Der Zierlauch im Terrassenbeet ist heute ein Fest für die Bienen. Schon den ganzen Morgen ist ordentlich was los. So viel Allium hatten wir, glaube ich, noch nie. Etwa 35 Blütenbälle habe ich gezählt.
Es ist erst zehn Tage her, dass sich die Knospen so langsam geöffnet haben. Weil es in dieser Woche fast schon hochsommerlich warm war, ging dann mal wieder alles ganz schnell.
So schön blüht es nun schon seit zwei Tagen.
Akeleien haben wir in diesem Jahr allerdings viel weniger als sonst. Das macht aber nichts, denn es sind noch immer recht viele.
Die Spanischen Hasenglöckchen passen ebenfalls gut zum Zierlauch - genauso wie die blau blühenden Vergissmeinnicht. Diese sind allerdings schon fast verblüht.
Anfang Mai hingegen haben sie noch eine schöne Kulisse für das braun-violett blühende Geranium phaeum gegeben.
Besonders viel Vergissmeinnicht hatten wir in diesem Jahr in der Schattenecke unter dem Quittenbaum. Wir lassen die krautigen Einjährigen jedes Jahr so lange stehen, bis sie sich neu ausgesät haben. So haben wir jedes Jahr im Frühjahr einen schönen blauen Teppich.
Auch die Silberblätter säen sich selbst aus. Sie haben sich rings um die Kiefer herum angesiedelt. Vor zehn Tagen haben sie noch geblüht und jetzt sind schon die grünen Samenstände zu sehen.
Etwas weniger üppig blüht Geranium macrorrhizum. Der Balkanstorchschnabel ist im Mai immer der Hingucker unter der Kiefer. Ich habe von einem versierten Gartenbesitzer gelernt, dass diese Geranienart nicht nur sehr gut mit Trockenheit zurecht kommt, sondern auch noch ganz hilfreich dabei ist, Unkraut zu vertreiben. Und ja, seit etlichen Jahren bildet der Balkanstorschnabel nun schon einen dichten Teppich unter der Kiefer, in dem keine andere Pflanze hochkommt.
So macht der Samstag im Garten Spaß.
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
Samstag, 14. Mai 2022
Sonntag, 1. Mai 2022
Fürstliches Gartenfest Hofgut Kranichstein
Es ist wieder Zeit für Gartenmärkte. An diesem Wochenende findet zum ersten Mal der Fürstliche Gartenmarkt auf Hofgut Kranichstein in Darmstadt statt - eine Premiere, die ich daher gleich einmal besucht habe. Nachdem es gestern den ganzen Tag geregnet hatte, war heute der perfekte Tag für einen Gartenmarktbesuch. Veranstaltet wird das Gartenfest von der Hessischen Hausstiftung unter der Schirmherrschaft von Floria Landgräfin von Hessen, die auch das Fürstliche Gartenfest Schloss Fasanerie in Eichenzell bei Fulda und das Gartenfest in Schloss Wolfsgarten veranstaltet. Beide Märkte habe ich in Vor-Corona-Zeiten vor drei Jahren besucht. Im Gegensatz zum Fürstlichen Gartenfest in Fulda ist das in Darmstadt viel kleiner und auch etwas rustikaler.Doch auch hier haben immerhin 80 Aussteller aus dem In- und Ausland ihre Waren präsentiert: Pflanzen, Gartengeräte, Kunsthandwerk, Gartenmöbel aber auch Mode, Bioprodukte und allerlei Feinkost wie Olivenöl, Käse oder Trüffelprodukte.
Diese kleinen Glasfläschchen waren ganz nach meinem Geschmack. Allerdings habe ich keinen Platz mehr für noch mehr Gläser. Ich habe abgesehen von der Flaschensammlung auf der Küchenfensterbank nämlich noch eine Menge Väschen von der Hochzeit vor drei Jahren eingemottet im Schrank.
Der ehemalige barocke Gutshof ist heute hessisches Landesleistungszentrum der Reiter. Das Ambiente rund um das historische Hofgut Kranichstein passt perfekt zum Thema "Country Living". Auch einige Pferde haben sich interessiert angeschaut, was da heute um sie herum alles los war.
Es gab einige Staudengärtnereien mit einem schönen Angebot - wenn es auch für mich persönlich ruhig noch mehr Gärtnereien hätte geben können.
Auch die Semperviven in alten Küchengeräten sind ganz nach meinem Geschmack. Über den Anbieter Andreas Homrighausen und sein Grünzeux habe ich ebenfalls vor der Corona-Pandemie schon einmal hier berichtet. Der Hobbygärtner ist leidenschaftlicher Pflanzensammler und öffnet seine Gartenpforte regelmäßig zu den Tagen der offenen Gärten in Hessen. Er hat einen traumhaften Garten, den ich vor drei Jahren besichtigt habe.
Fazit: Wer gerne über Gartenmärkte bummelt, wird hier das ein oder andere Schätzchen finden und kommt auch kulinarisch auf seine Kosten. Allerdings kostet der Spaß auch 15 Euro Eintritt.
Diese kleinen Glasfläschchen waren ganz nach meinem Geschmack. Allerdings habe ich keinen Platz mehr für noch mehr Gläser. Ich habe abgesehen von der Flaschensammlung auf der Küchenfensterbank nämlich noch eine Menge Väschen von der Hochzeit vor drei Jahren eingemottet im Schrank.
Der ehemalige barocke Gutshof ist heute hessisches Landesleistungszentrum der Reiter. Das Ambiente rund um das historische Hofgut Kranichstein passt perfekt zum Thema "Country Living". Auch einige Pferde haben sich interessiert angeschaut, was da heute um sie herum alles los war.
Es gab einige Staudengärtnereien mit einem schönen Angebot - wenn es auch für mich persönlich ruhig noch mehr Gärtnereien hätte geben können.
Auch die Semperviven in alten Küchengeräten sind ganz nach meinem Geschmack. Über den Anbieter Andreas Homrighausen und sein Grünzeux habe ich ebenfalls vor der Corona-Pandemie schon einmal hier berichtet. Der Hobbygärtner ist leidenschaftlicher Pflanzensammler und öffnet seine Gartenpforte regelmäßig zu den Tagen der offenen Gärten in Hessen. Er hat einen traumhaften Garten, den ich vor drei Jahren besichtigt habe.
Fazit: Wer gerne über Gartenmärkte bummelt, wird hier das ein oder andere Schätzchen finden und kommt auch kulinarisch auf seine Kosten. Allerdings kostet der Spaß auch 15 Euro Eintritt.
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