Der Frühling ist da und zumindest in den Töpfen blüht es schon hier und da. Ich hatte nämlich eine Menge Frühjahrsblümchen gekauft, die ich eigentlich mit den Enkeln gemeinsam einpflanzen wollte. Daraus wurde dann aber nichts, weil das Wetter am Sonntag in der vergangenen Woche nicht ganz so einladend war wie an diesem Wochenende. Und damit die Blumen nicht umsonst gekauft sind, habe ich sie nun eben allein eingepflanzt, um den Garten ein wenig frühlingshaft zu dekorieren.
Auch die Ecke am Gartenhäuschen wurde mal etwas aufgeräumt. Der Birkenkranz mit den Traubenhyazinthen liegt nun dort auf dem Pflanztisch. Und auch das grüne Vogelhäuschen habe ich wieder hervorgeholt.
Die Tontöpfe wurden mit weiß-rosa Bellis, Traubenhyazinthen und Narzissen bepflanzt.
Im Terracotta-Topf auf der Terrasse blüht es hingegen bunt - mit einer Mischung aus Hornveilchen, Vergissmeinnicht und Bellis. Und den Topf daneben habe ich dicht an dicht mit Narzissen bepflanzt. Für die ganz bunte Frühlingsblüher-Mischung habe ich mich entschieden, weil ich vermute, dass das den Kindern gut gefallen würde.
Ich persönlich halte mich ja meistens an Pflanzen, die Ton in Ton blühen. Und ich bin ehrlich gesagt gar kein Fan von gelben Narzissen. Doch über die Jahre sind auch etliche Töpfe davon ins Beet gewandert, weil ich doch immer wieder welche für die Osterdekoration gekauft habe. Und wie in jedem Frühling sind die gelben Narzissen "Tête à tête" mit die ersten, die blühen. Aber auch die rosafarbene Bergenie blüht schon seit Wochen.Ansonsten ist der Blick in den Garten noch winterlich karg. Die Tulpen schießen im Terrassenbeet zwar bei den warmen Temperaturen ganz ordentlich in die Höhe, allerdings sehe ich bisher kaum Blüten.
Von den vielen Semperviven-Töpfen, die ich über all die Jahre, die wir hier wohnen, hatte, sind fast alle über den Winter eingegangen. Ich vermute, dass es ihnen zu nass war. Die überlebenden Ausläufer habe ich in einem einzigen Zinkgefäß untergebracht. Vielleicht kann ich sie ja doch noch wieder aufpäppeln.
Jedenfalls sind keine der vielen Hauswurz-Töpfe mehr für den kleinen Tisch auf der Terrasse übrig geblieben. Die Osterdekoration für den Gartentisch muss daher ohne die Semperviven-Sammlung auskommen und sie fällt passend zur Jahreszeit eher winterlich weiß und braun aus, denn auch wenn in der Natur schon einiges blüht, so richtig bunt ist es auch Mitte März dort noch nicht.
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
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Montag, 20. März 2023
Sonntag, 19. Januar 2020
Der Garten im Januar
Die Christrose (Helleborus niger), die hier schon im Garten war, als wir diesen 2011 übernommen haben, hat zuletzt 2016 geblüht. Ich dachte schon, das wird nichts mehr mit ihr. Sie litt unter der Schwarzfleckenkrankheit und ich habe einige Winter all ihre Blätter abgeschnitten und entsorgt, in der Hoffnung, dass sich die Pilzkrankheit so beheben lässt. Immerhin: In diesem Jahr sind noch keine schwarzen Flecken auf den Blättern zu sehen und es gibt wenigstens zwei Blüten.
Die Christrose wächst hier im hinteren, schattigen Teil des Gartens - hinter dem Quittenbaum.
Gleich daneben hatte ich im vorigen Jahr ein Silberblatt gepflanzt. Das hat sehr hübsch geblüht und im Herbst sind etliche neue Pflanzen aus den Samen aufgegangen. Das Silberblatt ist zweijährig und blüht immer erst im zweiten Jahr.
