Dienstag, 14. April 2015

Projekt beendet: Häkeldecke aus Granny-Squares

Häkeln ist ja wieder in. Und ich habe es schon erwähnt, dass auch ich mich vom Häkelvirus habe anstecken lassen. Allerdings hat es mich nicht so schwer erwischt, denn mein erstes und bisher einziges Projekt ist diese Häkeldecke aus Granny-Squares. Ich habe dafür nämlich doch etwas länger gebraucht, als ich gedacht hatte. Aber jetzt ist sie endlich fertig. Und damit möchte ich bei der Blogparade mitmachen, die Daniela vom Blog "Gemacht mit Liebe" gerade ausgerufen hat. Im Sommer 2013 habe ich einen Karton voller Baumwolle bestellt. Daraus sollte eine Granny-Square-Häkeldecke mit Grau als Grundfarbe werden.
Schon relativ schnell stellte ich damals fest, dass ich von der Farbe Grau zu wenig bestellt hatte. Also habe ich kurzerhand nicht alle Granny-Squares mit einem grauen Rand versehen - so wie ursprünglich geplant. Aber, damit es dennoch ein einheitliches Farbkonzept wurde, habe ich in jedem Quadrat Grau verwendet - in kleinen Mengen eben.
Ich habe den ganzen Sommer und Herbst über gehäkelt, aber dann kam der Winter 2013 und da musste erst mal einiges gestrickt werden. Außerdem hat es mich doch sehr abgeschreckt, die vielen, vielen Fäden zu vernähen.
 Damit es am Ende nicht zu viel Vernäharbeit geben würde, habe ich zunächst einen Teil der Decke vernäht, bevor ich im Sommer 2014 mit dem Häkeln weitergemacht habe. Aber dann kam der Herbst und damit wieder die Lust auf Stricken...
Da war die Decke dann doch schon so groß, dass sie mir beim Vernähen wunderbar die Beine gewärmt hat. Also habe ich dann immer mal wieder ein paar Quadrate vernäht.
Und jetzt ist die Häkeldecke aus Granny-Squares endlich fertig. Sie passt wunderbar zu unserem roten Sofa. Aber das war ja auch geplant. Nur ein bisschen größer hätte sie sein dürfen. Die bunte Wolle hätte dafür auch noch gereicht, aber leider eben das Grau nicht. Ich hätte natürlich welches nachbestellen können, aber das habe ich dann doch nicht getan. Zu dumm! Somit ist nun eine Menge Wolle übrig geblieben. Außer Grau natürlich. Aber ich habe auch schon eine Idee, was ich damit noch anfange, aber das verrate ich erst, wenn es so weit ist und ich die Häkelnadel wieder ausgepackt habe. Noch mehr Häkelprojekte gibt es übrigens auf Gemacht mit Liebe zu bewundern.


Freitag, 10. April 2015

Kreative Ideen mit Sammeltassen

 Diese Sammeltassen habe ich von meiner Oma geerbt. Die meiste Zeit verbringen sie allerdings in einer Kommode und nur manchmal hole ich sie hervor. Einmal habe ich sie als Pflanzgefäß verwendet, aber das war's dann auch schon. Als ich im vergangenen Jahr in Malmö war, habe ich eine schöne Idee mit Sammeltassen gesehen. Im Sockerbit Café baumelten ganz viele Tässchen vor einem Glasfenster.
Das fand ich klasse. Leider habe ich nur zwei Tassen und diese wirken vor dem Küchenfenster hängend nicht ganz so hübsch.
Ich habe sie daher fürs Foto mal an der Pergola auf der Terrasse in Szene gesetzt. Allerdings sind sie mir zu schade, um dauerhaft dort zu bleiben. Der nächste Sturm kommt doch bestimmt irgendwann.
Aber ich habe noch ein wenig herumprobiert und die Sammeltassen mit Pflänzchen dekoriert. Zum Beispiel mit winzigen Hauswurzen.
Dann kam noch ein kleines Duftveilchen dazu. Die Veilchen blühen nämlich gerade im Garten.
Als nächstes fielen mir die gefilzten Gänseblümchen ins Auge. Ich will ja nicht langweilen und immer nur von den Gänseblümchen posten, aber ein letztes Bild muss sein: Sammeltasse mit Hauswurz und Gänseblümchen.
Und farblich passend dazu blühen gerade die Hyazinthen im Terrassenbeet. Ich habe im Herbst noch einige Zwiebeln in diesem Farbton hinzugekauft und so sind es inzwischen drei Tuffs mit pinkfarbenen Hyazinthen.

