Der Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum) im Kiefernbeet blüht in diesem Jahr früh. Die wintergrüne Pflanze ist wirklich robust und kommt gut in dem Boden unter der Schwarzkiefer zurecht. Sogar die Ableger, die ich im Herbst einfach in die Erde gesteckt habe, sind gut über den Winter gekommen und deutlich gewachsen.
Am vorigen Wochenende war ich auf dem Gartenmarkt in Oppenheim und habe eine weitere Sorte Storchschnabel gekauft - und zwar ebenfalls von der netten Dame, von der ich bereits den Balkan-Stochschnabel hatte. Leider habe ich vergessen, mir mal ihren Namen (also den der Dame) zu merken.
Der knotige Bergwald-Storchschnabel (Geranium nodosum) ist für den Schatten geeignet. Er wächst nun unter der Quitte. In das Beet sind außerdem zwei Elfenblumen (Epimedium pinnatum ssp. colchicum) und eine neue Funkie mit großen grünen Blättern (Hosta "Grand Slam") gekommen.
Ein wenig hatte ich Angst, ob die Pflanzen die eisigen Nächte in der vergangenen Woche überstehen. Doch das haben sie zum Glück - auch die zweite neue Funkie, die Hosta albopicta, eine Sorte mit grünem Rand. Und am Gartenhäuschen treiben die älteren Funkien ja trotz Kälte auch schon aus.
Dort wächst übrigens auch ein Spierstrauch, dessen gefiederte Blätter gerade jetzt im April so hübsch vor der dunklen Efeuwand wirken. Er behauptet sich nun schon ein paar Jahre in dieser schattigen Ecke.
Wir haben in der vorigen Woche das Wiesenbeet umgestaltet, weil dort doch einiges erfroren war. Der Rosmarin, der im vergangenen Jahr zum ersten Mal geblüht hat, hat den Winter nicht überstanden. Und auch der Salbei nicht. Die Monarden und Agastachen sind mit den Bedingungen ebenfalls nicht gut zurecht gekommen. Der Boden ist nur etwa 15 Zentimeter tief locker. Darunter kommt eine steinharte verdichtete Schicht. Das ist für alle Pflanzen, die tiefere Wurzeln treiben, eine Herausforderung.
Noch ist das Beet nicht ganz fertig bepflanzt, aber hier gibt es schon mal einen Eindruck. Rechts wachsen eine dunkelrote Taglilie und einige Tulpen "Negrita".
Was gibt es sonst noch im April: Der Flieder blüht. Und in allen Beeten treiben die Iris barbata aus.
Einige haben schon Blüten angesetzt - wie zum Beispiel unten auf dem Bild im Terrassenbeet. Jetzt müssen nur mal ein paar warme Tage kommen und dann blühen sie.
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
Sonntag, 30. April 2017
Samstag, 15. April 2017
Ostereier mit Federn
Einen Bastel-Tipp für Ostern habe ich noch: Ostereier mit Federn sind eine ganz schnelle Deko-Idee. Als ich nämlich in der vorigen Woche eine Wanderung durch Rheinhessen gemacht habe, fand ich ganz zufällig einige Vogelfedern am Wegesrand. Die hübschen Daunenfedern konnte ich gut gebrauchen. Wollte ich doch schon seit Wochen Perlhuhnfedern für diese Osterdeko kaufen. Allerdings habe ich es bis heute nicht in die Stadt und ins Bastelgeschäft geschafft.
Da kamen mir die Federn im Wald gerade recht. Man benötigt außerdem ausgeblasene Hühnereier und etwas Leim, mit dem die Feder auf das Ei geklebt wird. Von meinen Teelichtschalen aus Heu, die ich im Sommer gebastelt habe, hatte ich noch Art Potch übrig. Dieser Leim, der eigentlich für die sogenannte Serviettentechnik gedacht ist, trocknet farblos ein und ist daher gut geeignet.
Man bepinselt zunächst das Ei mit Art Potch, klebt darauf eine einzelne Feder und überstreicht auch diese vorsichtig mit dem Leim. Dann lässt man das Ei trocknen, was relativ schnell geht, und fertig ist das Osterei mit Feder.
Am besten lässt man die Eier auf Schaschlikspießen trocknen. Mit diesen kann man zum Beispiel eine Pflanze österlich garnieren. So wurde aus meinem Frühlingsfilzkranz nun ein Osterfilzkranz mit Glockenblumenfüllung.
Und auch die Papiertüten, die ich mit Gräsern und gewachsten Samenständen dekoriert hatte, wurden frisch und österlich aufgehübscht - mit Narzissen und Federeiern.
Dank der Vogelfedern aus dem Wald ist das nun mal wieder ein Projekt aus meiner Low-Budget-Reihe geworden, denn es hat mich so gut wie nichts gekostet. Den Kleber hatte ich noch im Haus, die Eier wurden beim Kuchenbacken ausgepustet und die Blumen gab es günstig im Supermarkt. Jetzt kann Ostern also kommen.
Ich wünsche allen Lesern frohe und erholsame Feiertage!
Da kamen mir die Federn im Wald gerade recht. Man benötigt außerdem ausgeblasene Hühnereier und etwas Leim, mit dem die Feder auf das Ei geklebt wird. Von meinen Teelichtschalen aus Heu, die ich im Sommer gebastelt habe, hatte ich noch Art Potch übrig. Dieser Leim, der eigentlich für die sogenannte Serviettentechnik gedacht ist, trocknet farblos ein und ist daher gut geeignet.
Man bepinselt zunächst das Ei mit Art Potch, klebt darauf eine einzelne Feder und überstreicht auch diese vorsichtig mit dem Leim. Dann lässt man das Ei trocknen, was relativ schnell geht, und fertig ist das Osterei mit Feder.
Am besten lässt man die Eier auf Schaschlikspießen trocknen. Mit diesen kann man zum Beispiel eine Pflanze österlich garnieren. So wurde aus meinem Frühlingsfilzkranz nun ein Osterfilzkranz mit Glockenblumenfüllung.
Und auch die Papiertüten, die ich mit Gräsern und gewachsten Samenständen dekoriert hatte, wurden frisch und österlich aufgehübscht - mit Narzissen und Federeiern.
Dank der Vogelfedern aus dem Wald ist das nun mal wieder ein Projekt aus meiner Low-Budget-Reihe geworden, denn es hat mich so gut wie nichts gekostet. Den Kleber hatte ich noch im Haus, die Eier wurden beim Kuchenbacken ausgepustet und die Blumen gab es günstig im Supermarkt. Jetzt kann Ostern also kommen.
Ich wünsche allen Lesern frohe und erholsame Feiertage!
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