Die meisten der Schötchen habe ich ja zu einem Kranz verarbeitet. Die wenigen, die noch an der Pflanze hängen, sind auch im Januar ganz grazil. Ob sich aber die Silberblätter im Garten etablieren, bleibt abzuwarten.
Bei den Schneeglöckchen habe ich ja auch einiges versucht, damit sie sich in der Schattenecke ausbreiten. Ich habe etliche Töpfe Schneeglöckchenpflanzen im Laufe der Jahre gekauft und neben diesen Horst gesetzt, aber irgendwie sind sie nach einiger Zeit alle nicht mehr wiedergekommen.
Allein der dicke Tuff Schneeglöckchen unter dem Fliederbaum kommt jedes Jahr - wird aber auch nicht breiter. Ich traue mich allerdings auch nicht, ihn auszugraben, zu teilen und wieder einzupflanzen, weil ich Angst habe, dass ein Teil dann auch nicht mehr wiederkommt. Hier mal ein Vergleich von diesem zu vorigem Jahr.
Die Euphorbie, die oben rechts im Bild von 2019 zu sehen ist, hat inzwischen einen Platz im Garten bekommen und sieht ganz vielversprechend aus.
Nicht ganz so optimal hat sich die Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) entwickelt. Sie blüht zwar auch gerade, ist aber eher ein mickriges Pflänzchen. Wir hatten sie im vergangenen Frühjahr gepflanzt.
Die Samenstände der Stockrosen sind auch im Winter strukturgebend. Sie bestimmen fast das ganze Jahr über das Bild in unserem Garten.
Am Gartenhäuschen hängt noch immer der Kranz aus Frauenmantel. Ich muss ihn mal entsorgen - bin irgendwie in der Adventszeit gar nicht dazugekommen, den Pflanztisch aufzuräumen und zu dekorieren.
Bisher ist der Januar recht zahm - es gibt weder Schnee noch richtig viel Eis. Aber in den vergangenen Jahren war das auch nicht viel anders. Da kam die Kälte meist erst im Februar. Ich bin gespannt.
Die Christrose wächst hier im hinteren, schattigen Teil des Gartens - hinter dem Quittenbaum.
Gleich daneben hatte ich im vorigen Jahr ein Silberblatt gepflanzt. Das hat sehr hübsch geblüht und im Herbst sind etliche neue Pflanzen aus den Samen aufgegangen. Das Silberblatt ist zweijährig und blüht immer erst im zweiten Jahr.
Die meisten der Schötchen habe ich ja zu einem Kranz verarbeitet. Die wenigen, die noch an der Pflanze hängen, sind auch im Januar ganz grazil. Ob sich aber die Silberblätter im Garten etablieren, bleibt abzuwarten.
Bei den Schneeglöckchen habe ich ja auch einiges versucht, damit sie sich in der Schattenecke ausbreiten. Ich habe etliche Töpfe Schneeglöckchenpflanzen im Laufe der Jahre gekauft und neben diesen Horst gesetzt, aber irgendwie sind sie nach einiger Zeit alle nicht mehr wiedergekommen.
Allein der dicke Tuff Schneeglöckchen unter dem Fliederbaum kommt jedes Jahr - wird aber auch nicht breiter. Ich traue mich allerdings auch nicht, ihn auszugraben, zu teilen und wieder einzupflanzen, weil ich Angst habe, dass ein Teil dann auch nicht mehr wiederkommt. Hier mal ein Vergleich von diesem zu vorigem Jahr.
Die Euphorbie, die oben rechts im Bild von 2019 zu sehen ist, hat inzwischen einen Platz im Garten bekommen und sieht ganz vielversprechend aus.
Nicht ganz so optimal hat sich die Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) entwickelt. Sie blüht zwar auch gerade, ist aber eher ein mickriges Pflänzchen. Wir hatten sie im vergangenen Frühjahr gepflanzt.
Die Samenstände der Stockrosen sind auch im Winter strukturgebend. Sie bestimmen fast das ganze Jahr über das Bild in unserem Garten.
