Vor zwei Jahren dachte ich ja, dass wir ein Jahr haben, in dem die Stockrosen besonders gut wachsen. In diesem Jahr sind sie aber tatsächlich noch üppiger - und sie blühen in vielen Farben. Ursprünglich haben wir im Herbst 2012 eine weiße und eine dunkelrote Sorte in den Garten gepflanzt. Die haben sich seitdem prächtig vermehrt und an vielen Stellen selbst ausgesät. Die Stockrosen blühen von Juli bis Oktober. Sie sind leider etwas anfällig für Malvenrost, einen Pilz, der die Pflanze befällt, wenn sie zu feucht werden und zu eng stehen.
Aber davon kann ja bei den trockenen Sommern, die wir immer häufiger haben, keine Rede mehr sein. Vielleicht bekommt ihnen das ja ganz gut. Wenn sie von Malvenrost befallen werden, sehen die Blätter allerdings gar nicht mehr schön aus. Dann hilft nur noch ein Pilzmittel oder man besprüht die Blätter mit einer wässrigen Seifenlauge.
Das sind vermutlich die beiden ursprünglichen Sorten: die weiße (oben) und die rote mit gelbem Blütengrund (unten).
Es gibt inzwischen aber auch diese wunderschöne lachsfarbene, etliche pinkfarbene und sogar eine gelbe Sorte.
Weil Stockrosen so eine schöne Fernwirkung haben, hat sie übrigens der erste Guerilla-Gärtner in der Schweiz verwendet, um damit in den 80er-Jahren Baumscheiben an Straßen zu verschönern. Damals war urbanes Gärtnern noch unbekannt - und Guerilla-Guardening sogar strafbar. Maurice Maggi hat die Stockrosen ausgewählt, weil die Malvengewächse nicht wie Unkraut wirken. Er habe sie ausgesät und dann geschaut, ob sie von den Stadtgärtnern gejätet wurden, hat er mir mal erzählt. Die Stadtgärtner ließen die Stockrosen stehen und so nach und nach wurde das Bepflanzen der Baumscheiben ein Trend in Zürich, den auch andere nachmachten.
In unserem Garten sind Stockrosen schon lange ein Trend. 2013 haben sie zum ersten Mal geblüht, und in diesem Jahr erfreuen sie uns also zum siebten Mal und noch dazu sind sie größer wie nie zuvor.
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
Sonntag, 7. Juli 2019
Samstag, 22. Juni 2019
DIY - Sommerlicher Schleierkrautkranz mit Schneckenhäusern
Als ich im Mai das Schleierkraut für meine Hochzeitstischdekoration gekauft habe, ist mir die filigrane Schönheit der winzigen Blüten erstmals nach vielen Jahren wieder aufgefallen. In meiner Jugend benutzte man Schleierkraut als Beiwerk in Rosensträußen - aber das ist irgendwie out. Dabei kann Schleierkraut auch für sich alleine sehr hübsch sein. Es eignet sich ganz wunderbar, um Sommerkränze damit zu binden.
Also los geht es ins Blumengeschäft, um einen Bund Schleierkraut zu kaufen. In kleine Sträußchen zerteilt, werden die weißen Blütenzweige Sträußchen für Sträußchen auf einen Drahtring gebunden.
Man muss darauf achten, den Kranz schön fest zu binden, da die Blütenstengel beim Eintrocknen noch schrumpfen.
An die Wand gehängt, sieht der kleine Sommerkranz schon ganz hübsch aus. Allerdings soll er ein sommerliches Tischgebinde werden und ein Windlicht mit Kerze verzieren.
Also wird der Kranz auf einem Zinkteller platziert - mit einem Weckglas als Windlicht. Da ich nur noch eine nougatfarbene Kerze aus der Adventszeit übrig hatte, habe ich diese auf ein Sandbett ins Glas gesetzt.
