Gestern haben wir die ersten Quitten geerntet. Immerhin habe ich es geschafft, ein Kilo sofort zu Marmelade zu verarbeiten. Das zweite Kilo wartet allerdings noch darauf, dass ich mich um es kümmere. Und am Baum hängen mal mindestens noch einmal vier Kilogramm Früchte. Ich fürchte, das schaffe ich an diesem Wochenende nicht mehr.
Die Marmelade habe ich für ein Rezept verwendet, dass ich in dieser Woche in einem Video auf Facebook gesehen habe: Gebackene Apfelrosen. Gestern bin ich nämlich beim Einkaufen auch noch über diese praktische Muffinform aus Silikon gestolpert. Da kam gleich noch ein Paket Blätterteig in den Einkaufswagen und heute wurden die Apfelrosen nachgebacken. Statt Aprikosenmarmelade habe ich Quittenmarmelade verwendet. Das Rezept ist eigentlich ganz einfach: Ein Apfel wird entkernt, halbiert und in dünne Scheiben geschnitten. Dann kommen diese zusammen mit dem Saft einer halben Zitrone und Wasser für drei Minuten in die Mikrowelle. Und das war schon das erste Problem: Wir haben keine Mikrowelle. Ich habe die Apfelscheiben drei Minuten auf dem Herd gekocht, aber das war zu lange. Danach waren sie zu Brei geworden. Also noch einmal von vorne: Äpfel nur leicht aufgekocht, damit sie weich werden und sofort vom Herd genommen. Den Rest kann man ganz gut auf den Bildern erkennen.
Die Scheiben werden auf Blätterteigstreifen gelegt, der zuvor mit der Quittenmarmelade bestrichen werden, und anschließend mit Zimt bestreut. Dann wird der Streifen samt Äpfeln aufgerollt und in der Muffinform 45 Minuten bei circa 200 Grad gebacken.
Mit Puderzucker bestreut und schnell fotografiert.
Am besten mit ein wenig Herbstdeko. Dafür habe ich übrigens meine Joghurtgläser verwendet, die schon im Winter am Baum geleuchtet haben.
Und weil ich so viele Joghurtgläser habe, habe ich gleich mehrere hübsch dekoriert - mit einem kleinen Karoband, Hagebutten, Callunazweigen, Sedum und kleinen Dahlien.
Und jetzt probiere ich mal, wie die Apfelrosen schmecken. Schönen Sonntag noch!
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
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Sonntag, 11. Oktober 2015
Sonntag, 13. September 2015
DIY - Deko aus Besenheide
Gestern gab es Besenheide (Calluna vulgaris) im Angebot. Da habe ich gleich mal zugeschlagen, denn ich wollte eine Bastelanleitung für Dekokugeln fotografieren. Die habe ich schon einmal hier auf dem Blog gezeigt - und zwar vor sechs Jahren. Allerdings ohne Anleitung. Ich bin übrigens immer wieder erstaunt, wie lange ich dieses Blog schon führe und dass mir immer wieder etwas einfällt.
So eine Kugelanleitung ist jedenfalls schnell gemacht. Man benötigt außer den Callunas, deren Zweige man abschneidet, eine Styroporkugel und Bouillondraht. Die Kugel wird mit den Zweigen belegt und mit dem Draht fest umwickelt. Fertig!
Aus den längeren Callunazweigen habe ich eine andere Dekoration gemacht. Die Idee habe ich neulich bei Youtube entdeckt. Da kann man wunderbare Inspirationen zum Thema Floristik finden. Diese hier stammt von der dänischen Blumenstylistin Elisabeth Bonlokke.
Man benötigt dafür ebenfalls Callunazweige sowie Blumensteckdraht in ungerader Anzahl. Ich habe neun Drähte mit Gartenwickeldraht zusammengebunden. Die oberen Enden der Drähte werden trichterförmig nach außen gebogen.
Dann beginnt man damit, die Callunazweige ringförmig zwischen die Drähte zu flechten.
Das geht anfangs noch ganz einfach, wird aber immer kniffliger, je weiter sich der Durchmesser des Trichters nach oben vergrößert.
Ist man am oberen Ende angekommen, werden die Drahtspitzen nach innen und außen umgebogen.
Fertig ist der Callunatrichter. Und weil er mir so gut gefallen hat, habe ich gleich noch einen gemacht.
