So ein bisschen Dekomaterial ist dann doch sogar beim Ackern abgefallen. Und damit habe ich die Fensterbank in der Küche sommerlich dekoriert. Als ich noch Dahlien im Garten hatte, konnte man die Flaschensammlung auf der Fensterbank im August wunderbar mit Blüten dekorieren. Doch in diesem Jahr habe ich passend zum Hitzesommer überwiegend getrockneten Blätter, Stängel und Samenstände verwendet.
Die männlichen Blütenrispen der Maispflanzen sind schon auf unserem Acker getrocknet. Und auch die Blätter, die die Maiskolben umhüllt haben, trocknen schnell ein. Diese kann man bestimmt noch anders verwenden, aber ich habe sie hier einfach in ein kleines Glas neben die Maisrispe drapiert.
Die Silberblätter stammen noch aus dem vorigen Jahr. Sie sind von meiner Tischdeko-Bastelei aus dem Januar übriggeblieben. Im Garten warten aber schon die nächsten Silberblätter-Samenstände.
Die zarten Samenstände der Kornblume habe ich hingegen nicht aus unserem Garten, sondern vom Acker mitgebracht. Dort wuchsen sie im Blühstreifen, um Insekten anzulocken.
Sehr schön passt auch der Wiesenbärenklau mit Filzperlen zu den getrockneten Samenständen von Kornblume und Allium.
In den kleinen Mini-Weckgläsern lassen sich prima getrocknete Samen sammeln. Hier habe ich links Ringelblumensamen vom Acker mitgenommen. Und rechts im Glas befinden sich getrocknete Stockrosenblüten, die man auch gut zum Dekorieren verwenden kann. Im vorigen Jahr habe ich die Stockrosenblüten zum Beispiel auf einem sommerlichen Kranz aus Gräsern verarbeitet.
Damals hatte ich auch einige der blauen Disteln verwendet. Von denen haben wir in diesem Jahr sogar noch viel mehr im Garten als im vorigen Jahr. Allerdings habe ich den Zeitpunkt verpasst, sie zu ernten, als sie noch blau waren. Inzwischen kann man das Blau an den Stängeln und Blättern nur noch erahnen.
Zwischen all den Samenständen, Stängeln (die stammen vom Allium) und Blättern steht auch ein Sträußchen frische Petersilie. Auch diese stammt von unserem Acker. Die vier Pflanzen bescheren uns eine reiche Ernte. Wir haben schon den ganzen Sommer frische Petersilie und ich habe bereits eine große Menge für den Winter eingefroren.
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
Freitag, 19. August 2022
Sonntag, 14. August 2022
Hitze, Mäuse und Wespen: Ackerhelden-Herausforderungen im August
Es bleibt neben dem Ackern nicht viel Zeit für andere Blog-Themen. Also weder für Filz noch für Deko. Der Garten am Haus braucht ja zum Glück nicht so viel Pflege. Den Acker besuchen wir hingegen fast täglich. In diesem erneuten Hitzejahr braucht das Gemüse nämlich doch eher mehr Wasser als weniger. Auch wenn einer der Ackerhelden-Gartentipps lautet, dass die Pflanzen eine Art positiven Wasserstress benötigen und dass man lieber dreimal hacken statt einmal gießen soll. Ich finde, man muss dabei auch die unterschiedlichen Standortbedingungen im Blick behalten. Und Rheinhessen ist eine sehr trockene Gegend, mit eher sandigen Böden. Auf dem Acker ist der Boden zwar nicht ganz so sandig, wie bei uns im Garten. Beim Gießen verschlemmt aber die Oberfläche des Bodens sofort und bildet dann eine fest "verbackene" Schicht. Wir hacken deshalb wirklich viel, damit das Gießwasser in den Boden eindringen kann und nicht sofort in die Nachbarparzelle abfließt.
Die Ernte ist reichlich und auch damit habe ich viel zu tun, um alles zu verarbeiten. Neben Zucchini, Mangold, Gelber und Roter Bete gibt es inzwischen Kohlrabi, Zwiebeln und auch die ersten Buschbohnen.
Auch die ersten Zuckermaiskolben haben wir geerntet. Beim Vergleich der Maispflanzen mit denen aus den Nachbarparzellen wird deutlich, dass es manchmal doch hilfreich ist, wenn man etwas mehr gießt. Ich habe nämlich im Ackerhelden-Buch gelesen, dass Mais sehr durstig ist. Entsprechend habe ich mich hier nicht an den Tipp vom positiven Wasserstress gehalten. Und ich finde, unsere Maispflanzen sehen ganz gut aus und sie sind deutlich größer als in manch anderen Parzellen.
