Montag, 23. März 2015

Wilde Tulpen

 Sind sie nicht hübsch: die Wildtulpen Viola humilis violacea "Black Base"? Neulich waren sie ja noch nicht ganz aufgeblüht. Die Kombination mit den Krokussen gefällt mir ganz gut und ich kann mir gut vorstellen, wie so ein ganzer Blütenteppich mit diesen beiden Frühlingsblühern unter der Schwarzkiefer wirken könnte. Leider habe ich vorerst nur zehn Stück gesetzt. Bevor ich im Herbst bei dem Online-Shop Nebelung meine Pflanzen für das Probepaket ausgesucht habe, hatte ich noch nie von dieser Tulpensorte gehört. Ich gebe zu, ich habe mich aber auch nicht damit beschäftigt. Als ich dann für diese Kooperation nach Frühlingsblühern für den naturnahen Garten gesucht habe, bin ich darauf gestoßen. Und siehe da: Jetzt gibt es genau diese Sorte auch im hiesigen Gartencenter. Genauso wie den Schneeglanz (Chionodoxa forbesii), den ich ebenfalls bestellt hatte. Der ist allerdings noch nicht aufgeblüht. In den vergangenen Jahren sind mir diese Frühlingsblüher im Gartencenter nie aufgefallen. Egal, sie gefallen mir sehr gut und das ist die Hauptsache.



Mittwoch, 18. März 2015

DIY - Eiervasen Variante Nummer drei

 Mit meiner Osterdeko bin ich in diesem Jahr fast ein wenig zu früh. Schließlich dauert es noch mehr als zwei Wochen bis zum Fest. Bis dahin werden die Traubenhyazinthen in meinen Eiervasen wohl verblüht sein. Allein von gestern auf heute haben sie nämlich einen riesigen Vegetationssprung gemacht. Gestern standen sie noch einigermaßen gerade in der Eiervase. Da habe ich schnell ein paar Fotos gemacht.
Wer meinen Blog schon länger liest weiß, dass ich ein Fan von diesen Vasen aus Eierschalen bin. Sie sind so schnell gemacht und sehen einfach zu hübsch aus. Im vergangenen Jahr habe ich sie mit Blüten aus dem Garten gefüllt. Im Jahr davor mit getrockneten Gräsern als Hängevariante. In diesem Jahr habe ich jeweils eine Traubenhyazinthenzwiebel in die Eierschalen gesetzt - mit etwas Erde und Moos.
 Weil ich mir nicht sicher war, wie lange die Hyazinthen zum Blühen benötigen, habe ich sie schon vor einigen Tagen in die Schalen gesetzt. Aber im warmen Zimmer ging das Austreiben recht schnell voran. Heute sind die ersten Blüten jedenfalls schon umgefallen.
 Zum Glück habe ich noch immer welche von den Traubenhyazinthenzwiebeln, die ich im Herbst vergessen habe zu pflanzen. Da kann ich bis Ostern das Ganze noch einmal wiederholen.