Als Fuß für den Trichter habe ich zunächst einfach die Callunatöpfe verwendet, deren Zweige ich für die Dekoration benutzt habe. Das war jedoch eine Notlösung. Zuerst habe ich nämlich überlegt, aus Gips oder Beton einen Fuß zu gießen. Gips erschien mir jedoch zu leicht - da würde das Ganze unter Umständen umkippen. Und Beton hatte ich keinen im Haus.
Inzwischen finde ich die Idee, den Draht einfach in die Erde zu stecken, gar nicht so schlecht. So hat das Ganze auch von unten einen grünen Fuß.
Damit man die Plastiktöpfe der Callunas nicht so sieht, habe ich alles auf dem Tablett von voriger Woche arrangiert. Die Blumen waren inzwischen sowieso verblüht.
Mit verschiedenen Zapfen als Füllmaterial sieht das Ganze schon sehr herbstlich aus - passt aber perfekt zum heutigen Wetter. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.
So eine Kugelanleitung ist jedenfalls schnell gemacht. Man benötigt außer den Callunas, deren Zweige man abschneidet, eine Styroporkugel und Bouillondraht. Die Kugel wird mit den Zweigen belegt und mit dem Draht fest umwickelt. Fertig!
Aus den längeren Callunazweigen habe ich eine andere Dekoration gemacht. Die Idee habe ich neulich bei Youtube entdeckt. Da kann man wunderbare Inspirationen zum Thema Floristik finden. Diese hier stammt von der dänischen Blumenstylistin Elisabeth Bonlokke.
Man benötigt dafür ebenfalls Callunazweige sowie Blumensteckdraht in ungerader Anzahl. Ich habe neun Drähte mit Gartenwickeldraht zusammengebunden. Die oberen Enden der Drähte werden trichterförmig nach außen gebogen.
Dann beginnt man damit, die Callunazweige ringförmig zwischen die Drähte zu flechten.
Das geht anfangs noch ganz einfach, wird aber immer kniffliger, je weiter sich der Durchmesser des Trichters nach oben vergrößert.
Ist man am oberen Ende angekommen, werden die Drahtspitzen nach innen und außen umgebogen.
Fertig ist der Callunatrichter. Und weil er mir so gut gefallen hat, habe ich gleich noch einen gemacht.
Als Fuß für den Trichter habe ich zunächst einfach die Callunatöpfe verwendet, deren Zweige ich für die Dekoration benutzt habe. Das war jedoch eine Notlösung. Zuerst habe ich nämlich überlegt, aus Gips oder Beton einen Fuß zu gießen. Gips erschien mir jedoch zu leicht - da würde das Ganze unter Umständen umkippen. Und Beton hatte ich keinen im Haus.
Inzwischen finde ich die Idee, den Draht einfach in die Erde zu stecken, gar nicht so schlecht. So hat das Ganze auch von unten einen grünen Fuß.
Damit man die Plastiktöpfe der Callunas nicht so sieht, habe ich alles auf dem Tablett von voriger Woche arrangiert. Die Blumen waren inzwischen sowieso verblüht.
Mit verschiedenen Zapfen als Füllmaterial sieht das Ganze schon sehr herbstlich aus - passt aber perfekt zum heutigen Wetter. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.
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Montag, 20. Oktober 2014
DIY - Herbstgesteck zum Nulltarif
Schon als ich noch ein Kind war, habe ich gerne mit Blumen hübsche Arrangements gestaltet. Einmal habe ich im Bowlenglas meiner Mutter eine Herbstlandschaft mit Pilzen, Moos und Blättern "eingelegt". Ein anderes Mal habe ich für einen Trödelmarkt in der Adventszeit kleine Gestecke aus Roggenbrötchen gemacht, in die ich Gräser und vertrocknete Samenstände steckte. Sie wurden nicht gerade verkauft wie warme Semmeln...
Gestern beim Spaziergang wurde ich daran erinnert - als ich nämlich die vertrockneten Samenstände vom Schleierkraut auf dem Feld fand. Dass man damit - und mit dem, was jetzt noch im Garten blüht - dennoch ein schönes Herbstgesteck machen kann, will ich heute zeigen.
Für das Herbstgesteck musste mal wieder eine Steckhilfe improvisiert werden: dazu einen schönen Zierdraht zu einer Schlingenkette wickeln und diese mehrfach auf den Rand einer Schale oder - wie in meinem Fall - auf den Rand des Blumentopfes legen und etwas andrücken. Der Draht lässt sich ja leicht biegen und lässt sich dadurch ganz gut befestigen. Weil ich nicht will, dass der Zinktopf innen rostet, wurde noch ein passende Glas für das Wasser in den Topf gestellt. In meinen Topf passte ein Einmachglas ganz wunderbar.
