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Samstag, 22. Oktober 2016

Alpenveilchen im Oktobergarten

 Im Gartencenter gab es kleine Alpenveilchen, die perfekt zu denen passen, die schon seit dem vorigen Sommer im Beet unter der Kiefer wachsen. Also hat das pinkfarbene Alpenveilchen, das ich vor über zwei Jahren zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, noch einige Pflanzen zur Seite bekommen. Ich dachte ja, dass mein Alpenveilchen eigentlich eine Zimmerpflanze ist, doch es hat sich auch im Garten ganz gut gemacht. Es blüht wirklich ausdauernd. Vielleicht hat es sich so gut gehalten, weil der vergangene Winter so mild war. Wenn die neuen Pflanzen ebenso gut blühen, will ich nicht meckern.

 Alpenveilchen waren für mich früher ebenso altbacken wie Dahlien, doch inzwischen gefallen sie mir wieder ganz gut. Wie praktisch, dass die Cyclamen aus dem Gartencenter kältetolerant sein sollen. So haben wir im Herbst noch einen farbenfrohen Hingucker im Kiefernbeet. Und vielleicht entpuppen sie sich ja als winterhart.
Die Septembersilberkerze, die hier gerade ebenfalls blüht, macht ihrem Namen zwar keine Ehre - sie blüht im Oktober, aber sie ist ebenfalls sehr hübsch. Allerdings fällt sie nicht so sehr auf wie die Alpenveilchen.
 Hier mal ein Blick ins Kiefernbeet aus zwei verschiedenen Richtungen. Der Kriechende Günsel, der sich rechts so schön über die Mauer gelegt hat, hat leider Mehltau bekommen.
 Auch, wenn man es auf dem Bild oben links nicht sehen kann, blüht dort hinten noch immer die Bartblume (Caryopteris clanodensis "Kew Blue").
 Am Gartenhäuschen herbstelt es dagegen, denn die Funkie ist schon ganz gelb geworden.
 Ihre Nachkommen, die ich aus Samen gezogen habe, wachsen inzwischen unter dem Quittenbaum.
 Die Quitte ist bedenklich schief gewachsen. Wir haben den Fehler gemacht und sie nicht mit einem Pfahl gestützt, als wir sie gepflanzt haben. Da es in unserem Garten viel Schatten und nur wenig Sonne gibt, wachsen die Quitte und der Flieder schräg in die Richtung, aus der die meiste Sonne scheint.
 Noch eine Baustelle hat sich am Terrassenbeet aufgetan. Am Rand zur Terrasse gibt es extreme Staunässe. Die Drainage, die sich dort schon in der Erde befindet, scheint verstopft zu sein. Wir haben diese Woche alles aufgegraben und sind gerade dabei, eine neue Drainage anzulegen.
In diesem Jahr ist alles zwei Wochen später dran, als 2015. Die Quitten werden erst jetzt so langsam reif und die Dahlien blühen noch immer reichlich. Bald muss ich sie ausgraben und im Keller überwintern. Es gibt also noch immer viel zu tun.

Sonntag, 1. Mai 2016

Kälte konserviert

Ich habe den Eindruck, durch die Kälte der vergangenen Wochen hat sich die Haltbarkeit der Tulpen verlängert. Während inzwischen die etwas späteren Sorten "Negrita" und "Queen of Night" mit der Blüte beginnen, hält sich die Sorte "Pink Impression" (hier im Hintergrund) schon seit gut zwei Wochen. Das gibt eine schöne Mischung im Terrassenbeet.
Auf "Queen of Night" bin ich mal gespannt. Es soll ja eine schwarze Tulpe sein.
Ganz hübsch finde ich den Kontrast der purpurfarbenen "Negrita" vor den hellblauen Blüten des Rosmarins im Wiesenbeet.
 Hier haben wir übrigens das Mäuerchen ein wenig vergrößert.
Vom Muskatellersalbei, der im vorigen Sommer in diesem Beet wuchs, haben wir einige Ableger gemacht. Diese kamen zusammen mit einigen neuen Stauden in ein neues Beet, das ich neben der Kiefer angelegt habe.
 Noch ist es recht kahl. Hier wachsen jetzt Muskatellersalbei, weiße Spornblume (ebenfalls aus Ablegern gezogen), Steppenwolfsmilch, Witwenblume, Katzenminze und Geranium renardii "Terre Franche". Außerdem eine Bartblume (Caryopteris clandonensis "Kew Blue"). Da es im Bereich um die Kiefer eher trocken ist, hoffe ich, mit diesen Stauden die richtige Wahl getroffen zu haben.
 Im Kiefernbeet blüht das Geranium.
Leider haben die Vögel es ziemlich vollgeschissen. Die Kiefer ist beliebt bei Staren, Elstern und Tauben... Zum Glück kommen jeweils nur Paare. Der Regen in der vergangenen Nacht hat aber wenigstens mal einen Teil des weißen Mists abgewaschen. So konnte ich heute die hübschen Blüten fotografieren.
Seit dem vorigen Jahr ist die Ramblerrose "Pauls Himalayan Musk" auf der anderen Seite im Kiefernbeet schon ganz ordentlich den Baum hinauf gewachsen.
 Die Meisen haben sich in diesem Jahr mal wieder das gelbe Häuschen zum Nisten ausgesucht. Hatte ich eigentlich schon erzählt, dass die Amselaufzucht vor dem Küchenfenster gescheitert ist? Eine Woche vor Ostern waren drei junge Amseln geschlüpft. In der Nacht zum Ostermontag hatte ein Räuber das Nest ausgeräumt. Aber das ist ja jetzt schon fast wieder einen Monat her.
Die Kälteperiode scheint ein Ende zu haben. Für die kommenden Tage ist warmes Frühlingswetter angesagt. Da öffenen sich als nächstes bestimmt die Blüten der Pfingstrose.