Neulich gab es bei Aldi ein DIY-Nähset: eine Shopping-Bag, auf gut Deutsch: einen Einkaufsbeutel. Das habe ich mal ausprobiert. Wie die Tasche gelungen ist, gibt es im neuen Video von Petunias Vlog zu sehen. Außerdem habe ich Sauerkraut selbst gemacht - und auch das ist Thema im Video oben.
Das Nähset war wirklich günstig und alle Teile darin waren schon passend zugeschnitten. Die Tasche sollte eigentlich einen Reißverschluss bekommen, allerdings habe ich diesen weggelassen. Ich denke, es passt mehr hinein, wenn die Tasche keinen Reißverschluss hat und ich brauche sie auch eigentlich nur, um die Lebensmittel vom Einkaufswagen ins Auto zu transportieren.
Das Design vom Oberstoff gefällt mir ganz gut. Der Stoff ist sehr robust und die Tasche wird deshalb auch nicht so leicht reißen.
Leider habe ich die beiliegende Anleitung nicht wirklich verstanden, denn sie bestand nur aus Fotos - ohne irgendwelche Erklärungen. Daher war ich ganz glücklich, dass ich auf Youtube eine Anleitung zu genau diesem Nähset gefunden habe. Ohne diese wäre ich ziemlich hilflos gewesen.
Aber so konnte ich Tasche samt Ecken, Henkel und Innenfutter problemlos nachnähen.
Ich hatte ein paar Probleme mit der Fadenspannung an meiner alten Nähmaschine. Deshalb sind die Unterfäden bei einigen Nähten im Innenfutter etwas schlaufig geraten. Aber egal, die Tasche ist nun fertig und sie erfüllt ihren Dienst ganz gut.
Ich habe mir sogar tatsächlich noch ein DIY-Nähset gekauft, nachdem es noch einmal reduziert worden ist. Vielleicht nähe ich dieses dann mit Reißverschluss.
Obwohl es schon ziemlich herbstlich geworden ist, zeige ich auf Petunias Vlog in dieser Woche noch die letzten Sommermomente. Das liegt natürlich daran, dass ich die Szenen schon vor einigen Wochen aufgenommen habe, nämlich kurz nach meinem Urlaub Mitte September. Aber ich denke, das ist okay, wenn man so einen Youtube-Kanal nebenbei führt. Da muss ich mit meiner knappen Zeit haushalten.
Ich hatte kurz überlegt, ob ich die Szene als Titelbild verwende, wo ich auf dem Acker Möhren ernte.
Oder vielleicht dieses Bild von meinen Hefeklößen mit Pflaumen.
Am Ende habe ich mich dann doch für diese Bild hier entschieden - wie man ja auch im Video oben sieht.
Ich muss beim Stricken jetzt langsam ein bisschen Gas geben, damit der Pullover fertig wird, bevor es kalt wird.
Die beiden letzten Wollstränge habe ich aufgewickelt. Aber was ein bisschen ärgerlich ist: Beim Wickeln habe ich viele kleine Knäuel produziert, weil der Strang aus vielen kurzen Teilen bestand.
Aber immerhin wurde mir die Wolle erstattet, weil ich sie reklamiert habe. Mal sehen, wie ich jetzt mit diesen vielen kleinen Knäueln zurecht komme.
In meinem neuen Video geht es aber nicht nur ums Stricken, sondern ich koche auch ein Lieblingsgericht aus meiner Kindheit, nämlich schlesische Hefeklöße. Schaut doch gerne mal vorbei. Ich würde mich freuen.
Ein Nadelkissen mit Sashiko-Stickerei war mein erstes Projekt aus dem Buch "Sashiko in Farbe", das ich mir im Sommer gekauft habe. Nun habe ich eine weitere Anregung aus dem Buch nachgearbeitet: Ich habe zwei Untersetzer mit Sashiko-Stickerei gemacht. In meinem neuen Video oben stelle ich das Projekt genauer vor.