Die Blumen werden nur in das Wasser gestellt. Sie finden dabei jedoch in den Schlaufen des Drahtes Halt. Als erstes habe ich einige Zweige einer Besenheide in den Draht gewunden. Dabei muss man immer darauf achten, dass die Enden der Zweige ins Wasser reichen.
Danach einige möglichst kleine Dahlienblüten zwischen die Drahtschlaufen stecken. In diesem Jahr habe ich wirklich viele Dahliensträuße gemacht. Und ich bin erstaunt, dass mir immer noch etwas neues einfällt, was ich mit den Dahlien machen könnte. Danke noch einmal für den Tipp, den ich im vergangenen Herbst hier auf dem Blog bekommen habe: nämlich von den Dahlien ruhig großzügig zu schneiden. Sie blühen umso besser!
Schön wirken kleine Blütenzweige vom Sedum zwischen den Dahlien.
Ein bisschen Farbe bringt der Hagebuttenzweig ins Spiel. Und ebenso ein zweiter Zweig.
Ein wenig Vergänglichkeit die vertrockneten Samenstände des Schleierkrauts. Und fertig ist ein neues, günstiges Herbstgesteck, das mich mal wieder nichts gekostet hat, da ich das Material noch in der Schublade, im Garten und auf dem Feld fand. Hier gibt es heute außerdem noch eine weitere Idee für ein Herbstgesteck.
Gestern beim Spaziergang wurde ich daran erinnert - als ich nämlich die vertrockneten Samenstände vom Schleierkraut auf dem Feld fand. Dass man damit - und mit dem, was jetzt noch im Garten blüht - dennoch ein schönes Herbstgesteck machen kann, will ich heute zeigen.
Für das Herbstgesteck musste mal wieder eine Steckhilfe improvisiert werden: dazu einen schönen Zierdraht zu einer Schlingenkette wickeln und diese mehrfach auf den Rand einer Schale oder - wie in meinem Fall - auf den Rand des Blumentopfes legen und etwas andrücken. Der Draht lässt sich ja leicht biegen und lässt sich dadurch ganz gut befestigen. Weil ich nicht will, dass der Zinktopf innen rostet, wurde noch ein passende Glas für das Wasser in den Topf gestellt. In meinen Topf passte ein Einmachglas ganz wunderbar.
Die Blumen werden nur in das Wasser gestellt. Sie finden dabei jedoch in den Schlaufen des Drahtes Halt. Als erstes habe ich einige Zweige einer Besenheide in den Draht gewunden. Dabei muss man immer darauf achten, dass die Enden der Zweige ins Wasser reichen.
Danach einige möglichst kleine Dahlienblüten zwischen die Drahtschlaufen stecken. In diesem Jahr habe ich wirklich viele Dahliensträuße gemacht. Und ich bin erstaunt, dass mir immer noch etwas neues einfällt, was ich mit den Dahlien machen könnte. Danke noch einmal für den Tipp, den ich im vergangenen Herbst hier auf dem Blog bekommen habe: nämlich von den Dahlien ruhig großzügig zu schneiden. Sie blühen umso besser!
Schön wirken kleine Blütenzweige vom Sedum zwischen den Dahlien.
Ein bisschen Farbe bringt der Hagebuttenzweig ins Spiel. Und ebenso ein zweiter Zweig.
Ein wenig Vergänglichkeit die vertrockneten Samenstände des Schleierkrauts. Und fertig ist ein neues, günstiges Herbstgesteck, das mich mal wieder nichts gekostet hat, da ich das Material noch in der Schublade, im Garten und auf dem Feld fand. Hier gibt es heute außerdem noch eine weitere Idee für ein Herbstgesteck.
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Donnerstag, 3. Oktober 2013
Herbstlicher Kranz aus Besenheide und Äpfeln
Wie man Kränze bindet, habe ich ja schon öfters gezeigt. Im vergangenen Jahr habe ich einen herbstlichen Kranz aus Feuerdorn (klick) gemacht. Außerdem habe ich gezeigt, wie man einen Adventskranz aus Nadelzweigen (klick) selbst bindet. Ich finde ja immer, fertige Kranzunterlagen aus Stroh oder auch Draht kann man sich sparen. Das habe ich auch bei meinem heutigen Kranz aus Besenheide (Calluna vulgaris), Hortensienblüten, Moos und kleinen Äpfelchen so gehalten.
