Montag, 29. September 2014

Kleiner Gruß aus der Küche

Mit diesem Blick aus meinem Küchenfenster schicke ich einen kleinen Gruß aus meiner Küche. Ich war von Anfang an begeistert von diesem Fenster mit den zwei Flügeln und der langen Glasfront darunter. Man kann Dinge auf der Fensterbank dekorieren und muss sie nicht jedes Mal wegräumen, wenn das Fenster geöffnet werden soll. Das ist sehr praktisch. Zur Zeit habe ich einige Dahlien in einer der Flaschenvasen stehen.
Die Hortensienblüten sind bereits getrocknet und "warten" im weißen Übertopf auf die Weiterverarbeitung. Für einen Kranz sind es zu wenig, aber leider habe ich nicht rechtzeitig genügend Blüten geschnitten.
Ganzjährig passend sind die weißen Filzblumen. Eigentlich wollte ich schon vor Monaten eine Anleitung posten, wie man diese Blumen macht, denn eine Leserin hat sich dafür interessiert. Ich hab's leider immernoch nicht geschafft. Es steht aber auf meiner Agenda - versprochen.

Dienstag, 16. September 2014

Ein Kranz aus Zapfen

 Aus den Zapfen, die ich im Frühsommer aufgesammelt habe, habe ich einen Zapfenkranz gebastelt. Das ist mal wieder so ein Low-Budget-Projekt geworden, denn ich habe nicht wirklich viel Geld dafür ausgegeben. Und ich mag es ja, wenn man keinen großen Aufwand betreiben muss. Als Kranzunterlage habe ich den Clematiskranz verwendet, der jetzt schon einige Jahre in der Weihnachtszeit unsere Deko war. Damit er etwas dicker wurde, habe ich noch einige frische Clematiszweige dazu gewickelt.
Wenn man die Kiefernzapfen mit der Heißklebepistole aufkleben möchte, ist es sinnvoll, die Clematisranken zunächst mit einem Juteband zu umwickeln. Darauf lässt sich einfach besser kleben.
Von den insgesamt zwei riesengroßen Säcken voll Zapfen habe ich nur ein Bruchteil verwenden können. Fragt sich nur noch, was ich aus den übrigen mache... Es sind noch reichlich Zapfen übrig.



Aber der Kranz ist immerhin ein Anfang. Und ein prächtiger noch dazu - wie ich finde.

Dienstag, 9. September 2014

Zehn Dinge

Heute zeige ich zehn Dinge, die mir im Garten gerade besonders gut gefallen. Da ist zum Beispiel das Gemüse, das wir ernten können. Nicht alles ist etwas geworden - die Tomaten haben nämlich fast alle Braunfäule bekommen -, dafür hat uns manches umso mehr überrascht: die Rote Bete, die Aubergine oder die Zucchini.
Die Herbstanemonen blühen gerade in Hülle und Fülle. Sie haben sich sogar im Vorgarten angesiedelt, obwohl wir sie da gar nicht gesetzt haben.
Sehr schön finde ich auch die Wunderblumen, die in einem dunklen Pinkton vor der Rispenhortensie leuchten.
Einen Eichensämling, der sich im Beet unter der Kiefer angesiedelt hat, habe ich in einen Topf gesetzt. In Malmö gab es übrigens solche Eichentöpfchen im Blumenladen zu kaufen.
Die Duftnesseln bieten nach wie vor vielen Hummeln und Bienen Nahrung.
 Die Quitte trägt reichlich Früchte. Diese sind zwar nicht besonders groß - vermutlich ist unser Garten einfach zu schattig - aber, wenn sie alle reif werden, könnte es für eine Portion Quittenmarmelade reichen. Und das würde mich schon sehr freuen.
 Das Alpenveilchen, das ich im Januar zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, hat sich im Freien prächtig entwickelt.
Ich wiederhole mich, aber ich liebe diese pinkfarbenen Dahlien...
 ... aus denen, sich so wunderbare Gestecke machen lassen.
Und auch die Früchte des Feuerdorns, die überall in unserer Hecke leuchten.

