Samstag, 11. Juli 2009

Nunoschal

Die Ferien haben begonnen. Für alle Daheimgebliebenen zeige ich hier heute meinen ersten Beitrag zu einer Dawanda-Aktion: Meeresrauschen im Juli. Einen luftigen Schal aus Seidenchiffon, den ich mit Quadraten aus blau-türkiser Merinowolle befilzt habe.








Montag, 29. Juni 2009

Schnell den Sommer genießen

Bisher gab es ja wenig Gelegenheit, um gemütlich draußen zu sitzen. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum meine Sitzecke pflanzenmäßig noch nicht so sommerlich eingerichtet ist.



In den Töpfen wächst zum Teil noch immer der Frühlingsflirt vom Frühjahr.




An meinem gestrigen freien Sonntag hatte ich mal Zeit für nette Dinge. Fahrrad fahren mit der Familie, Eis essen, bügeln (okay, nicht so nett, aber musste auch sein) und ein paar Kugeln filzen.



In meinen aktuellen sommerlichen Lieblingsfarben.




Die Holzkiste, die unsere ehemalige Regentonne abdeckt, sieht noch mehr nach Herbst, als nach Sommer aus. Leider habe ich die Duftgeranie (hinten) vom letzten Sommer zwar über den Winter, aber bisher noch nicht zum Blühen gebracht. Ich hoffe, das kommt noch.






Während ich meinen Kaffee genieße, fällt mein Blick auf den blühenden Frauenmantel und mir fällt Eles Herz ein, das ich gestern so hübsch fand. Schnell habe ich eine Rolle Blumendraht geholt und mich ans Werk gemacht.



Und voilá: ein Alchemilla-Herz!





Wie es da so neben den Filzkugeln liegt, komme ich auf die Idee, mal zu testen, wie die Filzfarben zum Herz passen.



Sieht etwas zu österlich aus und wurde gleich nach dem Fotoshooting wieder auseinander sortiert.




Donnerstag, 25. Juni 2009

Garten im Juni

Ich finde Gärten, die Ton in Ton blühen ja schon sehr hübsch. Meiner blüht allerdings in allen Farben und er leuchtet zur Zeit recht bunt. Das mag manchem Gartengestalter ja nicht so gefallen, aber hier wächst vor allen Dingen das, was sich selber angesiedelt hat. Dazu gehören die verschiedenen Mohnsorten, die Lichtnelken und Kermesbeeren. Natürlich habe ich auch Pflanzen gekauft, aber ich versuche immer mit wenig auzukommen. Wegen des vielen Regens blüht es zur Zeit ganz üppig und ich zeige jetzt einfach mal ein paar Bilder ohne viele Worte:



























Freitag, 12. Juni 2009

Tutorial Schlüsselanhänger

Mal was Kleines für zwischendurch gefilzt.



Für alle, die es interessiert, habe ich mal die verschiedenen Arbeitsschritte fotografiert, soweit das mit zwei Händen möglich war.



Zuerst wird ein Strang Wolle durch das untere Ende des Schlüsselanhängers gezogen.




Dann ein Knoten damit gemacht.




Die Wolle zu einer Kugel geschlungen und mit weiterer Wolle umwickelt.




Alles in heiße Seifenlauge tauchen und vorsichtig zwischen den Händen reiben. Anfags sehr sanft.



Dann mit weiterer Wolle umwickeln, wieder in die Lauge tauchen und in der hohlen Hand zur Kugel rollen.

Diesen Schritt so oft wiederholen, bis die gewünschte Kugelgröße erreicht ist. Beim Filzen immer stärkeren Druck ausüben.



Damit die Kugel richtig fest wird, ordentlich walken. Dies geht ganz gut auf einem Frotteehanduch. Dabei beachten, dass die Kugel schrumpft.






Fertig!

Donnerstag, 11. Juni 2009

Ungewöhnliches mit Erdbeeren

Eigentlich wollte ich ja keine Rezepte mehr veröffentlichen, weil dies ja kein Foodblog ist. Es gibt ja auch Hunderte von tollen Foodblogs und da braucht es meine Tipps bestimmt nicht. Dennoch will ich heute mal eine Ausnahme machen, denn ich habe dieses genial leckere pikante Erdbeer-Risotto ausprobiert.