Sonntag, 15. März 2015

Das Loch in der Hecke ist gestopft

Heute regnet es und das ist gut. So werden die Pflanzen, die wir gestern neu gesetzt haben, gleich angegossen. Sie werden hoffentlich auch gut anwachsen. In einer Hau-Ruck-Aktion haben wir uns nämlich endlich dem Loch in der Hecke angenommen. Das ist eine unserer Gartenbaustellen. Die Wachholdersträucher entlang des Zauns waren ja schon abgestorben, als wir den Garten übernahmen. Jetzt haben wir sie endlich entfernt, denn fast wären sie beim letzten Sturm schon auf die Straße gekippt. Wir haben allerdings erst einmal nur die toten Sträucher rausgemacht, das sind immerhin sieben Meter am Zaun entlang gewesen. Der Rest muss irgendwann folgen.
Der Nachteil: jetzt hat man einen guten Einblick in unseren Garten. Es gibt keinen Sichtschutz mehr. Wir haben lange überlegt, wie wir das Loch füllen wollen und entschieden uns für eine Wildrosenhecke - und zwar aus Weinrosen (Rosa rubiginosa). Die Weinrose, auch Schottische Zaunrose genannt, soll angeblich recht schnell undurchdringliche Hecken bilden. Da bin ich jetzt mal gespannt, ob das klappt. Außerdem sollen Laub und Blüten sehr angenehm nach Wein und Äpfeln duften. Da bin ich noch mehr gespannt.
Momentan sieht es allerdings noch recht trist rings um die Schwarzkiefer und am Zaun entlang aus. Damit es dort im nächsten Frühjahr etwas blumiger wird, habe ich einige der Hasenglöckchen umgesetzt, die bisher an der Hausmauer wuchsen. Vielleicht gelingt es mir ja, einen Hasenglöckchen-Teppich heranzuziehen. Leider ist mir beim Umsetzen der Hasenglöckchen, der Spaten abgebrochen (er war beim Entfernen der Wachholder angeknackst worden) und so konnte ich nicht so viele Glöckchen umsetzen, wie gedacht. Ein Anfang ist jedoch gemacht.
Und zusammen mit den Krokussen (Crocus "Spring beauty") und den Wildtulpen (Tulipa humilis violacea "Black Base") aus meinem Pflanzpaket, wird es hoffentlich ein schönes Frühlingsblüherbeet werden. Jetzt fehlt nur noch die Sommerbepflanzung dazwischen. Aber auch da habe ich schon eine Idee.

Sonntag, 8. März 2015

Reisetipp Alaska

Für alle, die sich gerade überlegen, wo sie den nächsten Urlaub verbringen möchten, habe ich heute einen ganz besonderen Tipp. Ich war nämlich im vergangenen Jahr in Alaska - und war begeistert. Das Land ist allerdings nichts für Sonnenanbeter und Strandurlauber. Wohl aber etwas für Naturliebhaber und Menschen, die es lieber etwas kühler mögen. Obwohl wir es wirklich gut mit dem Wetter hatten. Ich war Anfang Juni dort und das Wetter war wirklich schön. Die Temperaturen lagen so bei 20 Grad und das finde ich persönlich angenehmer, als eine Sommerhitze von 35 Grad.
Zuerst sind wir mit der Alaska Railroad von Anchorage nach Seward gefahren. Im Panoramawagen hat man einen guten Blick auf die wunderschöne Landschaft: die Berge, die dunklen Wälder und eisblauen Seen. Man sieht Weißkopfseeadler und Elche und es macht einfach nur Spaß, sich den Wind auf der Plattform des offenen Wagens um die Nase wehen zu lassen.
In Seward haben wir eine Kajaktour gemacht. Es war schon sehr beeindruckend, als ich plötzlich im Wasser meinte, zwei Holzstämme schwimmen zu sehen. Dabei waren es zwei Seeotter. Sie sahen aus wie Seehunde. In Alaska gibt es viele Seeotter. Weil sie oft auf dem Rücken schwimmend im Wasser treiben, werden sie auch "Alte Männer" genannt.
Besonders viele "alte Männer" haben wir bei einer Schiffstour durch den Prince William Sound gesehen. Besonders vor dem Surprise Gletscher (mein erstes Bild oben) trieben sie im Meer und auf den Eisschollen, die darin schwammen. Vielleicht war aber auch die eine oder andere Robbe dabei. Ich will mich da nicht so festlegen.
Von Seward ging es nach Girdwood, einem kleinen netten Städtchen, das vor allem ein Wintersportziel ist. Aber auch im Sommer ist der Ort ganz nett. Man kann dort wandern und wenn man Glück hat, trifft man dabei sogar Bären. Wir haben keine in freier Natur gesehen, aber sie stöbern angeblich gerne mal in den Mülltonnen von Girdwood.
Ein besonderer Tipp in dem kleinen Städtchen ist "The Bake Shop". Der Bäckereiladen gehört der deutschen Auswanderin Stefanie und ihrem Mann Michael Flynn. Spezialität sind die Sauerteigprodukte wie Pfannkuchen, Brot, Brötchen oder auch Zimtschnecken.
Es gibt aber auch jede Menge deftige Gerichte wie zum Beispiel Bauernomelett und man sollte unbedingt im Bake Shop einmal frühstücken. Das ist genauso köstlich wie ein kleiner Schwatz mit seinen Besitzern.
In Alaska sind die Wege eher weit. Da liegen die Urlaubsziele nicht so nah beieinander wie bei uns. Daher muss man zu einem weiteren Höhepunkt zunächst einmal eine Weile mit dem Auto fahren. Ich kann mich nicht mehr ganz genau erinnern, aber bis zum Mount McKinley, dem höchsten Berg Nordamerikas, waren es bestimmt zwei bis drei Autostunden.
Talkeetna heißt der letzte Ort, von dem alle Bergsteiger starten. Auch wir sind von dort aus zu einer Tour auf den Mount McKinley gestartet - allerdings mit dem Flugzeug. Leider hatten wir schlechtes Wetter und so konnten wir den Riesen nicht sehen. Dennoch war es sehr beeindruckend, durch die schier endlose eisige Bergwelt zu fliegen. Kaum vorstellbar, dass es Menschen gibt, die zu Fuß dort hinauf wollen.
Von oben haben wir sogar das Basislager gesehen, von dem aus die Bergsteiger starten.
Auf der Fahrt zurück in Richtung Anchorage sind wir noch beim Schlittenhundezüchter Martin Buser vorbeigefahren. Auch das fand ich sehr beeindruckend. Der Hundezüchter hat bereits viermal das Iditarod-Rennen, das härteste Schlittenhunderennen der Welt gewonnen. Es führt durch mehr als 1850 Kilometer unberührte Natur. Gerade gestern startete das diesjährige Rennen in Anchorage. Ich drücke Martin Buser und seinem Sohn Rohn auch in diesem Jahr die Daumen.
Meinen Artikel über die Alaska-Reise gibt es auch hier zu lesen (klick).