Montag, 6. April 2015

Was man mit den gefilzten Gänseblümchen noch machen kann

 Man kann mit den gefilzten Gänseblümchen übrigens auch prima Ostereier verzieren. Dazu fädelt man ein Gänseblümchen einfach auf einen Bast auf. Das geht mithilfe einer Nähnadel ganz gut. Dann wickelt man den Bast mehrfach um ein Ei und verknotet den Faden unter dem Gänseblümchen. Mit dieser kleinen Bastelanleitung wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern frohe Ostern! Lasst es euch gut gehen.



Freitag, 3. April 2015

DIY - Ostergesteck mit Hyazinthe und gefilztem Gänseblümchen

Man nehme ein Hyazinthe, entferne den Blumentopf und umwickele den Wurzelballen mit Moos. Dann winde man einen Birkenzweig drumherum und stecke das Ganze in ein Glasgefäß - zum Beispiel ein Weckglas.
Damit es etwas österlicher wird, stopfe man einige zerdrückte Eierschalen an den Rand des Glases. Fertig ist ein frühlingshaftes Ostergesteck.
Wenn man dann noch die restlichen Eierschalen zusammen mit einigen gefilzten Gänseblümchen dazu dekoriert, wird der Tischschmuck noch hübscher. Etwas verspätet schicke ich den Blumengruß nach langer Zeit mal wieder zu Helgas Friday Flowerday.


 Trotz Sturm ist es mir gelungen, das Ganze auf dem Gartentisch zu fotografieren. Da ist das Licht einfach besser. Aber eigentlich ist diese Dekoration fürs Wohnzimmer gedacht.
 Pünktlich zum Beginn des Sturms in dieser Woche hatte ich gerade die Ostereier im Garten aufgehängt. Sie sind noch alle da, haben sich allerdings etwas in den Zweigen verheddert. Das muss ich heute mal entwirren.
 Im Terrassenbeet blühen die ersten kleinen Narzissen und die Hyazinthen wachsen kräftig. Die Felsenbirne, die ich im Herbst ein paar Meter nach rechts versetzt habe, lässt auf eine reiche Blüte hoffen. Dort, wo sie im vorigen Jahr wuchs, habe ich eine Blühlücke (Danke Elke, für diesen lustigen Begriff). Da muss noch etwas geschehen.

Freitag, 27. März 2015

DIY - Osterkranz aus Naturmaterialien

 Neulich gab es bei Penny Kranzunterlagen aus Stroh für nur 99 Cent. Da musste ich natürlich eine mit nach Hause nehmen. Und weil ich nicht bis Weihnachten warten wollte, habe ich mal einen Osterkranz gebastelt. Und zwar einen aus Naturmaterialien - wie könnte es anders sein? Dafür habe ich zuerst die Kranzunterlage mit Moos umwickelt. Als nächstes wurden darauf ein paar flechtenbewachsene Zweige befestigt - ebenfalls mit Wickeldraht.
Und weil ich ja noch immer einige Traubenhyazinthenzwiebeln in der Packung habe, kamen diese als nächstes auf den Kranz. Um die Zwiebeln zu befestigen, habe ich sie mit einem Stück Wickeldraht durchbohrt und die beiden Drahtenden dann miteinander verzwirbelt.
So ließen sich die Zwiebeln ganz gut in den Osterkranz stecken. Aber so richtig österlich sah er noch nicht aus. 


 Also habe ich mir die Packung Wachteleier geschnappt, die es ungefähr um Weihnachten herum ebenfalls bei Penny gab, und erst einmal fleissig ausgepustet. Die Eier haben so lange im Kühlschrank gestanden, dass ich mir nicht sicher war, ob es nicht nach faulen Eiern stinken würde, sobald ich ein Loch hinein pikse, aber das tat es nicht. Ich habe mich allerdings auch nicht mehr getraut, das Ausgepustete zu Rührei zu verarbeiten.
Einige Wachteleier habe ich mit etwas Mühe auf einen Bast gefädelt und mit Knoten in verschiedenen Höhen befestigt. Die übrigen Eier wurden mit der Heißklebepistole auf den Kranz geklebt. Weil ich nur noch ganz wenig Bast hatte, stammen die langen Naturfasern am unteren Kranzende vom Riesen-Chinaschilf aus dem Garten. Fertig ist der frühlingshafte Osterkranz, der ja doch auch etwas an den Tischschmuck im Januar erinnert.



