Freitag, 19. Dezember 2014

Ich mach was mit Zapfen

 Vermutlich sind die meisten Leser jetzt eher damit beschäftigt, den Weihnachtsbaum oder die letzten Geschenke zu besorgen und zu überlegen, was es an Weihnachten zu essen geben soll. Ich will trotzdem noch einmal auf die Deko zu sprechen kommen. Ich habe schließlich noch nicht gezeigt, was ich außer dem Adventskranz sonst noch aus den Zapfen gebastelt habe, die uns unser Baum geschenkt hat. Da ist zu allererst das schmale Tablett, das ich einfach mit großen und kleinen Kiefernzapfen belegt habe. Als Blickpunkt in der Mitte dient eine Blechdose, die noch vom Dosenlaternenbasteln übrig geblieben war.
Ich habe sie einfach mit Zeitungspapier gefüllt, ein wenig Moos, das die Vögel vom Dach geworfen haben, daraufgegeben und oben hinein zwei Zapfen und einen Holzstern. Schlicht, aber schön - finde ich! Und eine einfache weihnachtliche Tischdekoration.
Nicht ganz so schlicht ist der dekorierte Zapfen geworden. Mit etwas Heißkleber habe ich etwas Moos, einen winzigen Thymianzweig und ein wenig goldenes Engelshaar darauf befestigt.
 Mit einem roten Glasstern und an einer Glitzerschnur hängend, schmückt der Zapfen jetzt unsere Esstischlampe. So ein dekorierter Zapfen wäre auch ein schönes Mitbringsel oder ein kleines Last-minute-Geschenk.

 Eine Handvoll Zapfen hängt außerdem an der Eingangstür. Ich habe sie einfach an verschiedenen breiten Dekobändern befestigt.

 Und noch mehr Zapfen baumeln im Treppenhaus von einem Zweig. Eigentlich wollte ich diesen auf die Terrasse hängen. Da es dort aber in den vergangenen Tagen ständig stürmt, habe ich den Zweig am Treppengeländer zwischengelagert. Dort gefällt er mir allerdings so gut, dass ich ihn doch nicht raushängen werde. Ich habe hier auf jedes zusätzlich weihnachtliche Schnickschnack verzichtet, damit einfach nur die Zapfen zur Geltung kommen.

So, und jetzt werde ich mir auch langsam mal Gedanken über das Weihnachtsmenü machen.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Adventsdeko auf der Fensterbank

Auf der Küchenfensterbank glitzert es in dieser Adventszeit in Pink, Blau und Grün. Das ist meiner Flaschensammlung geschuldet, denn die Farben der Adventsdeko passen einfach so gut zu den hellblauen Flaschenvasen.
Bei einer meiner letzten Reisen gab es im Hotel Joghurt in solchen hübschen kleinen Gläsern. Davon habe ich doch gleich welche gesammelt. Bei uns im Supermarkt finde ich nämlich selten Joghurt in Gläsern. Entweder es gibt große 500-Gramm-Gläser oder aber Joghurt in Plastikbechern.
Die kleinen Miniweihnachtskugeln habe ich vor einigen Jahren mal für einen Euro im Supermarkt mitgenommen und bisher nie verwendet, weil sie nicht gepasst haben. Zu den blauen Glasflaschen sind sie allerdings perfekt. Da wirkt sogar der vertrocknete Rosmarinzweig in der Flasche wie ein weihnachtlicher Nadelzweig.
Und die Lichterkette, die ich dahinter drappiert habe, leuchtet so schön durch das Glas.
Am Abend sieht das Ganze dann ungefähr so aus.

Samstag, 13. Dezember 2014

Adventsdeko in Rot

So langsam wird es auch bei uns etwas weihnachtlicher. Am Freitag hatte ich frei und konnte mich endlich mal darum kümmern. In diesem Jahr ist im Wohnzimmer die Farbe Rot vorherrschend - passend zu dem roten Adventszapfenkranz. Auf einer Glasetagere habe ich Weihnachtskugeln, Glaszapfen und Pilze in Rottönen dekoriert. Dazu verschiedene Kiefernzapfen in unterschiedlichen Größen - und fertig.