Freitag, 27. Februar 2015

Mein Instagram-Februar

 
Auch in diesem Monat habe ich nicht wirklich viel bei Instagram gepostet. Dennoch möchte ich hier heute mal zeigen, was ich im Februar gemacht habe. Gleich zu Beginn des Monats war ich in der Türkei. Und zwar zum Wintersport - und dass, obwohl ich gar nicht Ski fahre. Aber wer denkt bei der Türkei schon an Wintersport? Ich nicht, und daher wollte ich mir das mal genauer ansehen. Vom Skigebiet auf dem Uludag habe ich leider kein Foto. Dafür aber von Istanbul, wo wir in der Blauen Moschee waren.
 Und auch vom berühmten Cagaloglu-Hamam, einem von 1000 Plätzen, die man unbedingt gesehen haben sollte, bevor man stirbt. So stand zumindest auf einem Schild im Hamam. Wie es dort war, werde ich demnächst mal berichten.
Mit der Fähre sind wir dann über das Marmarameer gefahren, um in die Provinz Bursa zu gelangen. Dort liegt auch der Uludag mit dem größten Wintersportgebiet der Türkei. Auf der Fähre gab es ein Tässchen Chai-Tee - bei angenehmen 18 Grad Temperatur. Kaum zu glauben, dass man ganz in der Nähe Ski fahren kann.
Wieder zurück in der Heimat habe ich bei der Aktion #meinlieblingsort in #mainz mitgemacht, die meine Kollegen ausgerufen hatten. Mein Lieblingsort ist nicht besonders spektakulär, denn es ist nach wie vor das Feld gleich neben unserem Haus. Dort wachsen jede Menge Obstbäume, die zur Zeit natürlich alles andere als schön sind, aber der Ort ist so wunderbar nah und ich gehe dort mindestens einmal pro Woche spazieren. Weil wir Anfang Februar den Hund unserer Tochter zu Besuch hatten, war ich natürlich jeden Tag an meinem Lieblingsort unterwegs.
Und weil es im Februar immer noch so kalt und winterlich war, habe ich mich kreativ ausgetobt und sowohl Wärmflaschen als auch Anhänger für meinen Seelentee gefilzt. Mal sehen, was der März so bringen wird.