Der Braunton der Kerze passt allerdings ganz gut zu den Schneckenhäusern, die ich im Garten gefunden habe. Im vorigen Jahr habe ich im Juni einen Papierkranz mit Schneckenhäusern verziert und der hängt übrigens noch immer an der Wand im Wohnzimmer. In diesem Jahr gibt es also einen Schleierkrautkranz mit Schneckenhäusern.
So ganz zufrieden war ich allerdings mit dieser Windlichtvariante nicht. Von der Seite sieht man, dass die Kerze auf dem Sand im Glas viel zu hoch steht und über den Rand des Glases ragt. Außerdem war mir das Ganze nicht harmonisch genug. Der Schleierkrautkranz versinkt im Zinkteller und kommt gar nicht richtig zur Geltung. Die vielen verschiedenen Farbtöne von Sand, Kerze, Blüten, Teller und Schneckenhäusern wirken irgendwie unruhig.
Zum Glück hatte ich noch einen hellen Holzteller in der richtigen Größe. Hier versinkt der Kranz nicht und weil einige der Schneckenhäuser den gleichen Farbton haben, sieht es gleich viel harmonischer aus.
Auch habe ich den Sand im Glas weggelassen - das übrigens nun ein anderes Glas ist. Die dunklen Gehäuse der Weinbergschnecken greifen den Ton der nougatfarbenen Kerze auf.
Die hellen Häuser der Bänderschnecken fügen sich perfekt ins weiße Blütenbett vom Schleierkraut ein.
Und weil der Bund Schleierkraut nur rund 4 Euro gekostet hat, ist das mal wieder ein DIY-Projekt aus meiner Low-budget-Reihe.
Also los geht es ins Blumengeschäft, um einen Bund Schleierkraut zu kaufen. In kleine Sträußchen zerteilt, werden die weißen Blütenzweige Sträußchen für Sträußchen auf einen Drahtring gebunden.
Man muss darauf achten, den Kranz schön fest zu binden, da die Blütenstengel beim Eintrocknen noch schrumpfen.
An die Wand gehängt, sieht der kleine Sommerkranz schon ganz hübsch aus. Allerdings soll er ein sommerliches Tischgebinde werden und ein Windlicht mit Kerze verzieren.
Also wird der Kranz auf einem Zinkteller platziert - mit einem Weckglas als Windlicht. Da ich nur noch eine nougatfarbene Kerze aus der Adventszeit übrig hatte, habe ich diese auf ein Sandbett ins Glas gesetzt.
Der Braunton der Kerze passt allerdings ganz gut zu den Schneckenhäusern, die ich im Garten gefunden habe. Im vorigen Jahr habe ich im Juni einen Papierkranz mit Schneckenhäusern verziert und der hängt übrigens noch immer an der Wand im Wohnzimmer. In diesem Jahr gibt es also einen Schleierkrautkranz mit Schneckenhäusern.
So ganz zufrieden war ich allerdings mit dieser Windlichtvariante nicht. Von der Seite sieht man, dass die Kerze auf dem Sand im Glas viel zu hoch steht und über den Rand des Glases ragt. Außerdem war mir das Ganze nicht harmonisch genug. Der Schleierkrautkranz versinkt im Zinkteller und kommt gar nicht richtig zur Geltung. Die vielen verschiedenen Farbtöne von Sand, Kerze, Blüten, Teller und Schneckenhäusern wirken irgendwie unruhig.
Zum Glück hatte ich noch einen hellen Holzteller in der richtigen Größe. Hier versinkt der Kranz nicht und weil einige der Schneckenhäuser den gleichen Farbton haben, sieht es gleich viel harmonischer aus.
Auch habe ich den Sand im Glas weggelassen - das übrigens nun ein anderes Glas ist. Die dunklen Gehäuse der Weinbergschnecken greifen den Ton der nougatfarbenen Kerze auf.
Die hellen Häuser der Bänderschnecken fügen sich perfekt ins weiße Blütenbett vom Schleierkraut ein.
Und weil der Bund Schleierkraut nur rund 4 Euro gekostet hat, ist das mal wieder ein DIY-Projekt aus meiner Low-budget-Reihe.
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