 Im Fenster hängt ein dicker, flechtenbewachsener Ast, an dem ebenfalls rote Kugeln und Ornamente baumeln.Weil im großen Fenster eine Sternenlichterkette hängt, passte der Ast nur ins kleine Fenster. Ich musste den, den ich aus dem Wald mitgebracht habe, sogar noch etwas kürzen. Das ging aber ganz leicht, da der Ast schon einige Zeit im Hausflur trocknete und leicht in zwei Teile gebrochen werden konnte. Er ist halt schon ziemlich morsch.
Wenn neben der Etagere die roten Teelichgläser am Abend leuchten, sieht es ungefähr so aus.

Im Hintergrund sieht man, wie sich das Küchenfenster spiegelt. Was ich dort dekoriert habe, zeige ich dann beim nächsten Mal, denn das passt nicht zum Rot.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Verspäteter Adventskalender

 Auch wenn heute schon der 7. Dezember ist, will ich doch noch schnell zeigen, wie der Adventskalender im Hause Filz und Garten in diesem Jahr ausschaut. Um mal etwas anderes zu machen, habe ich alle Geschenke in braunes Packpapier eingewickelt und mit Bäckergarn verziert. Diese Päckchen wurden mit einfachen Holzklammern an eine rote Filzschnur geklammert. Damit das Ganze etwas farbiger wird, sind ein Teil der Wäscheklammern mit rotem Washi-Tape verziert worden. So kann man ohne großen Aufwand einen schönen Adventskalender basteln. Dem Sohnemann gefällt's.
Für die Befüllung des Adventskalenders habe ich ja bereits die "herzigen Ideen" vorgestellt. Außerdem fülle ich meist ausgewählte Süßigkeiten und Pralinen in die Päckchen, die es sonst nicht täglich gibt. Zum Beispiel die Bonbons, die unser "Schnuckelbäcker" anbietet und wo die Grundschulkinder gerne nach der Schule etwas kaufen. Das ist dann gleichzeitig eine hoffentlich schöne Erinnerung an Damals...
 Sehr willkommen sind auch nach wie vor Stifte und andere Dinge für die Schule - die kann man ja immer gebrauchen. Ein Beispiel in diesem Jahr ist ein Locher, den man gleich in den Ordner heften kann und somit immer dabei hat. Sehr paktisch. Nett sind auch witzige Magnete für die Pinnwand über dem Schreibtisch, kleine Kosmetika oder Wunderkerzen, die man inzwischen auch im Supermarkt bekommt.

Mittwoch, 19. November 2014

Der Adventskranz 2014 ist ein Zapfenkranz

In diesem Jahr bin ich mit dem Adventskranz richtig früh fertig geworden. Das musste ich, weil ich ab Ende November für eine Woche verreise. Damit die Familie trotzdem eine Adventskerze anzünden kann, habe ich den Kranz schon einmal vorbereitet. Bereits im Sommer war mir klar, dass es in diesem Jahr ein Zapfenkranz zum Advent werden sollte. Wir haben ja Zapfen im Überfluss. Allerdings war mir der Zapfenkranz, den ich vor einiger Zeit schon einmal gezeigt habe, zu groß.  Also habe ich einen neuen gebastelt - und zwar auf der Grundlage eines Strohrömers. Außerdem wurden nicht nur die Kiefernzapfen verwendet, sondern verschiedene Arten: Fichtenzapfen, Lärchenzapfen, Tränenkiefernzapfen und Schwarzkiefernzapfen. Und so wird's gemacht:
Als erstes wird der Strohrömer mit etwas Moos umwickelt. Dieses befestigt man am besten mit Blumendraht.
Dann befestigt man die angedrahteten Kerzen. Wie das geht, habe ich bereits hier schon einmal gezeigt. Ich habe mich in diesem Jahr für Kerzen in vier verschiedenen Rottönen entschieden.
Mit der Heißklebepistole werden die Zapfen auf den Mooskranz geklebt. Dabei habe ich darauf geachtet, nicht alle Zapfen in der gleichen Richtung aufzukleben. So wirkt der Kranz etwas "bewegter".
Und so sieht er dann fertig aus:

Mittwoch, 12. November 2014

Herzige Ideen für den Adventskalender


Zurzeit überlege ich - wie in jedem Jahr - krampfhaft, mit was ich den Adventskalender in diesem Jahr befüllen soll. Da ich in der ersten Adventswoche auf Reisen sein werde, muss ich rechtzeitig vorplanen. Und weil ich gerade dabei bin, mir etwas Hübsches zu überlegen, gebe einige meiner Ideen gerne weiter. Es gibt bestimmt noch mehr Menschen, die den Adventskalender nicht nur mit Bonbons füllen möchten. Ich stelle hier fünf herzige Ideen für den Adventskalender vor. Das ist doch immerhin schon mal ein Anfang.

1. Wackelpudding: Ich finde es ganz nett, wenn im Kalender etwas zum Selbermachen ist. Das kann zum Beispiel ein besonderer Nachtisch wie Wackelpudding sein, den man dann anrühren muss. Es ist natürlich nicht so gedacht, dass man den fertigen Pudding in den Adventskalender packt, das habe ich hier nur für das Foto so arrangiert.
 2. Schokoherzen: Aus diesen Schokoherzen lässt sich eine köstliche Tasse Kakao bereiten. Das ist viel stilvoller, als einfach nur einige Löffel Kakaopulver in die Milch zu rühren. Für die Schokoherzen habe ich jeweils eine Tafel Vollmilch- und eine Tafel Zartbitterschokolade miteinander im Wasserbad geschmolzen. Die flüssige Masse in eine Eiswürfelform füllen, Eistiele rein und fertig. Man kann dem Ganzen mit Gewürzen natürlich noch eine weihnachtliche Note geben. Zum Beispiel mit Zimt, Orangenschalen oder auch mit Chili.
3. Teebeutelherzen: Das ist eine nette kleine Geschenkidee, die man auch zu anderen Anlässen gut verwenden kann. Einfach aus einem Teebeutel eine Herzform ausschneiden. Die beiden so entstandenen Papier-Herzen mit Garn - entweder per Hand oder mit der Maschine - zusammenheften und mit dem Lieblingstee füllen. Oben an das Herz wird noch ein Faden angenäht, an den ich ein kleines Filzherz geheftet habe. Man kann natürlich auch eine Papierform an den Faden kleben. Oder nähen.
 4. Filzherzen: Kleine gefilzte Herzen lassen sich gut als Schlüsselanhänger gebrauchen. Man kann sie aber auch zu einer Girlande für das Fenster auffädeln.
5. Seifenherzen: Diese Idee kam mir, weil ich doch beim Filzen auch immer Seife in der Hand habe. Und da bleiben natürlich auch mal Reste übrig. Die Seifenreste habe ich mit etwas Wasser auf dem Herd zum Schmelzen gebracht und die Masse in eine Herzeiswürfelform gegossen. Wenn man möchte, kann man den kleinen Seifen mit einigen getrockneten Blüten noch etwas Duft verleihen. Oder aber man färbt sie mit Lebensmittelfarben ein.
Jetzt fehlen nur noch 19 weitere Ideen und der Adventskalender wird so abwechslungsreich wie nie!

Freitag, 7. November 2014

Video-Tutorial Tüten filzen

Es ist mal wieder Zeit für ein neues Tutorial zum Thema Filzen. Da es inzwischen bereits November ist, passt eine Anleitung für die Vorweihnachtszeit doch ganz gut - denke ich mir. Und so habe ich in den vergangenen Tagen ein neues Video gedreht. In diesem Filz-Tutorial zeige ich, wie man weihnachtliche Spitztüten filzt. Diese Tüten sind eine hübsche Deko-Idee für die Adventszeit und eigentlich ganz schnell gemacht. Ich denke, auch Filzanfänger können sie leicht nacharbeiten. Die Tüten aus Filz eignen sich wunderbar als Geschenk oder als ein kleines Mitbringsel. Man könnte sie natürlich auch als Schultüte filzen - dann in einer anderen Größe und mit anderen Motiven. Oder als Verpackung für ein Geschenk. Zum Beispiel gefüllt mit Süßigkeiten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Viel Spaß beim Anschauen und Nachmachen!