Montag, 23. Februar 2015

Gefilzte Silberblätter

Silberblätter, auch Lunaria genannt, waren die Vorlage für diese Filzidee, die ich aus dem Buch "Filz Geschichten" entnommen habe. Das hatte ich ja bereits vor längerer Zeit einmal vorgestellt. Die Silberblätter aus weißer Wolle und einem transparenten Seidenstoff haben mir schon auf den ersten Blick gut gefallen. Leider war im Buch keine Anleitung zum Filzen. Also musste ich selbst überlegen, wie die filigranen Teile am besten hergestellt werden. Ich habe sie auf die folgende Weise gemacht:
 Aus zwei dünnen Strängen weißer Merinowolle habe ich die äußere Form der Silberblätter gelegt. In der Größe des ovalförmigen Innenteils aus weißem Seidenstoff, der dann zwischen die beiden Stränge gelegt wird. Und zwar so, dass die Wollstränge auf dem Stoff liegen.
Die stilisierten Samenstände habe ich aus einem weißen Vorfilz ausgeschnitten. Man könnte sagen, dass sie die Form kleiner Pilze haben. Diese Samenstände werden auf den Seidenstoff gelegt.
Dann wird alles mit warmer Seifenlauge getränkt und vorsichtig von Hand gerieben, bis die Wolle mit dem Stoff verfilzt. 
 Dazu ist sehr viel Fingerspitzengefühl notwendig, damit sich die Wolle nicht vom Stoff verschiebt und keine Löcher entstehen. Wenn alles gut verfilzt ist, wird das Werkstück auf einem rauen Handtuch gewalkt: Das heißt, es wird gerieben und auch zerknüllt und abermals auf dem Handtuch gerieben.
 Oben und unten wird die Strangwolle zu einem möglichst runden Wollfaden verfilzt. Das geht am besten, wenn man den feuchten Strang auf dem Handtuch verzwirbelt.
Die Silberblätter machen sich sehr schön als Fensterdekoration. Sie sind aber leider nur sehr schwer zu fotografieren, da sie irgendwie immer im Gegenlicht hängen.

Freitag, 20. Februar 2015

Schneeglöckchen im Test und andere Pläne

Es ist ja noch viel zu früh für die Gartenarbeit. Trotzdem juckt es mich in den Fingern. Vor allem, wenn so ein schöner sonniger Tag wie heute ist und ich zudem noch frei habe. Da konnte ich mich nicht zurückhalten, wenigstens einen Teil der Kiefernnadeln von den Beeten zu entfernen. Und auch die vertrockneten Blütenstände der Stauden habe ich schon mal zurückgeschnitten. Unter dem Flieder und der Quitte blühen zur Zeit die Schneeglöckchen. Es sind noch nicht besonders viele, aber ich habe einen kleinen Versuch gemacht. Im vergangenen Winter hat mir nämlich eine Gartenexpertin geraten, die Schneeglöckchen nicht als Zwiebeln zu setzen, sondern jetzt um diese Zeit Töpfe zu kaufen. Die würden viel besser angehen, da die Zwiebeln oft vertrocknet sind. Und so habe ich im Februar ein oder zwei Töpfchen (ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie viele es waren) unter den Flieder gepflanzt. Das sind die Schneeglöckchen, die jetzt schon etwas weiter sind.
Als ich dann im Oktober das Pflanzpaket von der Firma Nebelung zum Testen angeboten bekam, habe ich mir doch gleich mal eine Packung Schneeglöckchen bestellt, um zu sehen, ob an dem Rat der Gartenexpertin was dran ist. Die Zwiebeln waren anscheinend nicht vertrocknet, denn auch dort, wo ich sie hingesetzt habe, sprießen jetzt die Schneeglöckchen - und zwar alle. Sie sind nur noch nicht so groß wie die etwas älteren, aber sie sehen gut aus. Ich kann außer der Größe keinen Unterschied erkennen.
 Am weitesten aber sind bisher die Hasenglöckchen. Sie haben sich schon ganz schön weit aus der Erde hervor gewagt. Auch die Tulpen und Narzissen kommen an vielen Stellen. Diese habe ich heute mit Tomatendünger gedüngt, in der Hoffnung, dass sie auch ordentlich blühen werden. Den Trick habe ich neulich auf dem Blog Storchschnabel und andere Stauden gelesen. Und weil ich die Zwiebelpflanzen noch nie extra gedüngt habe, dachte ich, ich probiere auch das mal aus. Vor allem die Narzissen haben nämlich im vorigen Jahr nur Blattmasse gebildet und kaum geblüht.
Insgesamt sieht es im Februargarten noch ziemlich trostlos aus. Das liegt vor allem auch an der Mauer, die den Garten nach hinten begrenzt. Im Sommer, wenn alles grün ist, fällt sie nicht so auf, aber jetzt stört sie uns schon sehr. Wir konnten uns bisher noch nicht so wirklich einigen, wie wir die Mauer bepflanzen. Am besten wäre sie auch im Winter begrünt. Allerdings möchten wir weder Lebensbaum noch Eibe oder ähnliches.
Ich habe mal versucht, einen Plan zu machen, wie ich mir die Beetaufteilung vorstelle. Vor allem das hintere Beet, in dem wir bisher Gemüse angebaut haben, finde ich nämlich ziemlich fehl am Platz. Man kann weder rechts dran vorbeigehen, weil dort die Quitte wächst, noch hinten, wenn im Sommer alles bepflanzt ist. Da würde ich lieber aus dem Beet vor der Mauer und dem auf dem Rasen eine Einheit machen und Teile des jetzigen Beetes wieder mit Rasen einsäen. Wie man von oben gut sehen kann, hat der Rasen sowieso eine Auffrischungskur nötig. Ich kann es kaum erwarten endlich damit anzufangen.