Ein paar Foto-Ausschnitte aus dem Video möchte ich aber auch hier zeigen. Zum Beispiel meinen Arbeitsplatz.
Für die Untersetzer habe ich denselben mintgrünen Stoff verwendet, aus dem ich auch schon das Nadelkissen gemacht habe. Der helle Stoff wurde mit dunkelblauem Garn bestickt.
Die Unterseite des Untersetzers wurde passend dazu aus dunkelblauem Stoff genäht.
Hier sieht man, wie ich aus dem fertig bestickten Stoff einen Kreis ausschneide.
Den zweiten Untersetzer habe ich genau umkehrt gemacht: Das Sashiko-Muster wurde mit mintgrünem Garn auf den dunkelblauen Stoff gestickt.
Und die Rückseite des Untersetzers wurde mit dem mintgrünem Stoff gearbeitet.
Ich finde, die beiden Stoffe passen sehr schön zusammen. Und auch das Sashiko-Stickmuster in Kreuzform gefällt mir sehr gut: einmal in dunkelblau und einmal in mintgrün. Ich kann mich gar nicht entscheiden, was mir besser gefällt.
Im Video gibt es aber noch viel mehr zu sehen: Zum Beispiel koche ich Beerenmarmelade und ich nehme die Zuschauer mit auf eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt.
Heute zeige ich zum hoffentlich letzten Mal in diesem Jahr, wie vielseitig man die kleinen Glasflaschen, die ich mit Filzschnüren umwickelt habe verwenden kann. Ich hatte sie ja im August gemacht, um sie mit bunten Blumen dekoriert als fröhliche Tischdekoration im Sommer zu nutzen. Damals habe ich auch erklärt, wie ich die Filzschnüre befestigt habe.
Flaschen habe ich schon häufig in der Adventszeit als weihnachtliche Kerzenhalter dekoriert. Die Flaschenhalsöffnung dieser Glasflaschen war jedoch etwas zu groß ist, sodass die Kerzen nicht einfach oben drauf gesetzt werden konnten. Deshalb habe ich aus goldenem Basteldraht eine Befestigung gefertigt. Dazu wird etwas Draht abgerollt, leicht zusammengeknäuelt und oben auf den Flaschenhals gesetzt.
Mit dem Finger den Draht etwas in die Flaschenöffnung hineindrücken und dann die Kerze hineinstecken. Der Draht bewirkt, dass sie nun nicht mehr bis zum Boden durchrutschen kann. Den Draht von außen rund um den Flaschenhals festdrücken. Außerdem kann man noch kleine Dekoelemente in den Drahtschlaufen befestigen. Ich habe gefilzte Eicheln, Silberblätter und kleine knopfrunde Samenstände verwendet.
Da ich mich ganz bewusst dazu entschieden hatte, jede Glasflasche in einer anderen Farbe mit selbst gefilzten Schnüren zu umwickeln, habe ich auch viele bunte Kerzen gekauft. Ich wollte einfach mal ein bisschen Farbe in den Alltag bringen.
Von der früheren Flaschensammlung habe ich mich getrennt - und diese durch eine neue ersetzt. Vorerst bringt diese nun etwas Licht und Farbe in die dunkle Jahreszeit.
Und allzu weihnachtlich soll es auch noch nicht sein, denn noch haben wir ja erst Oktober. Die Adventszeit ist früh genug da. Und jetzt muss ich erst einmal den riesigen Strauß Petersilie, den ich gestern auf dem Acker geerntet habe, verarbeiten. Ich werde die Petersilie kleinschneiden und einfrieren, damit wir auch im Winter grüne Kräuter haben.