Da in meiner Mobile-Ansicht das Video nicht zu sehen ist, gibt es hier einfach nochmal den Link zum Video


Sonntag, 26. Oktober 2014

Wochenrückblick - 10 Dinge, warum der Oktober so schön ist

Immer im Herbst überkommt mich die Stricklust. Dann habe ich das dringende Bedürfniss, etwas zu stricken. Am Ende meiner Ferienwoche habe ich mir daher noch schnell einen Wunsch erfüllt und neues Garn bestellt. Daraus soll ein schlichter Herbstpullover werden. Und das Beste: die Wolle war gar nicht teuer. Wenn die Anleitung stimmt, dann komme ich mit Wolle für rund 15 Euro hin. Ich bin begeistert! Natürlich habe ich gleich mit dem Anschlagen der Maschen begonnen. Und weil es heute so ein schöner Herbstsonntag war, konnte ich dabei sogar auf der Terrasse sitzen. Doch anstatt zu stricken, hätte ich ja eigentlich immer noch genug mit dem Vernähen meiner Granny-Häkeldecke zu tun...
 Weil die Decke so schön die Beine wärmt, wurde eben auch noch ein bisschen vernäht. Seufz. Ich hoffe, ich bekomme die Häkeldecke auch irgendwann einmal fertig.
 Auf der Terrasse fliegt gerade jede Menge Moos herum, das die Vögel vom Dach werfen. Das sieht eigentlich ganz dekorativ aus, und ich habe es in den Tontöpfchen deponiert. Mal sehen, ob man daraus noch etwas machen kann. Das wäre vielleicht etwas für die Adventszeit.
 In dieser Woche haben wir außerdem einige Schnäppchen im Gartencenter erstanden. Das war auch dringend nötig, um mein seelisches Gleichgewicht wieder herzustellen. Musste ich doch vier neue Winterreifen fürs Auto kaufen. Und die waren wahrlich nicht gerade günstig. Als Trost habe ich mir (außer der Wolle) eine Hortensie "Pink Annabelle" für nur vier Euro geleistet. Die musste einfach mit, obwohl ich noch nicht weiß, wohin ich sie im Garten setzen werde. Deshalb hat sie erst einmal einen Topf bekommen. Außerdem habe ich noch Frauenmantel und Lampionblumen für jeweils 1,50 Euro mitgenommen.
Und  wie man im Hintergrund unschwer erkennen kann, blüht sogar die Iris jetzt doch noch. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet. Zumal ich sie bei meiner Umpflanzaktion vor zwei Wochen noch einmal umgesetzt habe.
Die Litchi-Tomaten, die im August so schön geblüht haben, tragen noch immer einige Früchte. Ich habe bisher immer vergessen, dass ich diese ja auch noch einmal zeigen wollte. Sie schmecken übrigens nicht besonders spektakulär. Eher ein bisschen langweilig.Und sie haben ziemlich viele Stacheln. Mein Ding sind sie daher nicht.
Im Herbst rieseln in jedem Jahr Unmegen von Kiefernnadeln von der Kiefer. Wir haben festgestellt, dass diese sich sehr gut als Streu auf dem Weg zum Kompost und zur Gartengerätehütte eignen. Der Weg wird nämlich immer sehr matschig, wenn es denn erst einmal ordentlich regnet. Da sind die Kiefernnadeln eine günstige Auflage, damit die Schuhe einigermaßen sauber bleiben. Und man mag es kaum glauben, aber bis zum nächsten Sommer sind sie dann fast verrottet. Jedenfalls war es in diesem Jahr so.
 Endlich konnte ich in dieser Woche auch die Quitten ernten. Hier der erste Teil davon.
Aus den Früchten habe ich Marmelade gekocht - aber ein Teil der Quitten steht noch immer im Gartenhäuschen und wartet darauf, dass ich sie verarbeite.