Sonntag, 15. Februar 2015

DIY - ein Teebeutelherz für die Seele

Die Idee stammt nicht von mir, und ich schreibe auch nicht zum ersten Mal darüber. Bei meinen herzigen Ideen für den Adventskalender habe ich sie schon einmal gebastelt: die Teebeutelherzen. Doch auch am Valentinstag passen die herförmigen Teebeutel ganz gut. Und so ein bisschen habe ich die Herzen doch mit einer eigenen Idee versehen - mit einer Filzidee. Weil der Valentinstag schon vorbei ist, gibt es heute allerdings Fastnachtsteebeutelherzen. So einen heißen Tee kann man nach dem Fastnachtsumzug ja auch ganz gut gebrauchen. Zusammen mit einem süßen Doughnut. 
So ein Teebeutel in Herzform ist schnell gemacht. Man benötigt dazu nur Teefilter aus Papier. Diese werden herzförmig ausgeschnitten und dann näht man die beiden Blätter mit einem Heftfaden zusammen. Bevor das Herz ganz umnäht ist, füllt man an einer Ecke einen beliebigen losen Tee hinein. Ich habe einen "Seelentee" verwendet. Den habe ich im vergangenen Jahr von einem rheinhessischen Winzerhof geschenkt bekommen. Ganz viele Kräuter sind darin gemischt. Und einen Tee für die Seele kann ich im kalten Februar gut gebrauchen.

 Jetzt kommt meine eigene Idee ins Spiel. Ich habe nämlich anstatt einem Papierlabel am oberen Ende des Fadens ein Filzlabel verwendet. Dabei habe ich mich von einer kleinen japanischen Kimonokarte inspirieren lassen, die auf meinem Schreibtisch lag. Auf eine rosafarbene Filzfläche habe ich kleine Kringel und Punkte mit der Filznadel trocken aufgefilzt.
 Danach wurden kleine Herzen aus der Filzfläche ausgeschnitten. Man kann natürlich auch jede beliebige andere Form ausschneiden. Die Herzen habe ich an das obere Ende des Teebeutelheftfadens angenäht.

Dazu passen die rosafarbenen Doughnuts, die ich gestern zufällig im Supermarkt entdeckt habe, doch perfekt. Und ebenso die Macarons, die ich kürzlich geschenkt bekommen habe. So wurde es heute ein süßer seelen-rosa-pinkfarbener Fastnachtsnachmittag.
Und weil das noch nicht genug Pink und Rosa ist, habe ich auch noch die Becherprimel auf den Tisch gestellt. Auch die habe ich diese Woche im Discounter entdeckt. Laut einer Pressemitteilung, die mir im Büro auf den Tisch flatterte, ist die Becherprimel die Blume des Monats Februar. Das hat sich vermutlich der Blumeneinzelhandel ausgedacht, denn kaum hatte ich das gelesen, gab es die Becherprimeln auch schon bei Penny. Wer hätte das gedacht? Aber hübsch ist sie trotzdem.