Montag, 23. März 2015

Wilde Tulpen

 Sind sie nicht hübsch: die Wildtulpen Viola humilis violacea "Black Base"? Neulich waren sie ja noch nicht ganz aufgeblüht. Die Kombination mit den Krokussen gefällt mir ganz gut und ich kann mir gut vorstellen, wie so ein ganzer Blütenteppich mit diesen beiden Frühlingsblühern unter der Schwarzkiefer wirken könnte. Leider habe ich vorerst nur zehn Stück gesetzt. Bevor ich im Herbst bei dem Online-Shop Nebelung meine Pflanzen für das Probepaket ausgesucht habe, hatte ich noch nie von dieser Tulpensorte gehört. Ich gebe zu, ich habe mich aber auch nicht damit beschäftigt. Als ich dann für diese Kooperation nach Frühlingsblühern für den naturnahen Garten gesucht habe, bin ich darauf gestoßen. Und siehe da: Jetzt gibt es genau diese Sorte auch im hiesigen Gartencenter. Genauso wie den Schneeglanz (Chionodoxa forbesii), den ich ebenfalls bestellt hatte. Der ist allerdings noch nicht aufgeblüht. In den vergangenen Jahren sind mir diese Frühlingsblüher im Gartencenter nie aufgefallen. Egal, sie gefallen mir sehr gut und das ist die Hauptsache.



Mittwoch, 18. März 2015

DIY - Eiervasen Variante Nummer drei

 Mit meiner Osterdeko bin ich in diesem Jahr fast ein wenig zu früh. Schließlich dauert es noch mehr als zwei Wochen bis zum Fest. Bis dahin werden die Traubenhyazinthen in meinen Eiervasen wohl verblüht sein. Allein von gestern auf heute haben sie nämlich einen riesigen Vegetationssprung gemacht. Gestern standen sie noch einigermaßen gerade in der Eiervase. Da habe ich schnell ein paar Fotos gemacht.
Wer meinen Blog schon länger liest weiß, dass ich ein Fan von diesen Vasen aus Eierschalen bin. Sie sind so schnell gemacht und sehen einfach zu hübsch aus. Im vergangenen Jahr habe ich sie mit Blüten aus dem Garten gefüllt. Im Jahr davor mit getrockneten Gräsern als Hängevariante. In diesem Jahr habe ich jeweils eine Traubenhyazinthenzwiebel in die Eierschalen gesetzt - mit etwas Erde und Moos.
 Weil ich mir nicht sicher war, wie lange die Hyazinthen zum Blühen benötigen, habe ich sie schon vor einigen Tagen in die Schalen gesetzt. Aber im warmen Zimmer ging das Austreiben recht schnell voran. Heute sind die ersten Blüten jedenfalls schon umgefallen.
 Zum Glück habe ich noch immer welche von den Traubenhyazinthenzwiebeln, die ich im Herbst vergessen habe zu pflanzen. Da kann ich bis Ostern das Ganze noch einmal wiederholen.

Sonntag, 15. März 2015

Das Loch in der Hecke ist gestopft

Heute regnet es und das ist gut. So werden die Pflanzen, die wir gestern neu gesetzt haben, gleich angegossen. Sie werden hoffentlich auch gut anwachsen. In einer Hau-Ruck-Aktion haben wir uns nämlich endlich dem Loch in der Hecke angenommen. Das ist eine unserer Gartenbaustellen. Die Wachholdersträucher entlang des Zauns waren ja schon abgestorben, als wir den Garten übernahmen. Jetzt haben wir sie endlich entfernt, denn fast wären sie beim letzten Sturm schon auf die Straße gekippt. Wir haben allerdings erst einmal nur die toten Sträucher rausgemacht, das sind immerhin sieben Meter am Zaun entlang gewesen. Der Rest muss irgendwann folgen.
Der Nachteil: jetzt hat man einen guten Einblick in unseren Garten. Es gibt keinen Sichtschutz mehr. Wir haben lange überlegt, wie wir das Loch füllen wollen und entschieden uns für eine Wildrosenhecke - und zwar aus Weinrosen (Rosa rubiginosa). Die Weinrose, auch Schottische Zaunrose genannt, soll angeblich recht schnell undurchdringliche Hecken bilden. Da bin ich jetzt mal gespannt, ob das klappt. Außerdem sollen Laub und Blüten sehr angenehm nach Wein und Äpfeln duften. Da bin ich noch mehr gespannt.
Momentan sieht es allerdings noch recht trist rings um die Schwarzkiefer und am Zaun entlang aus. Damit es dort im nächsten Frühjahr etwas blumiger wird, habe ich einige der Hasenglöckchen umgesetzt, die bisher an der Hausmauer wuchsen. Vielleicht gelingt es mir ja, einen Hasenglöckchen-Teppich heranzuziehen. Leider ist mir beim Umsetzen der Hasenglöckchen, der Spaten abgebrochen (er war beim Entfernen der Wachholder angeknackst worden) und so konnte ich nicht so viele Glöckchen umsetzen, wie gedacht. Ein Anfang ist jedoch gemacht.
Und zusammen mit den Krokussen (Crocus "Spring beauty") und den Wildtulpen (Tulipa humilis violacea "Black Base") aus meinem Pflanzpaket, wird es hoffentlich ein schönes Frühlingsblüherbeet werden. Jetzt fehlt nur noch die Sommerbepflanzung dazwischen. Aber auch da habe ich schon eine Idee.