Samstag, 27. November 2021

Adventskranz mit nachhaltigen Kerzen

Adventskranz mit nachhaltigen Kerzen
Ganz klassisch in Rot und Grün sollte der Adventskranz in diesem Jahr werden - hier ist er nun. Ich habe den Tannenkranz mit den roten Kerzen mit den gewachsten Äpfeln, Hagebutten in zwei verschiedenen Größen und kleinen Mini-Zapfen dekoriert. Das beste aber sind die Kerzen. Man sieht es ihnen vielleicht nicht an, aber sie waren nicht ganz billig, denn ich wollte in diesem Jahr unbedingt möglichst ökologische Kerzen kaufen. Das ist aber gar nicht so einfach, denn wirklich ökologisch sind Kerzen eigentlich nicht.
Adventskranz mit nachhaltigen Kerzen

Die meisten Kerzen, die in Deutschland angeboten werden, sind Paraffinkerzen, die aus Mineralöl herstellt werden. Eine hochwertigere Alternative sind Kerzen aus Stearin. Stearin wird aus pflanzlichen oder tierischen Fetten gewonnen. So richtig nachhaltig ist das aber auch nicht, denn Stearin wird vor allem aus Palm- und Palmkernöl gewonnen. Um das Palmöl zu gewinnen, werden in Indonesien und Malaysia riesige Flächen für den Anbau der Ölpalmen verwendet. Da ist Wachs, das aus Rapsöl gewonnen wird, schon nachhaltiger. Die Kerzen, für die ich mich nach langem Suchen entschieden habe, wurden in Deutschland produziert – und zwar aus einer Stearin-Rapswachsmischung. Für das Stearin wurde aber kein Regenwald in Indonesien abgeholzt, da sich der Hersteller Wenzel-Kerzen bei der Entwicklung seiner nachhaltigen Kerzenlinie „Pure“ für Stearin aus tierischen Fetten entschieden hat. Das wird aus Schlachtabfällen gewonnen.  

Adventskranz mit nachhaltigen Kerzen
Weil die Kerzen etwas höher sind, dachte ich, ich mache einen doppelstöckigen Kranz. Dafür habe ich eine einfache Kranzunterlage aus Nordmanntanne gekauft und einen zweiten Kranz mit Moos umwickelt. Beide übereinander waren mir dann aber doch zu wuchtig. Weil die gekaufte Kranzunterlage mir aber einzeln genommen doch zu dünn war, habe ich noch verschiedenes Nadelbaumgrün aus dem Garten drüber gewickelt, um sie etwas aufzuhübschen.
Adventskranz mit nachhaltigen Kerzen
Damit die Hagebutten noch bis Weihnachten halten, habe ich sie ebenfalls kurz in weißes Wachs getaucht. Die ganz winzigen Hagebutten allerdings nicht. Diese stammen von der Ramblerrose
Adventskranz mit nachhaltigen Kerzen

Irgendwie ist es mir gelungen, vier rote Pure-Kerzen zu bekommen, denn die meisten Kerzen dieser Serie, die es zu kaufen gibt, sind weiß, was ja auch eigentlich viel ökologischer ist. Die meisten bedenklichen oder sogar krebserregenden Stoffe gelangen nämlich über Farben und Duftstoffe in die Kerzen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woraus die rote Farbe besteht, und hoffe mal, sie ist unbedenklich. 

Adventskranz mit nachhaltigen Kerzen

Ich hätte natürlich auch Kerzen aus Bienenwachs nehmen können. Aber abgesehen davon, dass gelbe Kerzen nicht zu der Apfel-Hagebutten-Dekoration gepasst hätte: Die Bienen produzieren den Wachs ja, um damit ihre Waben zu bauen. Laut BUND müsste ein ganzes Bienenvolk für ein Kilo Wachs ein Jahr lang produzieren. Daher wird Bienenwachs laut einem Bericht auf BR fast immer aus China, Südamerika und Südafrika importiert, was auch nicht sehr nachhaltig ist. Und irgendwie will ich den Bienen ihr Wachs auch nicht wegnehmen.

