke gibt es übrigens hier.

Donnerstag, 31. Januar 2013

Mein 12tel Blick im Januar


Gerade noch rechtzeitig habe ich es geschafft, ein Foto zum Projekt "12tel Blick" von Tabea zu schießen - bevor dann morgen ein neuer Monat beginnt. Ich habe den ganzen Monat überlegt, wie ich an dem Projekt teilnehmen möchte. Der Blick, auf den ich schon selber sehr gespannt bin, ist mir sofort eingefallen. Ich habe im frühen Herbst - kurz nach dem Einzug - eine Felsenbirne in das Beet an der Terrasse gepflanzt. Noch ist sie klein und mickerig und ich kann es kaum erwarten, dass sie mindestens drei Meter hoch und zwei Meter breit ist. Sie soll die Terrasse vor Blicken schützen, damit man nicht ganz so sehr auf dem Präsentierteller sitzt. Auch unseren Blick auf die weiße Garagenwand, der nicht besonders hübsch ist, soll sie irgendwann verschönern. Aber noch ist sie eben klein und spillerig und der Blick ist daher nicht so besonders traumhaft. Deshalb habe ich lange überlegt, ob ich an dem Projekt mit genau diesem Blick überhaupt teilnehmen möchte. Aber das Leben - und in diesem Fall der Garten - ist nunmal nicht immer wie im Bilderbuch oder wie in der Wohnzeitschrift. Und daher zeige ich jetzt genau diesen Blick.

Und damit man sieht, wo die Felsenbirne überhaupt wächst, kommt hier noch eine Aufnahme.