Mittwoch, 13. Januar 2016

DIY - Winterliches Blumengesteck mit Zweigen

 Weil die Natur so kahl ist, fallen mir alle Jahre wieder beim Waldspaziergang im Januar die Äste und Zweige in den Blick, die man beim genauen Hinschauen am Boden entdecken kann. Man muss sie nur aufheben und mitnehmen. Besonders schön sind die moosigen und flechtenbewachsenen Zweige. Ich habe gleich mehrere Hände voll davon gesammelt. Beim Discounter gab es die ersten Frühlingsblüher und ich habe einen Topf mit Tazetten gekauft. Mit den Zweigen lässt sich der Blumentopf ganz hübsch verzieren und eine natürliche Umrandung gestalten.
 Und das geht so: Ein feuchter Moosy-Steckschwamm in der Größe des Blumentopfes wird auf einen Unterteller gelegt. Darauf stellt man den Blumentopf. Am günstigsten ist es, wenn man dunkle Blumentöpfe verwendet. Da meiner weiß war, habe ich ihn zuerst locker mit Moos umwickelt und dieses mit Blumendraht befestigt. Das Moos wächst derzeit ganz arg in unserem Rasen. Da musst ich nicht einmal in den Wald, um es zu sammeln. Nach dem vielen Regen steht an einigen Stellen im Garten das Regenwasser und ich vermute, dass wir einen verdichteten Untergrund haben, der leider zu Staunässe führt.
 Damit die Äste am Steckmoos besser halten, kann man sie zunächst mit Blumendraht umwickeln und andrahten. Das lange Drahtende wird dann in den Moosblock gesteckt. Gleiches gilt für die Rindenstücke, die ich ebenfalls im Wald und unter unserer Kiefer gefunden habe. Auch sie habe ich angedrahtet.
Rindenstücke und Zweige werden Stück für Stück rings um den Blumentopf arrangiert und mit Wickeldraht mehrfach umwickelt und so befestigt. Schön ist es, wenn man verschieden dicke und lange Zweige und Äste verwendet.
 Die Oberseite des Tazettentopfes habe ich mit weiteren Moosstücken aus dem Garten abgedeckt. Es macht nicht, wenn die Zweige länger sind als die Oberkante des Topfes. So können die Tazetten zwischen den dünnen Zweigen in die Höhe wachsen.
 Natürlich kann man auch jede ander Art von Frühlingsblühern verwenden. Sehr schön wirken zum Beispiel Christrosen zu den Zweigen.

 Am besten wirkt das Gesteck, wenn man es möglichst freistehend platziert. Ich habe es auf die Fensterbank vor das Wohnzimmerfenster gestellt, damit die Tazetten genügend Licht bekommen. Sie sind inzwischen sogar aufgeblüht, aber ich hatte noch keine Gelegenheit, das bei Tageslicht zu fotografieren.
 
Nach einer Woche blüht das Ganze dann ungefähr so:



Kosten für dieses Projekt:  
Frühlingsblüher im Topf: ca. 0,99 Euro.
Blumenwickeldraht: ca. 1,99/Rolle
Blumenuntersetzer aus Terracotta: ca. 1,30 Euro
Steckschaum Moosy: ca. 2,30/Ziegel

Kommentare:

  1. Wunderschön - eine richtige Augenweide!!!
    glG Doris

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  2. Danke für die Anregung, das probiere ich mal aus!
    LG, Sonja

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  3. Ein kreatives Frühlingsgesteck.
    begeisterte Inselgrüße
    Sheepy

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  4. Hallo Ute,
    eine wunderbare Idee und so simpel...danke für die Inspiration.
    LG Marita

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  5. Das sieht wirklich toll aus - muss ich unbedingt nachmachen!
    LG Antje

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  6. Liebe Ute,
    eine herrliche Idee !!!!
    liebe Grüße Renate :O)

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