Am Gartenhäuschen hängt noch immer der Kranz aus Frauenmantel. Ich muss ihn mal entsorgen - bin irgendwie in der Adventszeit gar nicht dazugekommen, den Pflanztisch aufzuräumen und zu dekorieren.
Bisher ist der Januar recht zahm - es gibt weder Schnee noch richtig viel Eis. Aber in den vergangenen Jahren war das auch nicht viel anders. Da kam die Kälte meist erst im Februar. Ich bin gespannt.
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Sonntag, 10. November 2019
Novemberblues und Novembergarten

Ich habe eine Urheberrechtsbeschwerde bei google eingereicht, damit die geklaute Webseite nicht mehr in der google-Suche auftaucht. Das hat aber leider bisher noch nichts gebracht. Außerdem habe ich begonnen, alle Fotos mit einem Copyright-Zeichen zu versehen, auf dem der Name meines Blogs genannt wird. Wenn du dennoch gerade auf der geklauten Webseite liest, dann findest du hier (klick) meinen Originalblog.
Ich habe natürlich auf etlichen anderen Blogs, denen das ebenfalls schon passiert ist, nachgelesen, was man dagegen tun kann. Wenn man sich mit HTML nicht so wahnsinnig gut auskennt, ist das allerdings ganz schön aufwendig. Und ich habe gar nicht die Zeit, mich so intensiv damit zu beschäftigen.
Es ist ja schon ein Aufwand alle Bilder mit Copyright-Zeichen zu versehen. Andere Blogger haben das ja schon immer gemacht. Ich hatte bisher darauf verzichtet, aber wie ich sehe, ist das der einzige Weg, um Nutzern zu zeigen, wer das Urheberrecht am Bild hat.
Damit deutlich wird, von welchem Blog die Bilder im Original stammen, habe ich im Copyright nicht meinen Namen, sondern den meines Blogs genannt. Der wird übrigens immer, wenn ich ihn hier im Text ausschreibe, in den Namen der geklauten Webseite geändert. Nur, wenn ich meinen Blognamen im Bild hinterlege, kann er nicht geändert werden.
Alles in allem eine ärgerliche Sache und ich bin mir noch nicht sicher, ob und wie ich hier weitermachen werde.
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Samstag, 13. Juli 2019
Kränze gehen immer
Der Frauenmantel musste zurückgeschnitten werden, damit er noch einmal neu austreibt. Irgendwie wächst er in diesem Jahr nicht so gut. Weil aber die Blüten viel zu schade zum Wegwerfen sind, habe ich daraus einen sommerlichen Kranz gebunden. Kränze gehen ja immer.
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Mittwoch, 26. Dezember 2018
Winter im Garten
Unser Garten ist kein Vorzeigegarten. Er ist nicht so ein Modell, das in einem Magazin abgebildet sein könnte. Dafür ist er zu unordentlich. Plastiktöpfe und Wannen stehen herum und mischen sich mit Dekoelementen. Er ist ein typischer Reihenhausgarten - nicht zu groß und an einer Seite von einer hässlichen Garagenwand begrenzt. Der Rasen lässt in jedem Winter zu wünschen übrig. Man sieht immer sehr deutlich, wo wir täglich gehen - zum Komposthaufen und um die Vögel zu füttern. Das nimmt uns das Gras ziemlich übel, denn der Garten wird eben viel genutzt.
Aber der Garten ist auch ein Quell der Freude, denn es gibt immer etwas zu entdecken. Im Sommer freut man sich über jede neue Blüte, über jede Pflanze, die gut gedeiht. Im Winter gibt es eine Menge Vögel, die die Futterplätze aufsuchen. Heute ist es über Nacht kalt geworden und die Palisadenwolfsmilch hat ihre Blätter heruntergeklappt - eine Frostschutzmaßnahme.
Der neue Pflanztisch am Gartenhaus ist dann doch so eine Art Vorzeigeecke.
Manchmal kommt es auch nur auf die Perspektive an. Wenn man von hier schaut, sieht man das abgelaufene Gras gar nicht.
Hier hinten in der Schattenecke unter Flieder und Quitte blühen übrigens schon die ersten Schneeglöckchen. Wird ja auch Zeit.
