Findet ihr auch, dass der Mai der schönste Gartenmonat ist? Im Mai ist die Natur so saftig grün und es gibt noch nicht so viele Schäden - sei es durch Trockenheit oder Schädlinge im Garten. Im vergangenen Jahr habe ich im Mai erläutert, welche Pflanzen in einem schattigen und trockenen Reihenhausgarten gut gedeihen.
Dazu gehört das braun blühende Geranium phaeum, das ich besonders gerne mag. Ich habe vor ein paar Jahren drei Pflanzen des Storchschnabels mit den kleinen Blüten neben die Quitte gepflanzt und inzwischen hat er sich selbst ausgesät und wächst nun unter anderem auch im Terrassenbeet.
Ich mag diesen Blick in Richtung Gartenhäuschen - hier mal aus Richtung des Storchschnabels unter der Quitte.
Von den Allium im Terrassenbeet blühen in diesem Jahr nur einige wenige. Das sah vor zwei Jahren ganz anders aus, da war das ganze Beet voller blauer Blütenbälle. Dafür blühen in diesem Jahr nach einer längeren Pause mal wieder einige Bartiris. Die haben zuletzt vor vier Jahren geblüht, und dann gab es erst einmal eine längere Pause, weil wir die Pflanzen im Beet neu angeordnet und zum Teil verjüngt hatten.
Auch die Mittelmeer-Wolfsmilch hat sich nach einigen Jahren an einigen Stellen im Garten "verabschiedet", dafür sät auch sie sich aber an immer wieder neuen Stellen aus.
Zum Glück hat sich der Balkan-Storchschnabel Geranium macrorrhizum im Kiefernbeet wieder erholt und blüht in diesem Jahr erneut. Im vorigen Jahr waren etliche Pflanzen eingegangen und ich habe die Löcher im Beet mit Ablegern gefüllt, doch die Blüte ist damals leider ausgefallen. Dazwischen hat sich jetzt noch ein Silberblatt angesiedelt, das ebenfalls schön pink blüht (Bild oben rechts).
Auf dem Terrassentisch habe ich einige Kräuter in Töpfen ausgesät. Noch sieht man hier nichts, denn die Samen müssen noch aufgehen. Während wir das Gemüse im Sommer ja immer auf einem Acker anbauen, fehlen doch meistens die passenden Kräuter und das will ich in diesem Jahr ändern. Mal schauen, ob es gelingt.
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
Sonntag, 5. Mai 2024
Mittwoch, 10. April 2024
DIY - Milchtüten umhäkeln: Ein Upcycling für die Küche
Aus Milchtüten kann man hübsche kleine Gefäße machen, die sich als Geschenkverpackung eignen oder auch als Behälter für die Küche. Auch als Pflanzgefäße sind die Verbundverpackungen gut geeignet, da sie wasserundurchlässig sind. Hier habe ich die Milchtüten mit einer schönen Häkelborte versehen.
Nachdem man die Milchtüte in der entsprechenden Höhe zurecht geschnitten hat, wird sie innen mit Wasser gereinigt, dann abgetrocknet und ordentlich zerknüllt und mehrfach in alle Richtungen zerknautscht. Danach lässt sich die äußere Papierschicht der Verbundverpackung nämlich viel leichter abreißen. Der obere Rand wird nach innen umgefaltet. Dann werden mit einer Lochzange ringsherum Löcher in den oberen Rand gestanzt.
Als nächstes kann durch die Löcher die erste Reihe Maschen aufgenommen werden. Hierfür habe ich Reste der Baumwolle verwendet, aus der ich in der Adventszeit die Weihnachtskugeln umhäkelt hatte.
Am Ende der Reihe wird die Runde mit einer Kettmasche geschlossen und dann eine weitere Runde feste Maschen gehäkelt.
Als dritte und letzte Runde habe ich einen "Mäusezähnchen-Rand" gemacht. Hierfür gibt es jede Menge Anleitungen und Tutorials im Internet, weshalb ich hier nicht genauer erkläre, wie das geht.
Bei dieser Milchtüte mit blau-grünem Rand habe ich die Löcher nicht wirklich schön gleichmäßig in einer Reihe gestanzt. Man sieht es leider ein wenig.
Der braune Mäusezähnchenrand ist schon etwas gleichmäßiger geworden.
Und auch der hellgrüne Häkelrand ist gleichmäßiger. Die Gefäße aus Milchtüten habe ich mit Ingwer und Knoblauchknollen gefüllt.
Man könnte auch Küchenkräuter wie Petersilie, Basilikum oder Thymian hineinpflanzen. Aber vielleicht wären dafür doch etwas größere Tüten aus Verbundverpackung geeigneter, wie zum Beispiel 2-Liter-Verpackungen für Eistee. Diese habe ich auch für die Stoffschälchen verwendet, die ich im November aus Stoff und Kleister gebastelt habe.
Nachdem man die Milchtüte in der entsprechenden Höhe zurecht geschnitten hat, wird sie innen mit Wasser gereinigt, dann abgetrocknet und ordentlich zerknüllt und mehrfach in alle Richtungen zerknautscht. Danach lässt sich die äußere Papierschicht der Verbundverpackung nämlich viel leichter abreißen. Der obere Rand wird nach innen umgefaltet. Dann werden mit einer Lochzange ringsherum Löcher in den oberen Rand gestanzt.
Als nächstes kann durch die Löcher die erste Reihe Maschen aufgenommen werden. Hierfür habe ich Reste der Baumwolle verwendet, aus der ich in der Adventszeit die Weihnachtskugeln umhäkelt hatte.
Am Ende der Reihe wird die Runde mit einer Kettmasche geschlossen und dann eine weitere Runde feste Maschen gehäkelt.
Als dritte und letzte Runde habe ich einen "Mäusezähnchen-Rand" gemacht. Hierfür gibt es jede Menge Anleitungen und Tutorials im Internet, weshalb ich hier nicht genauer erkläre, wie das geht.
Bei dieser Milchtüte mit blau-grünem Rand habe ich die Löcher nicht wirklich schön gleichmäßig in einer Reihe gestanzt. Man sieht es leider ein wenig.
Der braune Mäusezähnchenrand ist schon etwas gleichmäßiger geworden.
Und auch der hellgrüne Häkelrand ist gleichmäßiger. Die Gefäße aus Milchtüten habe ich mit Ingwer und Knoblauchknollen gefüllt.
Man könnte auch Küchenkräuter wie Petersilie, Basilikum oder Thymian hineinpflanzen. Aber vielleicht wären dafür doch etwas größere Tüten aus Verbundverpackung geeigneter, wie zum Beispiel 2-Liter-Verpackungen für Eistee. Diese habe ich auch für die Stoffschälchen verwendet, die ich im November aus Stoff und Kleister gebastelt habe.
Labels:
April,
Basteln,
DIY,
Häkeln,
Low-Budget,
nachhaltig
Abonnieren
Posts (Atom)