Freitag, 29. August 2014

Friday Flowerday mit Dahlien in Wachs

 Von den pinkfarbenen Dahlien war ich ja schon im vergangenen Jahr ganz begeistert. Jetzt bereue ich es schon fast, dass ich nicht noch mehr Farben gesetzt habe. Aber ich wüsste auch nicht, wohin. Wenigstens beherzige ich in diesem Sommer den Rat, die Blüten auch mal für einen Strauß zu schneiden, damit die Pflanzen im Garten kräftig weiterblühen. Und weil mir mein pinkfarbenes Wachsschälchen beim Anblick der Blüten gleich in den Sinn kam, habe ich die Dahlien in dieser Woche nicht als Strauß, sondern als Gesteck arrangiert.
 Wie schon bei meinem frühlingshaften Tulpengesteck in der Wachsschale, wird dazu ein Stück Steckmoos für Frischblumen in die passende Größe geschnitten und - mit einer Plastikfolie als Schutz - in das Gefäß gesteckt.
 Dann werden die Dahlienblüten ganz kurz geschnitten und so ins Moos gesteckt, dass die Köpfe eine "Blütenkugel" bilden. Weil das aber doch etwas zu eintönig wirkte, habe ich noch zartrosa Majoranblüten dazwischen arrangiert.
 Und so schicke ich dieses Dahliengesteck auch in dieser Woche zum Friday Flowerday von Holunderbluetchen. Aber nächstes Jahr hätte ich dann wirklich gerne noch mehr Farben - ich hoffe, ich denke im Frühjahr daran. Schönes Wochenende!


Sonntag, 24. August 2014

Ein schneller Hortensienstrauß

 Hortensien habe ich schon geliebt, als ich noch ein kleines Kind war. Damals wuchsen unter den Wohnzimmerfenstern im Vorgarten meiner Oma die üppigen rosafarben und blau blühenden Büsche. Leider habe ich mit diesen Bauernhortensien in unserer Region nicht so ein Glück. Dafür wachsen hier aber die weißblühenden Rispenhortensien umso besser. Die schönste Blüte meiner Rispenhortensie habe ich zu einem easy-peasy Strauß verarbeitet und wollte sie eigentlich zum Friday Flowerday zeigen. Da ich aber übers Wochenende verreist war und es am Freitag nicht mehr geschafft habe, zeige ich den Hortensienstrauß nun heute.
Mit einem Blatt des Purpurglöckchens (Heuchera micanthra "Purple Palace") bekommt die cremefarbene Blüte die richtige "Untermalung". Dazu habe ich zwei Blütenzweige des Purpurglöckchens gesteckt und fertig war das Arrangement, das wunderbar in eine kleine Glasflasche passt. Diesen Strauß "schicke" ich noch schnell zum Friday Flowerday von Holunderbluetchen.


Dazu passt doch perfekt ein Obstteller. Als ich nämlich in der vergangenen Woche die Hecke rund um das Grundstück etwas in Form gebracht habe, habe ich diese drei Äpfel entdeckt, die ganz versteckt in der Hecke wuchsen. Und dass die Trauben reif sind, erwähnte ich ja schon...


Montag, 18. August 2014

Meet me in Malmö

Meistens bin ich ja mit Kollegen unterwegs. Mein Wochenende in Malmö war jedoch eine der beiden Reisen, die ich ganz alleine unternommen habe. Die erste war übrigens mein Gartenbesuch im Elsass. Diesmal war es jedoch viel aufregender, denn ich bin mit dem Schiff gefahren. Genauer gesagt mit einer Fähre von Travemünde nach Trelleborg. Und ich war einer von fünf Passagieren, die zu Fuß unterwegs waren. Der Rest waren Lkw-Fahrer, Busreisende und zwei Pärchen. Nach der Anreise mit der Bahn stand ich mutterseelenallein an einer Bushaltestelle in Travemünde und fragte mich, ob ich wohl jemals auf die Fähre kommen würde. Zum Check-in im Hafenhaus kam man nämlich nur mit dem Bus, da das Gelände komplett umzäunt war - ein Fußweg nicht in Sicht. Und da die Bahn mal wieder jede Menge Verspätung gehabt hatte, sollte laut Plan nur noch ein Linienbus an diesem Abend kommen. Und der kam dann auch tatsächlich noch ein letztes Mal und als ich dann endlich auf der Fähre war, klappte der Rest der Reise wie am Schnürchen.
Mein schönster Programmpunkt in Malmö war eine Shopping-Tour mit Mia Berg, einer professionellen Shopping-Begleiterin. Mia zeigte mir ganz viele kleine hübsche Läden und Boutiquen, die nicht unbedingt an der großen Fußgängerzone liegen, denn dahin findet man als Tourist ja auch alleine. Mia hat mir ihren Lieblingsblumenladen gezeigt, angesagte Designer-Boutiquen und jede Menge Vintage-Läden. Hier ein paar Eindrücke:




Besonders nett war das Sockerbit, ein Studentencafé im Retro-Stil. Angeblich soll es dort den besten Afternoon-Tea geben. Aber auch der Kaffee war nicht schlecht. Dazu eine Zimtschnecke - mmhh! Der Tisch mit den Büchern ist übrigens so eine Art Sozialtisch. Wer sich dort hinsetzt, signalisiert den anderen Gästen, dass er ins Gespräch kommen will.
Ein weiteres "junges" Restaurant ist das Rawfoodhouse. Hier gibt es frische Rohkostspeisen - wie der Name schon sagt.
Aber ich war ja nicht nur zum Shoppen in Malmö. Obwohl die Stadt dazu wirklich einlädt. Eine weitere Attraktion ist das Kaltbadehaus in Ribersborg. Kaltbadehäuser sind eine schwedische Tradition und die Menschen lieben es angeblich, nach dem Saunagang im Meer abzukühlen - egal, ob es Sommer oder Winter ist.
Das Kaltbadehaus liegt ganz in der Nähe des relativ neuen Stadtteils Västra Hamnen, der ebenfalls am Öresund liegt. Ich bin mit dem Fahrrad dorthin geradelt - übrigens nicht ohne einen Stop im Slottsparken zu machen, aber das habe ich ja bereits erzählt. Västra Hamnen ist ein ökologisch nachhaltiges Projekt, da der Strom für das Viertel ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Es ist architektionisch ganz interessant, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, auf so engem Raum mit meinen Nachbarn zu wohnen. Das habe ich übrigens auch schon hier zum Ausdruck gebracht (klick). Besonderes Markenzeichen ist der "Turning Torso", ein Hochhaus gebaut von dem spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava.

Wieder zurück in der Altstadt habe ich noch dem Kunstmuseum einen Besuch abgestattet. Wenn ich es auch nicht mehr geschafft habe, mir die Ausstellung anzusehen, da der Bus zurück nach Trelleborg bereits im Anmarsch war.
Ich kann nur sagen, wer mal einen Wochenendtrip machen möchte und nicht nach London, Paris oder Wien will, der sollte sich ruhig mal Malmö anschauen. Es ist eine richtig nette Stadt.

Sonntag, 10. August 2014

Schnelle Apfeldeko

 Es ist mal wieder Apfelzeit. Auf den Feldern liegt unter den Bäumen jede Menge Fallobst. Fast waren die Äpfel schon etwas zu groß für diese Bastelei. Man benötigt für einen Apfelkranz möglichst kleine Äpfelchen, einen stabilen Draht und das war's auch schon. Zur Verschönerung habe ich noch etwas Bast verwendet.
 Die kleinen Äpfel werden wie Perlen auf den Draht gefädelt. Man muss wirklich starken Draht verwenden, sonst hängt der Kranz etwas durch. Der, den ich benutzt habe, ist fast nicht stabil genug. Ich hatte aber gerade keinen anderen zur Hand. Ist der Kranz fertig, wird der Draht miteinander verzwirbelt und eine Schlaufe zum Aufhängen geformt.
 Damit es schöner aussieht, habe ich etwas Bast um die Drahtschlaufe gewickelt. Fertig ist die sommerlich Apfeldeko.