Ich finde, ein Garten ist zu jeder Jahreszeit eine Freude. Und neulich habe ich erst gelesen, dass es Studien darüber gibt, wie sehr ein Garten dazu beitragen kann, alt zu werden. In Regionen, wo die Menschen sehr alt werden - im japanischen Okinawa zum Beispiel - haben viele der Ältesten einen Garten. Es bedeutet nämlich, einen Lebenssinn zu haben - etwas, worum man sich kümmern muss. Etwas, wofür man morgens aufsteht. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Gärtnern.
Aber der Garten ist auch ein Quell der Freude, denn es gibt immer etwas zu entdecken. Im Sommer freut man sich über jede neue Blüte, über jede Pflanze, die gut gedeiht. Im Winter gibt es eine Menge Vögel, die die Futterplätze aufsuchen. Heute ist es über Nacht kalt geworden und die Palisadenwolfsmilch hat ihre Blätter heruntergeklappt - eine Frostschutzmaßnahme.
Der neue Pflanztisch am Gartenhaus ist dann doch so eine Art Vorzeigeecke.
Manchmal kommt es auch nur auf die Perspektive an. Wenn man von hier schaut, sieht man das abgelaufene Gras gar nicht.
Hier hinten in der Schattenecke unter Flieder und Quitte blühen übrigens schon die ersten Schneeglöckchen. Wird ja auch Zeit.
Ich finde, ein Garten ist zu jeder Jahreszeit eine Freude. Und neulich habe ich erst gelesen, dass es Studien darüber gibt, wie sehr ein Garten dazu beitragen kann, alt zu werden. In Regionen, wo die Menschen sehr alt werden - im japanischen Okinawa zum Beispiel - haben viele der Ältesten einen Garten. Es bedeutet nämlich, einen Lebenssinn zu haben - etwas, worum man sich kümmern muss. Etwas, wofür man morgens aufsteht. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Gärtnern.
Samstag, 24. November 2018
Adventsdeko mit Zieräpfeln und Kränzen
Vor einigen Wochen haben die Gärtner auf dem Gelände meines Arbeitgebers einen Zierapfelbaum geschnitten. Ich muss zugeben, mir war bis dahin gar nicht aufgefallen, dass wir einen solchen Schatz haben. Und erst als meine Kollegin mit ein paar Zweigen Zieräpfeln ins Büro kam, fiel bei mir der Groschen. Es war wirklich ein riesiger Berg Zweige, den die Gärtner abgesägt hatten und so hatten sie auch für mich noch ein paar Äste übrig, die ich mitnehmen durfte.
Und so kommt es, dass ich in dieser Adventszeit irgendwie alles mit Zieräpfeln dekorieren werde. Auf dem Pflanztisch vor dem Gartenhäuschen habe ich schon mal damit begonnen.
Zunächst habe ich einen kleinen Mooskranz gewickelt. Weil die Beeren des Feuerdornkranzes schon ganz eingetrocknet waren, habe ich einfach diesen Kranz recycelt und mit Moos fett umwickelt. So brauchte ich keine neue Kranzunterlage aus Stroh.
Im Gartencenter habe ich je einen Bund Seidenkiefernzweige und einen Sicheltannenzweige (Cryptomeria japonica) gekauft. Daraus habe ich den Adventskranz gewickelt, doch den zeige ich erst im nächsten Post. Von den übriggebliebenen Cryptomeria-Zweigen habe ich einige auf dem Mooskranz oben drauf befestigt. Darauf kam noch ein Kränzchen Birkenzweige, das vom Frühjahr übriggeblieben ist. Und dann habe ich das Kranzinnere mit Kiefernzapfen gefüllt. Davon haben wir ja immer genug. Zwischen die Zapfen wurden einige Zieräpfel gelegt und fertig war Kranz Nummer eins.