Adventskranz mit nachhaltigen Kerzen

Morgen zünden wir nun die erste Kerze an. Die nachhaltigen "Pure"-Kerzen sollen auch weniger Rußpartikel und gesundheitsgefährdende Stoffe freisetzen. Sie tragen das RAL-Gütezeichen der „Gütegemeinschaft Kerzen“, mit dem das Abbrandverhalten, die Sicherheit und die Schadstofffreiheit überprüft wird. Ich freue mich schon darauf, die erste Kerze anzuzünden. Noch gesünder wäre vermutlich nur eine LED-Kerze, aber die gefallen mir noch immer nicht so wirklich gut.

Montag, 22. November 2021

DIY - Wachsäpfel

DIY - Wachsäpfel
Der Adventskranz ist bei mir noch nicht fertig, aber ich habe schon mal mit den Zutaten angefangen. Dieses Jahr soll der Kranz mal wieder ganz traditionell mit roten Kerzen dekoriert werden. Passend dazu habe ich nach rotem Dekoschmuck gesucht. Da soll es dieses Jahr eher natürlich werden und deshalb habe ich kleine rote Äpfelchen auf dem Feld gesammelt.
DIY - Wachsäpfel
Ich war am Wochenende gerade noch rechtzeitig, denn für die nächsten Tage ist Nachtfrost angesagt. Vermutlich werden die kleinen Mini-Äpfel danach matschig sein. Damit sie auch sonst einigermaßen gut durch die Adventszeit kommen, habe ich sie mit einer dünnen Wachsschicht überzogen. 
DIY - Wachsäpfel
In einer leeren Konservendose habe ich im Wasserbad zwei weiße Kerzenreste aus der vorigen Adventszeit geschmolzen. Die kleinen Mini-Äpfel werden ganz kurz hineingetaucht.
DIY - Wachsäpfel
Durch die Wachsschicht ist die Oberfläche der Äpfel am Ende zwar nicht mehr so schön rot, sondern eher etwas weißlich. Aber das sieht fast schon ein wenig frostig aus und passt daher gut zum Winter.
DIY - Wachsäpfel
Eigentlich wollte ich ja auch noch rote Hagebutten von unsern Wildrosensträuchern für die Adventskranzdeko schneiden. Leider habe ich aber nicht rechtzeitig daran gedacht, dass es heute Nacht kalt wird. Da könnten auch die Hagebutten morgen matschig sein. Ich hoffe, ich finde trotzdem wenigsten noch ein paar mehr schöne Früchte.

Weiter geht es mit dem Adventskranz dann aber erst am Wochenende, wenn ich Zeit zum dekorieren habe.
 

Samstag, 13. November 2021

Frühlingsblüher im Terrakottatopf überwintern

Terrakottakasten mit Scheinbeere und Muscari unter Polstermoos
Als wir im September das Terrassenbeet umgegraben haben, um einige der Stauden, die nicht mehr so schön waren, zu teilen und umzusetzen, haben wir dabei eine Menge Blumenzwiebeln ans Licht befördert: vor allem Tulpen, Allium, Narzissen und Muscari. Etliche habe ich gleich wieder in die Erde gesetzt, nachdem ich auch die Stauden umgepflanzt hatte. Es blieben aber eine Menge kleiner Zwiebeln übrig und damit sie nicht umkommen, habe ich sie jetzt erst einmal in zwei Blumenkästen gesetzt.
Balkonkasten aus Terrakotta mit Blumenzwiebeln
Irgendwie sahen sich die Zwiebeln alle sehr ähnlich. Die Alliumzwiebeln konnte ich ganz gut von den anderen unterscheiden - die sind alle ins Beet gewandert. Und auch die größeren Narzissen und Tulpen. Die kleineren aber sehen alle aus wie Muscari. Ich bin gespannt, ob sich das bewahrheitet. Zuerst hatte ich den Blumenkasten komplett mit Zwiebeln gefüllt. Die Blumenerde habe ich mit etwas Sand gemischt.
Herbstbepflanzung mit Scheinbeere, Stacheldraht und Mühlenbeckia
Dann aber dachte ich, dass es vielleicht hübscher ist, wenn ich die Kästen noch ein wenig herbstlich bepflanze. Dafür habe ich die Stauden aus dem Zinkkasten verwendet. Dieser hat nämlich keinen Ablauf und nach dem vielen Regen ist es der Scheinbeere, dem Stacheldraht und der Mühlenbeckia schon fast zu nass im Kasten geworden. Staunässe ist für fast alle Stauden Gift.
Winzige Muscari-Zwiebeln im Blumentopf überwintern
Also kam in jeden Terrakottakasten eine Herbststaude und die winzigen Zwiebelchen habe ich dicht an dicht rechts und links daneben platziert.
Muscari-Zwiebeln im Blumentopf mit Moos abdecken
Damit sie es über den Winter schön warm haben und sie nicht gleich wieder von den Vögeln ausgegraben werden, habe ich die Erde über den Zwiebeln mit Polstermoos abgedeckt.
Herbstbepflanzung im Terrakottakasten mit Polstermoos
Das Moos werde ich im Frühling dann wegnehmen, damit die Frühlingsblüher ans Licht kommen, aber nun schlafen sie hoffentlich noch ein wenig. Obwohl: seit September sind die Zwiebeln ja schon fast alle ausgetrieben, wie man auf den Fotos sieht. Das spricht dafür, dass es tatsächlich Traubenhyazinthen sind. Vielleicht muss ich das "Moosbett" doch schon früher entfernen. 
Blumenkasten mit Scheinbeere und Polstermoos