Ich habe das Rezept bei Genial lecker gefunden und ich konnte mir auf den ersten Blick gar nicht vorstellen, dass dies kein süßer Milchreis sondern ein herzhaftes Risotto ist. Da ich aber in der letzten Zeit sowohl vom Hähnchen-Rhabarber-Curry als auch vom Petersilienschmarren mit Spargelragout total begeistert war, musste ich dieses ungewöhnliche Erdbeerrezept einfach mal probieren. Und ich muss sagen: ich bin begeistert gewesen. Die Erdbeeren haben dem Risotto so eine herrlich frische fruchtige Note gegeben und ob man es glaubt oder nicht, sie passen hervorragend zu Schalotten, Parmesan und Hühnerbrühe.
Sogar mein Risotto-muffeliger Sohn war begeistert. Das erste und einzige Risotto, das ihm auch geschmeckt hat! Probiert es mal aus, so lange es noch Erdbeeren gibt. Das Rezept findet ihr bei Genial lecker.

Freitag, 5. Juni 2009

Da musste jetzt einfach mal sein

Zwischen Tür und Angel, weil ich übers Wochenende wegfahre, zwischen arbeiten, Wäsche waschen, Suppe kochen und Kinder abholen musste ich schnell noch den Korb im Treppenhaus sommerlich ausstatten.


So langsam konnte ich die Spätwinterdeko einfach nicht mehr sehen und wollte was frisches sommerliches.




Das Gras hat mir schon verschiedene Dekodienste geleistet und kam zuerst in den Korb. Eigentlich wollte ich ja keine frischen Töpfe verwenden, weil ich oft vergesse zu gießen, aber ohne frische Blumen wäre es einfach nicht sommerlich geworden. Und der Lavendel, den es gestern bei Penny gab war einfach zu günstig, als das ich ihn hätte stehen lassen können.




Ein Blütenzweig der Kermesbeere war einer Tomate im Garten im Weg und musste dort weichen. Genauso die Silberblätter im Johannisbeerstrauch. Ich hoffe, sie halten sich jetzt ein Weilchen in der Vase im Korb.




Zuerst hatte ich ja was sommerlich, maritimes im Kopf und daher die Holzkiste hervorgeholt und auch schon einige Muscheln verteilt.


Das gefiel mir dann aber doch nicht und so kamen verschiedene Samenstände von Akelei, Nelkenwurz und Storchschnabel in die Kiste.


Im Benjamini-Topf habe ich beim Rausstellen in den Garten diese Möwe entdeckt.



Und so wurde es doch ein klein wenig maritim, wobei ich die Muscheln mit der Pusteblumenkugel weitestgehend verdeckt habe.






Freitag, 29. Mai 2009

Grüne Vase

Am vergangenen Wochenende war ich auf dem Markt der Schönen Dinge in Mainz. Es gab jede Menge schönes Kunsthandwerk und natürlich auch einige tolle Filzsachen zu sehen. Ich habe mich allerdings in diese grüne Vase verliebt.



Gemacht wurde sie von der Keramikerin Susanne Möhle und mich hat die ungewöhnliche Form und das satte Grün der Glasur einfach nur begeistert.



Es gab auch noch andere Formen. Schlanke Röhren und schlichte runde Vasen und alle in verschiedenen Größen. Die Künstlerin hatte ihre Vasen ganz einfach mit Gras und Klee dekoriert und sie sahen einfach wundervoll aus.


Da ich eine Gräserpollenallergie habe, wollte ich den Versuch mit dem Gras gar nicht erst wagen.




Habe mich aber für einfache Esparsetten (Onobrychis) entschieden, die am Wegesrand zu Hunderten standen und ich finde, dass passt auch. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sich diese Dekoration lange hält. Egal, fürs Foto hats gereicht und ich kann sie ja jederzeit anders befüllen.



Jetzt macht Fernsehen viel mehr Spaß, weil mein Blick immer wieder zur Grünen Vase wandert und ich mich darüber freue, dass ich doch überwinden konnte, so tief ins Portemonnaie zu greifen. Ich habe zwar das kleinste Exemplar gewählt, aber teuer war es trotzdem. Dennoch: es hat sich gelohnt und richtig schönes Handwerk hat eben seinen Preis.