Unser Garten ist übersät von vertrockneten Kiefernnadeln, die der Wind in den vergangenen Wochen vom Baum gefegt hat. Ich habe einige Hände voll davon gesammelt und daraus einen herbstlichen Kranz aus Kiefernnadeln gesteckt. Floristische Gestaltung mit Kiefernnadeln sind ja schon seit einigen Jahren ein Trend - meist werden dabei grüne Nadeln für die Adventsfloristik verwendet. Ich habe vor zwei Jahren auch schon einmal ein Adventsgesteck mit Kiefernnadeln in der gleichen Technik gemacht. Doch auch mit den vertrockneten, braungefärbten Kiefernnadeln kann man ganz schön floristisch gestalten. Die Grundlage ist jeweils ein Geflecht aus Draht, in das man die Kiefernnadeln steckt.
Dieses Material braucht man für einen Kranz mit Kiefernnadeln
Zwei Metallringe in unterschiedlichen Größen, Wickeldraht und eine Menge Kiefernnadeln. Von den beiden Metallringen habe ich zunächst jeweils die Kordeln zum Aufhängen entfernt und die beiden Reifen an der Öse zum Aufhängen mit einem Stück Draht miteinander verbunden. Damit die beiden Ringe nicht verrutschen, wenn man sie anschließend mit dem Wickeldraht umwickelt, werden sie noch an drei weiteren Stellen mit einem Stück Draht miteinander verbunden.
Jetzt ist alles gut fixiert und man kann die beiden Ringe mit dem Draht umwickeln.
Dabei ist es wichtig, dass man nicht allzu regelmäßig wickelt, sondern ruhig kreuz und quer, damit ein Geflecht entsteht, in welches man die Kiefernnadeln dann stecken kann. Ich habe sogar noch mehr Draht zum Umwickeln verwendet, als auf dem Bild oben zu sehen ist, nur habe ich vergessen, am Ende ein Foto zu machen.
Ist das Drahtgeflecht fertig, werden die Kiefernnadeln kreuz und quer hindurch gesteckt. Zuerst wird die eine Seite gearbeitet und dann die andere Seite, damit es schön gleichmäßig wird.
Es empfiehlt sich auch, den Kranz aufzuhängen, damit man die Nadeln gleichmäßig von allen Seiten einstecken kann.
So kann man die Kiefernnadeln leichter in die Innen- und Außenseiten an den Metallringen stecken, damit diese nicht mehr so deutlich zu sehen sind.
Es ist eine ganz schöne Fleißarbeit und braucht einige Zeit, bis der Kranz so schön üppig mit Kiefernnadeln besteckt ist. Ich habe den Kranz mehrfach gewendet, damit er auf beiden Seiten gleichmäßig dick ist.
Am Ende habe ich auch noch einige grüne Kiefernnadeln dazwischen gesteckt, damit der Kranz einerseits etwas lebendiger wirkt und andererseits durch das Grün eine Verbindung zu den Pflanzen geschaffen wird, mit dem ich den Kranz verziert habe.
Für dieses Detail habe ich zwei Hauswurz-Rosetten und den Stiel von einem Efeu-Blütenstand mit etlichen Kiefernnadeln am unteren inneren Rand des Kranzes befestigt.
Fertig ist der herbstliche Kranz mit Kiefernnadeln.
Er hängt nun neben dem asymmetrischen Zapfenkranz, der allerdings schon ganz schön zerrupft aussieht. Auch die Sichtschutzelemente sind arg in die Jahre gekommen und haben Grünspan angesetzt. Ich glaube, in diesem Herbst wird es Zeit, dass ich zumindest den großen Zapfenkranz mal überarbeite oder auseinandernehme, um etwas Neues zu schaffen.
Solche verrückte Möhren habe ich gestern geerntet. Auch, wenn einige Exemplare inzwischen extrem dick geworden sind, schmecken sie doch erstaunlich zart. Weil wir einige Tage krank waren und dann auch noch das Wetter ziemlich nass war, haben wir es noch nicht geschafft, alles zu ernten, was reif ist. Insbesondere Möhren gibt es noch etliche. Und man kann ja nicht jeden Tag Möhren essen. Jetzt haben wir noch eine Woche und dann ist das Ackerhelden-Jahr schon wieder vorüber.