Sonntag, 24. Oktober 2021

Der asymmetrische Kranz ist fertig

Der asymmetrische Kranz ist fertig
Gut einen Monat hat es gedauert, bevor ich endlich den Zapfenkranz fertigstellen konnte. Heute war es nun soweit. Das Wetter war sonnig und trocken, sodass ich noch einmal auf der Terrasse die letzten Zapfen andrahten und am Kranz befestigen konnte. Ich bereue es fast ein wenig, dass ich die Zapfen nicht gezählt habe. Und auch nicht, wie viele Zapfenketten es insgesamt waren, beziehungsweise wie viele Zapfen ich pro Kette angedrahtet habe. Es waren jedenfalls eine Menge.
Der asymmetrische Kranz ist fertig
Wobei es nicht darauf ankommt, wie viele Zapfen man pro Kette nimmt. Insgesamt habe ich etwa zwei Rollen Wickeldraht verwendet. Die Lücken, die zunächst beim Umwickeln der Kranzunterlage entstanden sind, habe ich am Ende auch mit einigen wenigen Fichtenzapfen gefüllt. Davon hätten es ruhig noch ein paar mehr sein können, doch leider habe ich versäumt die Fichtenzapfen einzusammeln, bevor sie auf dem Boden mit dem Verrotten begonnen haben.
Der asymmetrische Kranz ist fertig
Auch mit einzelnen Zapfen habe ich die Lücken gefüllt und sie dann befestigt, indem ich mit dem Draht einfach darüber gewickelt habe. So bekommt das ganze Objekt auch etwas mehr Halt. Man könnte natürlich auch mit Heißkleber noch kleinere Zapfen oder vielleicht Walnüsse dazwischen kleben.
Der asymmetrische Kranz ist fertig
Allerding hat der Kranz auch so schon ein recht ordentliches Gewicht und ich wollte ihn nicht noch schwerer machen. Ich fürchte fast, dass er für die Pergola, die im Laufe der Jahre etwas morsch geworden ist, zu schwer sein könnte. Insgesamt hat er einen Durchmesser von 70 Zentimetern. Er ist damit ein ganz schöner "Brummer", was auf den Bildern nicht so richtig zu sehen ist. 
Der asymmetrische Kranz ist fertig

 Ganz gut sehen kann man hingegen, dass die eine Seite des Kranzes breiter ist und die andere schmaler: ein asymmetrischer Kranz eben. Vielleicht werde ich in der Adventszeit noch eine Lichterkette hineindrehen.