Allerdings haben auch die Wespen schon entdeckt, dass die Maiskörner gut schmecken. Ich habe sie dabei beobachtet, wie sie oben in der Spitze die Maiskörner fressen.
Auch eine der Paprikafrüchte hat Fraßspuren. So ganz allmählich färben sich die Früchte.
Neben den Wespen, die übrigens auch gerne um den Wirsing (fressen sie auch hier die Blätter?) herumschwirren, haben sich inzwischen auch Rötelmäuse auf unserer Parzelle angesiedelt. Die Katze, die auf dem Bauernhof wohnt, hat das inzwischen wohl auch mitbekommen. Und sie hat Jagd auf die Mäuse gemacht. Allerdings war sie nicht sehr erfolgreich.
Einige Tage, bevor uns die Katze besucht hat, haben wir die Maus, die sich unter dem Wirsing versteckt hat, auch schon entdeckt. Und leider waren drei von vier Wirsingpflanzen ziemlich abgefressen.
Ob das allerdings die Mäuse waren, weiß ich nicht. Mit ziemlicher Sicherheit sind sie aber Schuld daran, dass der Mangold eingeht, denn sie scheinen darunter zu wohnen. Sie haben richtige Erdhügel unter dem Mangold aufgehäuft und die Wurzeln untergraben, sodass einige Stauden eingegangen sind.
Aber so ist das in der Natur: Auch die Tiere freuen sich über leckeres Gemüse. Und es ist ja Biogemüse. So lange sie uns noch etwas übrig lassen, soll es mir recht sein. Bisher kann ich mich ja wirklich nicht beschweren. Die Ernte ist bisher wirklich reichhaltig.
Die Ernte ist reichlich und auch damit habe ich viel zu tun, um alles zu verarbeiten. Neben Zucchini, Mangold, Gelber und Roter Bete gibt es inzwischen Kohlrabi, Zwiebeln und auch die ersten Buschbohnen.
Auch die ersten Zuckermaiskolben haben wir geerntet. Beim Vergleich der Maispflanzen mit denen aus den Nachbarparzellen wird deutlich, dass es manchmal doch hilfreich ist, wenn man etwas mehr gießt. Ich habe nämlich im Ackerhelden-Buch gelesen, dass Mais sehr durstig ist. Entsprechend habe ich mich hier nicht an den Tipp vom positiven Wasserstress gehalten. Und ich finde, unsere Maispflanzen sehen ganz gut aus und sie sind deutlich größer als in manch anderen Parzellen.
Allerdings haben auch die Wespen schon entdeckt, dass die Maiskörner gut schmecken. Ich habe sie dabei beobachtet, wie sie oben in der Spitze die Maiskörner fressen.
Auch eine der Paprikafrüchte hat Fraßspuren. So ganz allmählich färben sich die Früchte.
Neben den Wespen, die übrigens auch gerne um den Wirsing (fressen sie auch hier die Blätter?) herumschwirren, haben sich inzwischen auch Rötelmäuse auf unserer Parzelle angesiedelt. Die Katze, die auf dem Bauernhof wohnt, hat das inzwischen wohl auch mitbekommen. Und sie hat Jagd auf die Mäuse gemacht. Allerdings war sie nicht sehr erfolgreich.
Einige Tage, bevor uns die Katze besucht hat, haben wir die Maus, die sich unter dem Wirsing versteckt hat, auch schon entdeckt. Und leider waren drei von vier Wirsingpflanzen ziemlich abgefressen.
Ob das allerdings die Mäuse waren, weiß ich nicht. Mit ziemlicher Sicherheit sind sie aber Schuld daran, dass der Mangold eingeht, denn sie scheinen darunter zu wohnen. Sie haben richtige Erdhügel unter dem Mangold aufgehäuft und die Wurzeln untergraben, sodass einige Stauden eingegangen sind.
Aber so ist das in der Natur: Auch die Tiere freuen sich über leckeres Gemüse. Und es ist ja Biogemüse. So lange sie uns noch etwas übrig lassen, soll es mir recht sein. Bisher kann ich mich ja wirklich nicht beschweren. Die Ernte ist bisher wirklich reichhaltig.
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