Gewachste Amaryllis sind ein Trend, den ich neulich auf Youtube entdeckt habe. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der Trend nicht schon wieder vorbei ist. Jedenfalls habe ich mich daran erinnert, dass im Keller noch ein Topf mit geschmolzenen Wachsresten steht. Und als es dann vor ein paar Tagen diese Amarylliszwiebel im Supermarkt sehr stark reduziert gab, habe ich es einmal selbst ausprobiert, Amaryllis zu wachsen. Vielleicht passt pink nicht so perfekt zu der Blütenfarbe - falls die Amaryllis denn überhaupt blühen wird.
Angeblich soll das ja funktionieren, doch auch da bin ich nicht sicher. Die Wurzeln habe ich jedenfalls gekürzt, damit ich sie leichter ins geschmolzene Wachs tauchen konnte. Aufgrund der Wachshülle können sie allerdings ihre Funktion auch nicht ausüben. Ich gebe zu: Diese DIY-Idee ist gewöhnungsbedürftig. Aber irgendwie auch schick.
Weil das Tauchen aber ganz problemlos funktionierte, habe ich passend zu der nun pinkfarbenen Zwiebel auch noch einigen Flechtenzweigen pinkfarbene Spitzen verpasst.
Beides macht sich gut auf einem Zinkteller. Dazu passt eine pinke Weihnachtskugel, ein rosa Teelichtglas und zwei silberne Kugeln. Damit es nicht gar so kitschig wirkt, ist noch eine weiße Filzkugel hinzugekommen.
Und weil ich nicht wieder mit Moos arbeiten wollte - das hätte natürlich auch gepasst - habe ich noch ein Bündelchen Kiefernnadeln auf den Teller gelegt.
Und so passt die gewachste Amaryllis ganz gut auf meine Küchenfensterbank.
Heute wird es gar nicht richtig hell. Seit Tagen leben wir mal wieder in einer "Hochnebelsuppe". Da könnte man die Weihnachtsbeleuchtung im Prinzip den ganzen Tag anlassen. Als adventliches i-Tüpfelchen habe ich passend zu den rostigen Dosen auf meinem Gartentisch noch eine Weihnachtslaterne fabriziert. Mit Hammer und Nagel wird ein Stern in die Konservendose gehämmert, bevor man sie dann einige Monate im Garten rosten lässt. Mit einem Teelicht darin leuchtet sie in der Dämmerung ganz hübsch. Die Anleitung zum Selbermachen der Dosenlaternen gibt es hier.
Nicht nur im Wohnzimmerfenster leuchtet eine Lichterkette. Auch am Gartenhäuschen und in dem kleinen Bäumchen, das ich in einen Zinkeimer neben die Terrassentür gestellt habe.
Außer dem echten Nadelbäumchen gibt es auch noch ein handgemachtes aus den Zweigen der Scheinzypresse. Dazu werden die Zweige mit Blumendraht an einen Stab gewickelt und dann in einen mit Steckmasse gefüllten Blumentopf gesteckt. Als Stab kann man sehr gut einen etwas dickeren Ast nehmen.
Als es vorige Woche so eisig kalt war, habe ich außerdem für die Adventsdekoration zwei Eislaternen mit einem Ring aus Cranberrys gebastelt. Weil es abzusehen war, dass es wieder wärmer wurde, habe ich die Eislaternen vorübergehend im Tiefkühlfach gelagert. Ich hole sie dann am Wochenende wieder hervor.
Den Kranz aus Birkenzweigen, der schon seit Ostern an der Pergola hängt, habe ich mit verschiedenen Zapfen weihnachtlich aufgehübscht.
Dazu werden einfach die Zapfen mit Blumendraht auf den Kranz gewickelt. Damit der Kranz lebendig wirkt, sollte man die Zapfen nicht alle in der gleichen Richtung auflegen, sondern ruhig auch mal so, dass man nur die Zapfenrückseite sieht.
Noch mehr kleine handgemachte Scheinzypressenbäumchen stehen in der Küche auf der Fensterbank.
Und weil ich sie so hübsch finde, habe ich mir auch noch diese angesagten kleinen Deko-Tannen gegönnt. Die passen perfekt zu den silbernen Fliegenpilzen.