Montag, 30. Juni 2008

Sommer im Glas


Ich habe schon so viele schöne Tipps zur Verarbeitung von Lavendel auf den verschiedensten Blogs gelesen. Ich habe in diesem Jahr leider nur zwei kleine Pflanzen in meinem Vorgarten und eine auf der Fensterbank. Die Ernte fällt also recht spärlich aus und reicht weder für Duftkissen noch für Lavendelkränze. Daher möchte ich hier nun ein Rezept für Lavendelzucker vorstellen:
Einen Esslöffel Lavendelblüten habe ich mit etwa 150 g Zucker gemischt, ein wenig gemörsert und dann in ein Glasgefäß gefüllt. Schon nach wenigen Tagen hat der Zucker den wunderbaren Duft des Lavendels angenommen. In manchen Rezepten ist angegeben, dass man ihn einige Wochen stehen lassen sollte. Für die Verwendung des Zuckers sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Man kann ihn zum aromatisieren von Süßspeisen und Gebäck verwenden.
Eine Reihe von Rezeptideen gibt es hier.


Wir mir dieses Foto gelungen ist, ist mir nicht ganz klar. Es ist keine im Nachhinein bearbeitete Collage, sondern ich habe das beim Fotografieren so gemacht. Keine Ahnung, welchen Knopf ich da gedrückt habe. Sieht aber gut aus. So als hätte ich ganz viele Fläschchen Lavendelzucker gemacht.

Samstag, 28. Juni 2008

Der Sommer ist auch Pink


An einem trüben Samstagvormittag im Frühsommer möchte ich mit knalligem Pink etwas Farbe in den Sommer bringen.


Die Kräuterkiste auf meiner Fensterbank ist inzwischen viel üppiger geworden.


Die Duftgeranie hat wunderbare rosa Blüten mit einem Schuss Pink und orangen Staubblättern. Eine tolle Farbkombination der Natur!

Auch die Mittagsblume "knallt"!


Diese Pusteblumenkugel habe ich nach einer Idee aus der Zeitschrift "Landlust" vom vergangenen Sommer gemacht. Eine Styroporkugel wurde mit Kleber bestrichen und in den Pusteblumensamen gewälzt, bis sie rundum dicht beklebt war.

Als Deko in der Wohnung habe ich Rosenblüten und -blätter getrocknet, kleine Herzen gefilzt, Lavendel geschnitten und alles zusammen mit einem Rosenquarz und einigen Perlen sowie einem Teelicht auf einem Teller "angerichtet".

Mittwoch, 25. Juni 2008

Neuer Sitzplatz

Neben dem Miniteich habe ich nun unsere neue Sitzecke eingerichtet. Zum einen ist dies bei sommerlicher Hitze eine schön schattige Seite des Hauses, weil in Richtung Osten.


Zum anderen haben aber die Leute, die unter uns wohnen, rings um ihre Terasse einen regelrechten Kahlschlag geschaffen. Mit der Heckenschere haben sie allen Pflanzen, die dort wuchsen und wucherten, den Garaus gemacht und der Anblick ist einfach zu traurig. Sogar drei Früchte tragende Johannisbeersträucher mussten dran glauben.
Anscheinend haben sie nicht vor, etwas neues zu pflanzen.
Um mir den trostlosen Anblick weitestgehend zu ersparen, bin ich also mit Bank und Töpfen "umgezogen".


Die Schildkröte habe ich von meiner Tochter geschenkt bekommen. Sie "sonnt" sich nun gleich neben dem Miniteich ihren "Wurzen"-Bauch.


Eine Holzkiste deckt die Regentonne ab und dient gleichzeitig als Tablett für Pflanzen.

Frauenmantel im Topf und kleine Petunien im Drahtkörbchen. Dazu jede Menge Kiefernzapfen, von denen ich inzwischen schon drei Kisten voll aufgelesen habe.



Auch die Hauswand wurde verschönert. Leider habe ich den Namen der Blume schon wieder vergessen.

Und noch einmal Semperviven - im Füllhorn.


So schaut der Blick nun aus, wenn ich nach rechts schaue.



Ist doch viel besser!

Sonntag, 22. Juni 2008

Projekt Miniteich

Es scheint derzeit in Mode zu sein, einen Miniteich im Kübel anzulegen. Vielleicht ist mir dies in den vergangenen Jahren noch nicht aufgefallen, aber in diesem Jahr bin ich gleich in mehreren Gartenzeitschriften auf solche Gestaltungsideen gestoßen. Und ich dachte mir, das könnte ich doch auch einmal probieren.

Am einfachsten erschien mir die Methode, einen Miniteich im Mörtelkübel anzulegen.



Ausgangspunkt waren diese drei Wassertonnen, die seit Jahren an der Hauswand standen und zur Regenwassergewinnung leider nicht verwendet werden konnten. Sie wurden zwischenzeitlich für alles mögliche benutzt. Als Speicher für den Sand aus dem ehemaligen Sandkasten oder als Kartoffeltonne. Doch jetzt mussten sie weichen.



Nur die mit Sand gefüllte Tonne blieb an Ort und Stelle, da sie zu schwer war, um sie fortzubewegen. Sie wurde zuerst mit einem Bambus-Sichtschutz aus dem Baumarkt verkleidet.


Ein Mörtelkübel daneben wurde ebenfalls mit einer Bambussichtschutzmatte ummantelt.



Die Wasserpflanzen sollten möglichst heimisch sein, und den Schatten lieben, weil der Standort ab Mittag im Schatten liegt. Ich habe mich für Pfennigkraut, Gelbe Binsenlilie, Tannenwedel und Seekanne entschieden. Als ich an der Kasse bemerkt habe, dass alle diese Pflanzen gelb blühen würden, habe ich noch eine blau blühende Gauklerblume dazu gekauft.