Im Vergleich zum vorigen Jahr sieht es ziemlich wild auf dem Acker aus. Bei dem vielen Regen ist auch das Unkraut ganz gut gewachsen - insbesondere auf den Nachbarparzellen, deren Besitzer schon das ganze Jahr alles haben wachsen lassen. Man kann sich seine Nachbarn halt nicht aussuchen.
Und manches ist auf den letzten Metern doch nichts geworden - zum Beispiel der Eisbergsalat, den wir im Sommer noch nachgepflanzt hatten. Den Spinat haben jetzt die Schnecken entdeckt aber es gibt noch genug für uns. Von der Roten Bete sind noch drei, vier Knollen in der Erde, und die sind inzwischen ebenfalls gigantisch groß geworden sind.
Richtig lange hat es gedauert, bis der Sellerie einigermaßen schöne Knollen gebildet hat. Ich hatte ihn im Mai zur selben Zeit wie die Tomaten gepflanzt. Und jetzt sind sie endlich erntereif - alle auf einmal. Im September hatte ich den Sellerie für die selbst gemachte Gemüsebrühe gebraucht, aber da war er noch winzig.
Bis jetzt habe ich auf der 40 Quadratmeter großen Parzelle fast 160 Kilo Gemüse geerntet. Die Erntekiste ist auch gestern wieder gut voll geworden und noch immer sind einige Kilo Gemüse auf dem Acker.
Es ist Herbst und die Kastanien fallen von den Bäumen und wer Kinder hat, freut sich bestimmt über Basteltipps mit Kastanien. Wie wäre es zum Beispiel einmal mit Kastanien-Spinnennetzen? Die können sogar Kindergartenkinder schon basteln. Meine beiden Enkeljungs sind allerdings noch ein kleines bisschen zu jung dafür. Ich vermute aber, im nächsten Jahr können sie auch schon fleißig mitmachen.
Da muss ich mir dann hoffentlich keine Sorgen mehr machen, dass sie sich an den spitzen Zahnstochern verletzen können. Und Geduld haben sie dann bestimmt auch schon etwas mehr. Die Bastelei mit den Kastanien sind aber auch für Erwachsene eine schöne beruhigende Beschäftigung. Und man kann die Kastanien-Spinnennetze auch ganz gut als Dekoration benutzen.
Und so geht es: Mit einem spitzen Holzbohrer bohrt man rings um die Kastanie fünf bis sechs Löcher. In diese werden dann Zahnstocher gesteckt. Es macht gar nichts, wenn die Löcher nicht gleichmäßig ringsherum gebohrt werden. Das Spinnennetz wirkt dann sogar etwas organischer, wenn die Löcher nicht in gleichmäßigen Abständen gebohrt werden.
Außerdem benötigt man noch einige Wollreste. Weil die grüne Wolle, die ich hier verwendet habe, sehr dünn war, habe ich den Faden doppelt genommen. Man befestigt die Wolle an einem der Zahnstocher mit einem Knoten und dann wird gewickelt.
Und zwar immer von einem zum nächsten Zahnstocher, wobei man die Wolle von unten, einmal um den Zahnstocher herumwickelt und sie dann weiter zum nächsten führt, dort wieder von unten einmal herumwickelt und so weiter.
Schön sieht es aus, wenn man verschiedene Farben verwendet. Dafür den Faden der ersten Farbe abschneiden und festknoten und dann eine neue Farbe darüber knoten und weiterwickeln. Man sollte übrigens darauf achten, dass man das "Auge" der Kastanie auf der Oberseite liegen hat, wenn man wickelt, damit die schöne Seite der Kastanie auf der "schönen" Seite des Spinnennetzes zu sehen ist.
Ist das Spinnennetz fertig, wird der Wollfaden wieder mit einem Knoten befestigt und am besten gleich auch noch mit einer Schlaufe, damit man die Spinnennetze auch aufhängen kann.