Mein Blogger-Jahr endet auch in diesem Jahr mit einem Rückblick. Da ich diesen aber mehr für mich selbst mache, will ich es kurz halten. Denn sind wir mal ehrlich: Wer interessiert sich schon dafür, wie das Jahr eines anderen gewesen ist - es sein denn, es handelt sich um jemanden aus der Familie oder dem Freundeskreis?
Der Rückblick ist für mich gerade im Hinblick auf den Garten immer auch ein Wetterrückblick. Und wir alle wissen: 2018 war ein sehr warmes Jahr. So wundert es nicht, dass es schon im Januar unverhältnismäßig warm und trüb war. Die Schneeglöckchen und andere Frühlingblüher kamen früh aus der Erde.
Im Februar wurde es dann aber doch kalt. Anfang des Monats gab es sogar Schnee und dann bis Ende Februar Frost und Eis.
Auch Mitte März hatten wir an einem Tag Schneefall. Es wurde Ostern und der Frühling kam Ende des Monats dann aber doch.
Im April wurde es gleich so warm, dass die Tulpen innerhalb einer Woche verblüht waren - und zwar alle gleichzeitig.
Von da an blieb es praktisch warm. Im Grunde war ab Mai Sommer.
Man konnte abends draußen sitzen und es war herrlich warm - im Juni.
Auch im Juli war es warm, doch so langsam fehlte der Regen, der wochenlang ausblieb. Wir mussten ziemlich viel gießen, damit die Pflanzen überleben konnten.
Hitze und Trockenheit bestimmten auch den August - sogar die Tiere hatten Durst.
Herbstlich wurde es eigentlich schon im August, da viele Bäume ihre Blätter aufgrund der Trockenheit früh gelb färbten. Dennoch war es auch im September eher sommerlich - zumindest von den Temperaturen her.
Der Oktober brachte uns eine reiche Quittenernte. Und auch Beeren gab es viele - wie die des Feuerdorns. Darüber freuen sich jetzt im Dezember nach dem ersten Frost gerade die Vögel.
Der Herbst, wie ich ihn mag, kam dann im November. Es wurde feuchter, kühler und die Wälder färbten sich bunt.
Es wurde sogar so kalt, dass wir im Dezember den ersten Schnee hatten - eigentlich genauso wie im vorigen Jahr. Also eigentlich so, wie es sein müsste. Ob das heißt, dass es im nächsten Jahr wieder so heiß und trocken wird? Wir werden es erleben.
Damit möchte ich mich für dieses Jahr verabschieden. Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr, sowie viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit für das Jahr 2019!
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
Montag, 31. Dezember 2018
Mittwoch, 26. Dezember 2018
Winter im Garten
Unser Garten ist kein Vorzeigegarten. Er ist nicht so ein Modell, das in einem Magazin abgebildet sein könnte. Dafür ist er zu unordentlich. Plastiktöpfe und Wannen stehen herum und mischen sich mit Dekoelementen. Er ist ein typischer Reihenhausgarten - nicht zu groß und an einer Seite von einer hässlichen Garagenwand begrenzt. Der Rasen lässt in jedem Winter zu wünschen übrig. Man sieht immer sehr deutlich, wo wir täglich gehen - zum Komposthaufen und um die Vögel zu füttern. Das nimmt uns das Gras ziemlich übel, denn der Garten wird eben viel genutzt.
Aber der Garten ist auch ein Quell der Freude, denn es gibt immer etwas zu entdecken. Im Sommer freut man sich über jede neue Blüte, über jede Pflanze, die gut gedeiht. Im Winter gibt es eine Menge Vögel, die die Futterplätze aufsuchen. Heute ist es über Nacht kalt geworden und die Palisadenwolfsmilch hat ihre Blätter heruntergeklappt - eine Frostschutzmaßnahme.
Der neue Pflanztisch am Gartenhaus ist dann doch so eine Art Vorzeigeecke.
Manchmal kommt es auch nur auf die Perspektive an. Wenn man von hier schaut, sieht man das abgelaufene Gras gar nicht.
Hier hinten in der Schattenecke unter Flieder und Quitte blühen übrigens schon die ersten Schneeglöckchen. Wird ja auch Zeit.
Ich finde, ein Garten ist zu jeder Jahreszeit eine Freude. Und neulich habe ich erst gelesen, dass es Studien darüber gibt, wie sehr ein Garten dazu beitragen kann, alt zu werden. In Regionen, wo die Menschen sehr alt werden - im japanischen Okinawa zum Beispiel - haben viele der Ältesten einen Garten. Es bedeutet nämlich, einen Lebenssinn zu haben - etwas, worum man sich kümmern muss. Etwas, wofür man morgens aufsteht. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Gärtnern.
Aber der Garten ist auch ein Quell der Freude, denn es gibt immer etwas zu entdecken. Im Sommer freut man sich über jede neue Blüte, über jede Pflanze, die gut gedeiht. Im Winter gibt es eine Menge Vögel, die die Futterplätze aufsuchen. Heute ist es über Nacht kalt geworden und die Palisadenwolfsmilch hat ihre Blätter heruntergeklappt - eine Frostschutzmaßnahme.
Der neue Pflanztisch am Gartenhaus ist dann doch so eine Art Vorzeigeecke.
Manchmal kommt es auch nur auf die Perspektive an. Wenn man von hier schaut, sieht man das abgelaufene Gras gar nicht.
Hier hinten in der Schattenecke unter Flieder und Quitte blühen übrigens schon die ersten Schneeglöckchen. Wird ja auch Zeit.
Ich finde, ein Garten ist zu jeder Jahreszeit eine Freude. Und neulich habe ich erst gelesen, dass es Studien darüber gibt, wie sehr ein Garten dazu beitragen kann, alt zu werden. In Regionen, wo die Menschen sehr alt werden - im japanischen Okinawa zum Beispiel - haben viele der Ältesten einen Garten. Es bedeutet nämlich, einen Lebenssinn zu haben - etwas, worum man sich kümmern muss. Etwas, wofür man morgens aufsteht. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Gärtnern.
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