Da ich ja den Beerenkranz, der im Fenster des Gartenhauses hing, zum Mooskranz umfunktioniert hatte, brauchte ich nun einen weihnachtlichen Kranz für das Fenster - und zwar aus Seidenkieferzweigen. Hierfür habe ich mir noch eine Kranzunterlage selbst gemacht und einfach einen Zweig zum Kranz gedreht. Kiefernzweige sind ja recht biegsam und eignen sich daher gut. Damit die Unterlage auch wirklich rund wird, kann man den Kiefernast an mehreren Stellen knicken. Das sieht man später nicht, weil er ja noch mit dem Kieferngrün umwickelt wird.
Fürs Fenster war mir der Kranz dann aber doch zu groß. Also habe ich aus dem letzten Rest der Cryptomeria ein noch kleineres Kränzchen gewunden.
Mit den zwei winzigen Zapfen der Krüppelkiefer aus unserem Vorgarten passt es perfekt ins Fenster.
Innen auf dem Fenstersims zieren noch zwei Tannenbäumchen aus Holz das Fenster, sodass es fast ein wenig wie ein Weihnachtswald wirkt.
So habe ich schon mal den ersten Teil der Adventsdekoration fertig - und dass immerhin eine Woche vor dem ersten Advent. Ich liege gut in der Zeit.
Rot und Grün sind doch die Weihnachtsfarben schlechthin. Und die kleinen Zieräpfel leuchten so wunderbar. Sie halten jetzt schon einige Wochen und werden hoffentlich auch die Adventszeit noch gut überstehen.
Und so kommt es, dass ich in dieser Adventszeit irgendwie alles mit Zieräpfeln dekorieren werde. Auf dem Pflanztisch vor dem Gartenhäuschen habe ich schon mal damit begonnen.
Zunächst habe ich einen kleinen Mooskranz gewickelt. Weil die Beeren des Feuerdornkranzes schon ganz eingetrocknet waren, habe ich einfach diesen Kranz recycelt und mit Moos fett umwickelt. So brauchte ich keine neue Kranzunterlage aus Stroh.
Im Gartencenter habe ich je einen Bund Seidenkiefernzweige und einen Sicheltannenzweige (Cryptomeria japonica) gekauft. Daraus habe ich den Adventskranz gewickelt, doch den zeige ich erst im nächsten Post. Von den übriggebliebenen Cryptomeria-Zweigen habe ich einige auf dem Mooskranz oben drauf befestigt. Darauf kam noch ein Kränzchen Birkenzweige, das vom Frühjahr übriggeblieben ist. Und dann habe ich das Kranzinnere mit Kiefernzapfen gefüllt. Davon haben wir ja immer genug. Zwischen die Zapfen wurden einige Zieräpfel gelegt und fertig war Kranz Nummer eins.
Da ich ja den Beerenkranz, der im Fenster des Gartenhauses hing, zum Mooskranz umfunktioniert hatte, brauchte ich nun einen weihnachtlichen Kranz für das Fenster - und zwar aus Seidenkieferzweigen. Hierfür habe ich mir noch eine Kranzunterlage selbst gemacht und einfach einen Zweig zum Kranz gedreht. Kiefernzweige sind ja recht biegsam und eignen sich daher gut. Damit die Unterlage auch wirklich rund wird, kann man den Kiefernast an mehreren Stellen knicken. Das sieht man später nicht, weil er ja noch mit dem Kieferngrün umwickelt wird.
Fürs Fenster war mir der Kranz dann aber doch zu groß. Also habe ich aus dem letzten Rest der Cryptomeria ein noch kleineres Kränzchen gewunden.
Mit den zwei winzigen Zapfen der Krüppelkiefer aus unserem Vorgarten passt es perfekt ins Fenster.
Innen auf dem Fenstersims zieren noch zwei Tannenbäumchen aus Holz das Fenster, sodass es fast ein wenig wie ein Weihnachtswald wirkt.
So habe ich schon mal den ersten Teil der Adventsdekoration fertig - und dass immerhin eine Woche vor dem ersten Advent. Ich liege gut in der Zeit.
Rot und Grün sind doch die Weihnachtsfarben schlechthin. Und die kleinen Zieräpfel leuchten so wunderbar. Sie halten jetzt schon einige Wochen und werden hoffentlich auch die Adventszeit noch gut überstehen.
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