Sonntag, 26. September 2021

DIY - ein asymmetrischer Zapfenkranz

DIY - ein asymmetrischer Zapfenkranz
Kränze kann man ja immer gebrauchen. Und weil meine diversen Zapfenkränze inzwischen schon ein wenig in die Jahre gekommen sind, habe ich mal einen neuen Zapfenkranz gewickelt. Dieses Mal habe ich mir die Technik von "Blooms" abgeschaut, von denen ich ja schon einige Bücher hier vorgestellt habe - aus denen ich ebenfalls etwas mit Zapfen gezeigt habe. Ganz aktuell gibt es von Blooms ein neues Video, wie man einen asymmetrischen Zapfenkranz gestalten kann. Einen ganzen Sack voller Zapfen haben wir in diesem Jahr wieder von unserer 40 Jahre alten Schwarzkiefer gesammelt - genug für einen solchen Kranz. 
DIY - ein asymmetrischer Zapfenkranz
Was man ebenfalls benötigt, ist Papier, um zunächst die Form um einen Drahtreifen zu gestalten. Und weil ich in der vergangenen Woche gleich mehrere Päckchen, mit nachhaltigem Verpackungsmaterial aus braunem Packpapier und geschreddertem Karton bekommen habe, wollte ich dieses für die Ausgestaltung der Form verwenden. Leider habe ich einen Ring aus Aluminiumdraht verwendet. Damit habe ich schon einmal einen wunderschönen Kranz aus Frauenmantel gewickelt. Als Grundlage für den Zapfenkranz eignet sich Aludraht aber nicht, da er viel zu weich und biegsam ist. Da hat es auch nichts geholfen, dass ich um den Draht einige Zweige gewickelt habe, um ihn zu stabilisieren.
DIY - ein asymmetrischer Zapfenkranz
Das habe ich aber erst bemerkt, als der Kranz schon zur Hälfte fertig war. Um dem Kranz die asymmetrische Form zu geben, wird der Drahtring zuerst mit Zeitungspapier und mit dem geschreddertem Karton umwickelt, um eine Seite dicker zu gestalten. Dann wird alles mit dem braunen Packpapier verdeckt.
DIY - ein asymmetrischer Zapfenkranz
Die Zapfen werden zunächst zu langen Zapfenketten angedrahtet. Wie das geht, habe ich schon einmal hier gezeigt. Dann werden die Ketten um den Kranzunterbau gewickelt. Weil man dafür aber jede Menge Zapfen benötigt und diese ein ziemliches Gewicht haben, hat sich der weiche Aludrahtring trotz der Astverstärkung doch sehr verbogen und der Kranz ist aus der Form geraten.
DIY - ein asymmetrischer Zapfenkranz
Zufällig habe ich gestern dann im Gartencenter einen großen und vor allem stabilen Drahtring entdeckt und mich entschlossen, den Kranz noch einmal neu zu wickeln - nachdem ich alles wieder abgewickelt hatte. Das war also ziemlich viel Aufwand, nur um einen neuen Zapfenkranz zu bekommen.
DIY - ein asymmetrischer Zapfenkranz
Und weil das alles doch recht lange gedauert hat, ist der Kranz auch erst zur Hälfte fertig gewickelt. Schon jetzt ist klar: Er ist so schwer, dass er nicht so einfach aufgehängt werden kann, wie mein erster Zapfenkranz, den ich damals geklebt habe. Und auch für einen Adventskranz ist er viel zu groß. Aber das war ja auch von Anfang an klar. Auch der Kranz von Blooms, bei dem ich mir das Ganze abgeschaut habe, ist ein Raumobjekt geworden. Weil ich für die Fertigstellung aber noch etwas Zeit benötige, zeige ich heute schon einmal die ersten Schritte meines bisher größten Zapfenprojektes.
 