Die Äpfelchen habe ich neulich bei einem Spaziergang auf dem Feld entdeckt. Da gab es doch tatsächlich einen wildwachsenden Baum, der - weil wildwachsend - entsprechend kleine Früchte hervorgebracht hat. Einige der kleinsten habe ich gepflückt. Und schon war in meinem Kopf die Idee entstanden, damit einen herbstlichen Kranz zu winden.
Als Kranzunterlage habe ich vier Zweige einer Waldrebe abgeschnitten und mithilfe von Blumendraht zu einem Kranz gewunden. Der Vorteil: dadurch, dass die Clematis noch belaubt war, ist die Grundlage des Kranzes schon recht üppig und grün. Die Blüten habe ich allerdings entfernt, da ich das "fluffige" Weiß der Samenstände in diesem Fall zu dominant fand. Vor einigen Jahren habe ich mit Clematis als Hauptbestandteil einen anderen Herbstkranz gewickelt. Den gibt es hier zu bestaunen (klick).
Drei Töpfchen Besenheide mussten ihre Blütenzweige lassen, aber anders ging es nicht. Was man aus Besenheide sonst noch Schönes selbst machen kann, habe ich hier schon einmal gezeigt (klick).
Auf der Rückseite des fertigen Kranzes kann man sehen, wie die Clematis mit ihrem Laub dem Ganzen Fülle geben.
Die kleinen Äpfelchen habe ich auf Draht gesteckt und am Ende den fertigen Kranz damit verziert. Weil der Kranz mit dieser Art von Clematisunterlage sehr fest ist, funktioniert das am besten, wenn der Draht recht stark und kurz ist. So kann man ihn am ehesten in den Kranz stecken.
Viel Spaß beim Nachmachen! Übrigens: wer lieber ein einfaches Herbstgesteck mit Besenheide machen möchte, sollte hier mal schauen.
Die Äpfelchen habe ich neulich bei einem Spaziergang auf dem Feld entdeckt. Da gab es doch tatsächlich einen wildwachsenden Baum, der - weil wildwachsend - entsprechend kleine Früchte hervorgebracht hat. Einige der kleinsten habe ich gepflückt. Und schon war in meinem Kopf die Idee entstanden, damit einen herbstlichen Kranz zu winden.
Als Kranzunterlage habe ich vier Zweige einer Waldrebe abgeschnitten und mithilfe von Blumendraht zu einem Kranz gewunden. Der Vorteil: dadurch, dass die Clematis noch belaubt war, ist die Grundlage des Kranzes schon recht üppig und grün. Die Blüten habe ich allerdings entfernt, da ich das "fluffige" Weiß der Samenstände in diesem Fall zu dominant fand. Vor einigen Jahren habe ich mit Clematis als Hauptbestandteil einen anderen Herbstkranz gewickelt. Den gibt es hier zu bestaunen (klick).
Drei Töpfchen Besenheide mussten ihre Blütenzweige lassen, aber anders ging es nicht. Was man aus Besenheide sonst noch Schönes selbst machen kann, habe ich hier schon einmal gezeigt (klick).
Auf der Rückseite des fertigen Kranzes kann man sehen, wie die Clematis mit ihrem Laub dem Ganzen Fülle geben.
Die kleinen Äpfelchen habe ich auf Draht gesteckt und am Ende den fertigen Kranz damit verziert. Weil der Kranz mit dieser Art von Clematisunterlage sehr fest ist, funktioniert das am besten, wenn der Draht recht stark und kurz ist. So kann man ihn am ehesten in den Kranz stecken.
Viel Spaß beim Nachmachen! Übrigens: wer lieber ein einfaches Herbstgesteck mit Besenheide machen möchte, sollte hier mal schauen.
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Dienstag, 29. September 2009
Dekokugel
Draußen wird es nun langsam doch Herbst und da ist es Zeit, das Tablett mal wieder neu zu dekorieren. Erika und Calluna sieht man jetzt in jedem Blumengeschäft. Die Idee, aus den farbigen Blütenzweigen eine Dekokugel zu gestalten, habe ich mir letztens im Vorbeigehen abgeschaut, als ich vor einem Blumengeschäft auf einen Kollegen warten musste. Da hat sich das Warten doch mal gelohnt!
Zuhause habe ich aus drei kleinen Töpfchen Erika, einer Styroporkugel, einigen Krampen und ziemlich viel Bouillondraht diese wunderbare Kugel gemacht. Und das Schöne ist: sie duftet auch noch ganz zart!

Mit etwas Rinde, den Hortensienblüten aus dem Garten und jeder Menge Kapseln vom Schlafmohn wurde daraus eine herbstliche Tischdeko.


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