Es hat am vergangenen Wochenende ja nicht nur geregnet, sondern auch gestürmt. Dabei sind etliche Halme vom Chinaschilf durch die Gegend geflogen. Die habe ich gesammelt und noch dazu einige abgeschnitten, sodass ich nun doch einen Winterstrauß nach Art von diesem hier im Blooms-Buch machen konnte. Der Strauß ist eine Kombination aus abgestorbenem Material und frischen Blumen. Eine Mischung, die etwas Morbides hat.
Zu den zartrosa Fairtrade-Rosen habe ich diese kleinen Samenstände kombiniert, die ich auf dem Feld beim Spaziergang entdeckt habe. Leider konnte ich sie nicht identifizieren. Außerdem kamen auch noch einige Karden hinzu, die ebenfalls am Wegesrand wuchsen. Sie geben dem Strauß ein wenig Volumen.
Im Garten habe ich die letzten vertrockneten Hortensienblüten der weißen und pinkfarbenen "Annabelle" abgeschnitten. Aus all diesen Zutaten wurde ein Standstrauß gebunden.
Der passt so gut auf meinen Zinkteller. Fotografiert habe ich ihn auf dem Gartentisch - wegen dem besseren Licht. Aber eigentlich steht er im Wohnzimmer auf der Kommode.
Natürlich werden die Rosen nicht lange halten, wenn sie so ohne Wasser auf dem Teller stehen, aber das nehme ich in Kauf. Rosen lassen sich ja auch ganz gut trocknen.
Mein Winterstrauß aus Chinaschilf ähnelt der Inspiration aus dem Buch nicht annähernd, aber ich finde ihn trotzdem ganz hübsch. Und ich mag die Idee, die vertrockneten Samenstände und Gräser zu verwenden, die man sowieso jetzt bald abschneiden würde. Anstatt, dass sie auf dem Kompost landen, verhilft man ihnen quasi noch zu einer späten Ehre.
Kosten für dieses Projekt:
Fairtrade-Rosen aus dem Supermarkt: 3,49 Euro
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
Freitag, 26. Februar 2016
Samstag, 20. Februar 2016
Verregnetes Wochenende
So langsam habe ich die Nase voll davon, dass es jedes Wochenende regnet. Ich habe das Gefühl, unser Garten trieft inzwischen von all dem Wasser. Vermutlich werde ich mir diesen Zustand im Sommer zurück wünschen, aber jetzt reicht es mir - vor allem, weil es immer am Wochenende regnet. Man mag ja gar nicht raus gehen. Heute habe ich mich aber trotzdem mal zu einem Gartenrundgang aufgemacht. Ich war überrascht, was schon alles Knospen zeigt.
Relativ weit ausgetrieben sind die Narzissen. Aber auch die Wildtulpen blitzen schon pinkfarben im Kiefernbeet. Und die Krokusse warten nur darauf, dass endlich mal die Sonne scheint, damit sie ihre Blütenköpfe entfalten können.
Die Schneeglöckchen, die jetzt schon seit zwei Monaten blühen, wirken nach dem vielen Regen fast schon transparent. Und die Hasenglöckchen, die immer zu den ersten gehören, deren frisches Grün im Februar zu sehen ist, leuchten saftig-grün im Regen.
Auf dem Weg zum Gerätehäuschen staut sich fast das Wasser. Da helfen auch die Kiefernnadeln nicht mehr viel, die wir als Streu verwenden, um trockenen Fußes zum Kompost gehen zu können.
Die Euphorbie im Vorgarten ist ebenfalls ordentlich nass geworden.
Genauso wie die Beeren vom Feuerdorn - dort, wo die Vögel schon fast alles abgefressen haben und auch da, wo noch viele Früchte hängen.
Bei der Leonardo-Da-Vinci-Rose im Vorgarten habe ich meinen Regenwetter-Rundgang beendet. Ich hoffe, morgen wird das Wetter etwas besser und wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende.
Relativ weit ausgetrieben sind die Narzissen. Aber auch die Wildtulpen blitzen schon pinkfarben im Kiefernbeet. Und die Krokusse warten nur darauf, dass endlich mal die Sonne scheint, damit sie ihre Blütenköpfe entfalten können.
Die Schneeglöckchen, die jetzt schon seit zwei Monaten blühen, wirken nach dem vielen Regen fast schon transparent. Und die Hasenglöckchen, die immer zu den ersten gehören, deren frisches Grün im Februar zu sehen ist, leuchten saftig-grün im Regen.
Auf dem Weg zum Gerätehäuschen staut sich fast das Wasser. Da helfen auch die Kiefernnadeln nicht mehr viel, die wir als Streu verwenden, um trockenen Fußes zum Kompost gehen zu können.
Die Euphorbie im Vorgarten ist ebenfalls ordentlich nass geworden.
Genauso wie die Beeren vom Feuerdorn - dort, wo die Vögel schon fast alles abgefressen haben und auch da, wo noch viele Früchte hängen.
Bei der Leonardo-Da-Vinci-Rose im Vorgarten habe ich meinen Regenwetter-Rundgang beendet. Ich hoffe, morgen wird das Wetter etwas besser und wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende.
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