Die Pflanzen wurden in einzelne Töpfe mit Teicherde gepflanzt und mit Aquarienkies bedeckt, damit die Erde nicht gleich fortschwimmt.



Mit Ziegelsteinen habe ich für die Pflanzen die unterschiedlichen Wuchshöhen aufgebaut. Die Seekanne steht als Tiefwasserpflanze auf dem Grund des Kübels. Pfennigkraut und Gauklerblume wurden als Uferpflanzen an die Wasseroberfläche gestellt. Tannenwedel und Binsenlilie stehen etwas tiefer.
So sah die "Bepflanzung" Mitte Mai aus.

Und so etwa einen Monat später.
Schon nach wenigen Tagen haben wir den Fehler im "System" bemerkt, von dem in den Gartenzeitschriften nicht berichtet wurde: es haben sich ziemlich viele Mückenlarven im Wasser angesammelt. Wir haben kurzerhand die Fische aus unserem Aquarium im Wohnzimmer nach draußen umgesiedelt und obwohl es nicht ganz ihr Lebensraum ist, scheinen sie sich zur Zeit noch wohl zu fühlen. Das Mückenproblem konnten wir so erst mal lösen.

Das Pfennigkraut hat inzwischen den Bambusmantel erreicht und wuchert schon munter darüber.

Die übrigen Pflanzen sind zwar auch schon gewachsen, doch noch immer ist der Mörtelkübel zu erkennen. Ich hoffe, das wächst noch etwas mehr zu.
Das Projekt Miniteich wäre eigentlich auch etwas für das Projekt vom Wilden Gartenblog gewesen. Da muss ich doch gleich mal schauen, ob man sich auch zweimal bewerben kann.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Und wieder Punkte ...

... diesmal als Schale. Ansonsten ist alles wie bei dem letzten Filzgefäß.


Fragt sich nur, wo ich sie jetzt hinstelle. Auf dem Rasen kann sie jedenfalls nicht bleiben, da stand sie nur zwecks Fototermin.

Samstag, 14. Juni 2008

Filzgefäß mit Punkten


Das schwarze Gefäß aus Merinowolle wurde nass gefilzt. Die kleinen Punkte in pistazien- und blau-grün habe ich mit der Nadel auf das trockene Gefäß aufgearbeitet.


Donnerstag, 12. Juni 2008

Es wächst ...

So sahen meine Tomaten Anfang Mai aus, als ich sie nach draußen gepflanzt habe, weil sie für die Fensterbank einfach zu groß geworden waren. Ich hatte Glück. Das Wetter war ideal und es kam kein Frost mehr.


Nach gut einem Monat ist die Garagenwand, an der die Töpfe stehen schon sehr viel grüner geworden.

Ich bin mit dem Ausgeizen der Tomaten gar nicht hinterher gekommen, so schnell sind sie gewachsen. Und die Früchte sind auch schon ganz ansehnlich.


Dies ist die Fleischtomate "Feuerwerk", die angeblich nicht so ertragreich sein soll. Das sieht jedoch schon ganz vielversprechend aus.

Auch die "Russischen Mohren" haben schon Früchte, die jedoch noch nicht so üppig sind. Es handelt sich bei dieser Sorte allerdings auch nicht um eine Fleischtomate. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Ernte.



Neben den Tomatentöpfen steht ein Kübel mit einer Clematis Etoille violette. So sah sie im April aus. Zu ihren Füßen wachsen ein Polsterphlox und eine Katzenminze.



Hier noch einmal das aktuelle Bild. Die Clematis hat das Fenster in der Wand fast erreicht und die Katzenminze hat den Phlox überwuchert. Dieser konnte zuvor allerdings auch sehr schön rosa blühen.



Die Blüten der Clematis machen ihrem Namen alle Ehre!



Eine andere Clematis hat derweil den Haselnussstrauch und den Zaun erobert. Die Sorte kenne ich leider nicht.



Dienstag, 10. Juni 2008

Hexenhüte und Himbeereis

In diesem Jahr blüht der Rittersporn zum ersten Mal üppiger als sonst. Bisher hat die Staude immer nur zwei oder drei Triebe getragen. Mein Schneckenschutz war anscheinend erfolgreich.

Von der Seite betrachtet sehen die Blüten wie winzige Hexenhüte aus, deren Spitze so schön altmodisch gefaltet ist.



Das Blau ist so intensiv!


Und hier das ganze Beet mit weißem Schlafmohn, gelbem kalifornischem Mohn und purpurnen Vexiernelken. Alle Farben sind vertreten.



Und nun noch für alle, die, wie ich, noch immer Himbeeren im Tiefkühlschrank haben, ein schnelles Himbeereisrezept:
Einfach 250 g der gefrorenen Himbeeren mit 100 ml Buttermilch in einen hohen Rührbecher geben und etwa 5 Minuten stehen lassen.
100 g Vanilleeis zufügen und alles zusammen mit dem Mixer pürieren. Fertig!
Wem das zu sauer ist, der kann etwas mehr Vanilleeis hinzugeben.

Und wer daraus einen edlen Nachtisch machen möchte, der sollte das Himbeereis in einen Baiserkranz geben und mit geschmolzener weißer Schokolade und Kokosraspeln verzieren.
Für den Baiser 2 Eiweiß, einer Prise Salz und 100 g Zucker steif schlagen. In Kranzform auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen und 1,5 bis 2 Stunden bei 100 Grad backen.
Vor dem Füllen auskühlen lassen. Guten Appetit!