Samstag, 13. November 2021

Frühlingsblüher im Terrakottatopf überwintern

Terrakottakasten mit Scheinbeere und Muscari unter Polstermoos
Als wir im September das Terrassenbeet umgegraben haben, um einige der Stauden, die nicht mehr so schön waren, zu teilen und umzusetzen, haben wir dabei eine Menge Blumenzwiebeln ans Licht befördert: vor allem Tulpen, Allium, Narzissen und Muscari. Etliche habe ich gleich wieder in die Erde gesetzt, nachdem ich auch die Stauden umgepflanzt hatte. Es blieben aber eine Menge kleiner Zwiebeln übrig und damit sie nicht umkommen, habe ich sie jetzt erst einmal in zwei Blumenkästen gesetzt.
Balkonkasten aus Terrakotta mit Blumenzwiebeln
Irgendwie sahen sich die Zwiebeln alle sehr ähnlich. Die Alliumzwiebeln konnte ich ganz gut von den anderen unterscheiden - die sind alle ins Beet gewandert. Und auch die größeren Narzissen und Tulpen. Die kleineren aber sehen alle aus wie Muscari. Ich bin gespannt, ob sich das bewahrheitet. Zuerst hatte ich den Blumenkasten komplett mit Zwiebeln gefüllt. Die Blumenerde habe ich mit etwas Sand gemischt.
Herbstbepflanzung mit Scheinbeere, Stacheldraht und Mühlenbeckia
Dann aber dachte ich, dass es vielleicht hübscher ist, wenn ich die Kästen noch ein wenig herbstlich bepflanze. Dafür habe ich die Stauden aus dem Zinkkasten verwendet. Dieser hat nämlich keinen Ablauf und nach dem vielen Regen ist es der Scheinbeere, dem Stacheldraht und der Mühlenbeckia schon fast zu nass im Kasten geworden. Staunässe ist für fast alle Stauden Gift.
Winzige Muscari-Zwiebeln im Blumentopf überwintern
Also kam in jeden Terrakottakasten eine Herbststaude und die winzigen Zwiebelchen habe ich dicht an dicht rechts und links daneben platziert.
Muscari-Zwiebeln im Blumentopf mit Moos abdecken
Damit sie es über den Winter schön warm haben und sie nicht gleich wieder von den Vögeln ausgegraben werden, habe ich die Erde über den Zwiebeln mit Polstermoos abgedeckt.
Herbstbepflanzung im Terrakottakasten mit Polstermoos
Das Moos werde ich im Frühling dann wegnehmen, damit die Frühlingsblüher ans Licht kommen, aber nun schlafen sie hoffentlich noch ein wenig. Obwohl: seit September sind die Zwiebeln ja schon fast alle ausgetrieben, wie man auf den Fotos sieht. Das spricht dafür, dass es tatsächlich Traubenhyazinthen sind. Vielleicht muss ich das "Moosbett" doch schon früher entfernen. 
Blumenkasten mit Scheinbeere und Polstermoos


Sonntag, 24. Oktober 2021

Der asymmetrische Kranz ist fertig

Der asymmetrische Kranz ist fertig
Gut einen Monat hat es gedauert, bevor ich endlich den Zapfenkranz fertigstellen konnte. Heute war es nun soweit. Das Wetter war sonnig und trocken, sodass ich noch einmal auf der Terrasse die letzten Zapfen andrahten und am Kranz befestigen konnte. Ich bereue es fast ein wenig, dass ich die Zapfen nicht gezählt habe. Und auch nicht, wie viele Zapfenketten es insgesamt waren, beziehungsweise wie viele Zapfen ich pro Kette angedrahtet habe. Es waren jedenfalls eine Menge.
Der asymmetrische Kranz ist fertig
Wobei es nicht darauf ankommt, wie viele Zapfen man pro Kette nimmt. Insgesamt habe ich etwa zwei Rollen Wickeldraht verwendet. Die Lücken, die zunächst beim Umwickeln der Kranzunterlage entstanden sind, habe ich am Ende auch mit einigen wenigen Fichtenzapfen gefüllt. Davon hätten es ruhig noch ein paar mehr sein können, doch leider habe ich versäumt die Fichtenzapfen einzusammeln, bevor sie auf dem Boden mit dem Verrotten begonnen haben.
Der asymmetrische Kranz ist fertig
Auch mit einzelnen Zapfen habe ich die Lücken gefüllt und sie dann befestigt, indem ich mit dem Draht einfach darüber gewickelt habe. So bekommt das ganze Objekt auch etwas mehr Halt. Man könnte natürlich auch mit Heißkleber noch kleinere Zapfen oder vielleicht Walnüsse dazwischen kleben.
Der asymmetrische Kranz ist fertig
Allerding hat der Kranz auch so schon ein recht ordentliches Gewicht und ich wollte ihn nicht noch schwerer machen. Ich fürchte fast, dass er für die Pergola, die im Laufe der Jahre etwas morsch geworden ist, zu schwer sein könnte. Insgesamt hat er einen Durchmesser von 70 Zentimetern. Er ist damit ein ganz schöner "Brummer", was auf den Bildern nicht so richtig zu sehen ist. 
Der asymmetrische Kranz ist fertig

 Ganz gut sehen kann man hingegen, dass die eine Seite des Kranzes breiter ist und die andere schmaler: ein asymmetrischer Kranz eben. Vielleicht werde ich in der Adventszeit noch eine Lichterkette hineindrehen.