Neulich gab es wieder diese Bastelpackungen mit Kreidemarker und Vorlagen für weihnachtliche Fensterbilder beim Discounter. Im vorigen Jahr hatte ich mir eine davon gekauft und einige Fenster winterlich bemalt. Mit dem Kreidemarker kann man aber auch andere Dinge schön bemalen - zum Beispiel Ostereier. Oder man verwendet ihn, um bunte Herbstblätter hübsch zu verzieren.Bevor man die Blätter bemalen kann, sollte man sie einige Tage zwischen Zeitungspapier und beschwert mit einem Bücherstapel trocknen lassen. So werden die Blätter schön glatt und sie verformen sich dann nicht mehr. Wenn sie an der Luft trocknen, würden sie eher schrumpelig werden.Besonders schön leuchten die roten Blätter vom Amberbaum. Aber auch braunes Eichenlaub, Buchen-, Hainbuchen- oder Ahornblätter lassen sich gut für diese Malerei verwenden.Es hat so etwas Meditatives, Blätter mit dem weißen Kreidestift zu verzieren. Ab und zu hat mich der Kreidestift allerdings geärgert und einen fetten weißen Tropfen anstatt einen kleinen weißen Punkt gemacht, wenn ich zu fest aufgedrückt habe. Zum Glück kann man den Kreidestift aber auch wieder abwischen. Oder man nimmt einfach ein neues Blatt und passt auf, dass man nicht zu fest aufdrückt.Wenn die Muster getrocknet sind, kann man die bemalten Herbstblätter an dünne Schnüre knoten und mehrere dieser Schnüre an einem Ast befestigen - schon hat man ein herbstliches Mobile.
Für die Adventszeit habe ich gestern ein paar Laubsterne gebastelt. Das geht recht schnell und man benötigt gar nicht viel Material dafür. Einige Herbstblätter in verschiedenen Farben habe ich beim Spaziergang im Wald gesammelt. Ich habe darauf geachtet, dass es Blätter verschiedener Farben sind: zum Beispiel braunes Eichenlaub und gelbe Ahornblätter. Besonders schön sind die roten Laubblätter vom Hartriegel. Es finden sich aber auch bestimmt welche, wenn man mit offenen Augen durch die Straßen läuft - auch, wenn der Wind die meisten Blätter bereits von den Bäumen gefegt hat.
Aus dem Boden einer Pappschachtel, in der ich Äpfel im Supermarkt gekauft hatte, habe ich einige Sterne ausgeschnitten. Wer nicht so gut Freihandzeichnen kann, sucht sich eine Vorlage im Internet, druckt sie aus und überträgt sie auf transparentes Butterbrotpapier. Die so vorgezeichnete Form ausschneiden und dann auf die Pappe übertragen. Jetzt geht es ans Einwickeln. Den Pappstern auf ein Laubblatt legen, die Ecken einschlagen und mit dünnem Draht umwickeln.Vor allem bei den Spitzen der Sterne muss man sorgfältig arbeiten und eventuell ein weiteres Blatt darüber wickeln, um die Spitzen des Pappsterns zu verhüllen. Damit die Laubsterne schön herbstbunt werden, am besten verschiedene Blätter verwenden.Sehr gut eignen sich gelbe Ahornblätter und braune Buchenblätter. Eichenlaub ist ein wenig steif - geht aber zur Not auch. Und auch die Größe der Blätter spielt eine Rolle. Zuerst dachte ich, mit großen Blättern sei der Laubstern schnell "verpackt". Besser ist es allerdings, wenn man kleinere Blätter verwendet. Die lassen sich leichter um die Spitzen und Zacken wickeln. Jetzt muss ich die Weihnachtssterne aus Herbstlaub nur noch mit einem Goldfaden versehen, dann kann ich sie ins Fenster hängen. Damit verabschiede ich mich für heute und wünsche einen geruhsamen und gesunden Ersten Advent!
Vor einigen Jahren habe ich im Herbst einen herbstlichen Blätterkranz für die Tür gemacht. Viel schneller lassen sich jedoch solche bunten Laubbäumchen fertigen. Man benötigt dafür nämlich nur eine große Handvoll Herbstblätter. Heute morgen habe ich beim Spaziergang die Blätter gesammelt, am Nachmittag habe ich aus unseren Holzresten einen kleinen Stamm abgesägt.
