Dienstag, 16. Juli 2013

Juligarten

 Mitten im Gemüsebeet hat sich ein Ackerrittersporn breit gemacht. Was vor Wochen als kleines "Unkraut" begann, hat sich zu einer monumentalen Pflanze entwickelt. Auch im Terrassenbeet hat sich ein solcher Rittersporn ausgesamt, doch vom vielen Regen ist diese Pflanze einfach umgekippt. Umso schöner sieht es jetzt mit diesen halbhohen Ackerritterspornen aus - die eigentlich eine einzige hohe Pflanze sind.
 Blau blüht auch der Storchschnabel "Rozanne", den ich gleich zweimal gepflanzt habe. Vor den - ebenfalls blauen - Duftnesseln und neben dem Salbei macht er sich besonders gut.

 Gleich zweierlei Farben haben die Stockrosen, die wir bei einem Spaziergang "gerettet" haben. Sie wuchsen auf einem Erdhügel, den jemand in den Wald gekippt hatte.
 Nach anfänglichen Schwierigkeiten, haben sie sich doch wunderbar entwickelt und füllen fast das ganze Mittelbeet - inmitten der Wiese aus.
 Am Häuschen dahinter rankt die Ramblerrose "Paul's Himalayan musk". Auf Blüten muss ich wohl noch etwas warten - das scheint in diesem Jahr noch nichts zu werden. Dafür blühen die Funkien davor aber schon sehr schön.
Wie sich der Garten innerhalb eines Jahres entwickelt hat, zeigen diese beiden Bilder. Manches wächst ganz gut. Ein großes Problem stellt aber nach wie vor die Erde dar, die trotz jeder Menge Humus- und Düngerzugaben sowie Wasser in einem schlechten Zustand ist. Mal sehen, ob wir das in den Griff bekommen.

Kommentare:

  1. Hallo Ute,
    da hat sich wirklich viel getan! Und schön, dass Dir die Stockrosen die Rettung so prachtvoll danken.

    Deine Rose ist für dieses Jahr leider wirklich schon durch. Und wenn Du im nächsten Jahr Blüten haben möchtest, dann solltest Du die Triebe, die sich demnächst rechts und links der Senkrechten bilden nicht auch noch aufbinden. Meist entwickeln sich bei Ramblern die Blütenbüschel eher an den überhängenden Zweigen. Solange Deine Rose noch so jung ist, sollten die unteren Triebe vielleicht auch besser nur gestützt und nicht in die Senkrechte gezogen werden. Und im Frühjahr nur das Vertrocknete ausschneiden, und die Triebspitzen ca. 10 bis 20cm kappen. Dann hast Du hoffentlich schon im nächsten Jahr Freude daran ...
    LG Silke

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    1. Liebe Silke, da bin ich aber froh, dass du mir so hilfreiche Tipps gegeben hast. Die kann ich wirklich gut gebrauchen. Habe ich doch mit Rosen im Allgemeinen und Ramblern im Speziellen kaum Erfahrungen. Eigentlich hatte ich ja die Rose nach meinem Elsass gekauft, um sie in die große Kiefer ranken zu lassen. Aber da gab es jemanden in meiner Nähe, der meinte, das Häuschen wäre doch viel besser zum Beranken geeignet. Ich bin mir da nicht so sicher, weil es dort eher schattig ist. Mal sehen - dank dir weiß ich jetzt wenigstens auf was ich achten muss.
      LG
      Ute

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  2. Liebe Ute,
    für Deine Kiefer findest Du bestimmt auch noch eine Schönheit ;-) Aber es macht wirklich Sinn sich die Rambler vorher im Original mal anzuschauen, denn für all' die faszinierenden Eroberer sind die meisten Gärten ja leider zu klein - bzw. manche Rambler sind zu wachsig für kleine Gärten ...
    LG Silke

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  3. das sollte 'wüchsig' heißen. Aber das Korrekturprogramm ist meist recht eigenwillig bei der Wortwahl ;-)

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    1. Und ich wollte "nach meinem Elsassbesuch" schreiben, war aber etwas zu schnell und es wurde nur mein Elsass daraus. Jedenfalls war die Kiefer von Marguerite Goetz so groß wie unsere.

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