Montag, 13. September 2021

Resteverwertung: eine Häkeldecke aus Sockenwolle

Resteverwertung: eine Häkeldecke aus Sockenwolle
Einen alten grauen selbstgestrickten Pullover und jede Menge Garnreste will ich zu einer neuen Decke verarbeiten. Den Pulli habe ich schon vor längerer Zeit aufgetrennt und aufgeribbelt - vor noch längerer Zeit hatte ich ihn gestrickt. Weil das Garn recht dick und damit viel zu warm für die immer milder werdenden Winter bei uns ist, wollte ich nicht wieder ein Kleidungsstück daraus stricken. Als Umrandung für viele verschieden-farbige Blumen-Granny-Squares finde ich die graue Wolle aber perfekt geeignet.
Resteverwertung: eine Häkeldecke aus Sockenwolle
Die Blumenkreise habe ich überwiegend aus den Resten von Sockenwolle gehäkelt. Aus dieser goldfarbenen Regia-Premium-Silk wurden jedoch keine Socken, sondern ein Pullunder für die Enkel gestrickt. Im vorigen Jahr habe ich schon einmal einen solchen ärmellosen Pulli gemacht und weil es ja zwei Enkel sind und es zum Glück noch immer diese wunderbar weiche Wolle gibt, habe ich nun endlich noch einen zweiten Pullunder gestrickt. 
Resteverwertung: eine Häkeldecke aus Sockenwolle
Die gelben Häkelblumen passen ganz hübsch zur grauen Wolle, mit der ich den runden Blütenkreis zu einem Viereck umhäkelt habe.
Resteverwertung: eine Häkeldecke aus Sockenwolle
Sehr schön wäre bestimmt auch eine Decke nur in diesen beiden Farben.
Resteverwertung: eine Häkeldecke aus Sockenwolle
Weil ich für dieses Häkelprojekt aber keine neue Wolle kaufen wollte, sondern überwiegend Wollreste verbrauchen wollte, habe ich ganz viele verschiedene Blüten fabriziert.
Resteverwertung: eine Häkeldecke aus Sockenwolle
Das ein oder andere Wollknäuel habe ich aber dann doch zusätzlich gekauft, denn wenn ich die Decke allein aus Resten häkeln wollte, würde ich vermutlich noch Jahre brauchen.
Resteverwertung: eine Häkeldecke aus Sockenwolle
Als ich mit dem Projekt begonnen habe - und das ist inzwischen auch schon mehr als ein Jahr her - wollte ich tatsächlich zunächst nur solche "gedeckten" Farben verwenden.
Resteverwertung: eine Häkeldecke aus Sockenwolle
Aber dann kamen immer mehr verschiedene Farben zusammen und es wird wohl doch eher eine rechte bunte Decke - wenn auch "gedeckt" bunt. 
Resteverwertung: eine Häkeldecke aus Sockenwolle
Ich habe bisher übrigens noch nicht mit dem Zusammenhäkeln der Quadrate begonnen, da ich von manchen Farben doch nur sehr wenige Squares habe. Und ich will ja, dass die Farben möglichst gleichmäßig verteilt sind.
Resteverwertung: eine Häkeldecke aus Sockenwolle
Also mache ich erst einmal weiter und sammele die kleinen Wollquadrate in einer Kiste. Wobei diese kleine Blechkiste unten inzwischen schon überquillt.
Resteverwertung: eine Häkeldecke aus Sockenwolle
Ich bin gespannt, wie lange es noch dauern wird, bis die Decke fertig ist. Als nächstes mache ich nämlich wieder eine Pause vom Häkeln, denn ich will endlich eine Strickjacke fertig stricken, die ich schon lange auf der Nadel habe. Und vielleicht mache ich danach doch noch einen zweiten gold-gelben Pullunder, denn der vom vorigen Jahr ist doch inzwischen recht klein - im Vergleich zum neuen Pulli.

Hier findet ihr übrigens noch mehr Ideen zur Verwendung von Wollresten.

Montag, 23. August 2021

Gartendschungel im August

Garten im August
Der Blick von oben zeigt den "Gartendschungel" im August. Der Sommer in diesem Jahr war ja eher durchwachsen - und so auch der August. Neben einigen wenigen heißen Tagen gab es überwiegend gemäßigte Temperaturen und hin und wieder Regen. In der Mitte des Gartendschungels blühen fast allein die gelben Staudensonnenblumen. 
Garten im August
Sie bilden einen gelben Farbfleck auf dem ansonsten überwiegend immergrünen Grundstück.
Garten im August
Wasser ist in diesem Sommer keine Mangelware, obwohl schon hin und wieder gegossen werden muss. Auch die Igel lassen sich in diesem Jahr kaum blicken. 
Garten im August
Dafür aber gibt es jede Menge Schnecken. Sie sind eigentlich überall, aber ganz besonders wohl fühlen sie sich natürlich in der Schattenecke unterm Quittenbaum. Dort haben sie die Funkien leider völlig "hingerichtet".
Garten im August
Schon 2017 hatten wir so viel Schneckenfraß. Damals haben unsere "natürlichen" Maßnahmen nichts genutzt. Im Jahr darauf haben wir dann erstmals Schneckenkorn verwendet, um die Pflanzen zu schützen, aber das kann ja auch keine Lösung im ansonsten naturnahen Garten sein. Da ist es schon weitaus besser, Stauden zu verwenden, welche die Schnecken nicht mögen.
Garten im August
Das Geranium "Rozanne" ist so ein Beispiel. Und auch die Sonnenblumen, die ich oben schon gezeigt habe, werden von den Schnecken verschmäht.