Ein dicker Blumensteckdraht dient als Baumstamm. Um ihn zu befestigen, wird mit einem Nagel zunächst in dem Holzklotz ein Loch vorgebohrt. Man kann dazu natürlich auch die Bohrmaschine nehmen, muss dabei allerdings darauf achten, dass das Loch nicht zu groß wird. Der Nagel wird am besten mit einer Zange wieder herausgezogen. Dann kommt der Steckdraht ins vorgebohrte Loch und um diesen zusätzlich zu fixieren, kann man etwas Heißkleber um das Loch und den Draht geben.
Damit die Blätter nicht ganz bis nach unten auf den Stamm rutschen, habe ich einen weiteren Tropfen Heißkleber ins untere Drittel an den Draht gegeben - sozusagen als Stopper.
Jetzt geht es ans Aufspießen. Die Blätter werden am besten nach der Größe sortiert, denn zuerst werden die großen auf den Draht gesteckt. Nach oben hin sollten die Blätter immer kleiner werden, damit das Bäumchen eine schöne Form bekommt. Da ich gelbe und rote Blätter gesammelt habe, habe ich beide Farben gemischt. So wird das Bäumchen schön bunt.
Als Abschluss dient ein kleiner Zierapfel. Man kann aber auch eine Hagebutte, eine Eichel oder Haselnuss nehmen. Diese sollte am besten vorgebohrt werden, um sie leichter auf den Draht stecken zu können.
Und wer keinen Holzstamm im Haus hat, der kann auch einfach einen kleinen Blumentopf nehmen und das Laubbäumchen dort hinein setzen.
Auf ähnliche Weise habe ich übrigens im vorigen Jahr auch meine Weihnachtsbäumchen aus Papier gebastelt.
Heute zeige ich tatsächlich die ersten Sterne. Man könnte sie bestimmt für die Weihnachtsdekoration verwenden - so schön rot und golden wie sie sind. Allerdings dachte ich beim Spaziergang heute zuerst mehr an einen bunten Herbstschmuck, als ich eine Handvoll dunkelroter Ahornblätter mit nach Hause nahm. Ahornblätter kann man für Basteleien ganz gut verwenden, weil sie nicht so dünn, sondern recht stabil sind. Man kann zum Beispiel eine Laubkrone daraus basteln. Dazu werden die Stiele abgeschnitten und die Blätter im unteren Drittel gefaltet. So wie auf diesem Bild hier.
Je nach Größe der Krone, schiebt man einige solcher gefalteter Blätter ineinander und befestigt sie mit kurzen Stückchen der abgeschnittenen Stiele. Das hält ganz gut. Am Ende werden die Blätter zu einer Krone geformt und mit einem letzten Stiel verbunden.
Weil man für diese Bastelei nichts weiter benötigt als Blätter, kann man solche Kronen auch ganz wunderbar für Kinder zum Spielen machen - gleich an Ort und Stelle im Wald. Perfekt für kleine Könige und Prinzessinnen. Und wer keine kleinen Kinder hat, dekoriert mit der Laubkrone einfach seinen Gartentisch.
Weil die Stiele der Ahornblätter so schön rot sind, musste ich beim Basteln irgendwie an Weihnachten denken. Da kam mir der Gedanke, dass mit ein wenig goldenem Bouillondraht aus den roten Stielen ganz leicht ein paar Natursterne gebastelt werden könnten. Gesagt, getan.
Jeweils drei Stiele wurden zu einem Dreieck verbunden, jeweils zwei Dreiecke zu einem Stern.
Auch die kleinen Äpfel habe ich beim Spaziergang entdeckt. Unter den Bäumen auf den Feldern liegt derzeit nämlich jede Menge Fallobst. Und weil wir schon mit der Vogelfütterung begonnen haben, habe ich ein paar Äpfel für die Vögel mitgenommen. Nicht viele, denn die Tiere in freier Natur sollen ja auch noch Nahrung finden.