Obwohl es ja heute bestimmt an vielen Orten im Lande einen ersten Hauch vom Winter gegeben hat und bestimmt jeder solche Fotos zeigen könnte, habe ich mich dennoch zu einem kleinen Blick in unseren Garten entschieden. So sah es heute morgen bei uns aus. Es gab nur leichten Schneepuder, aber besser als nichts!
So manche Blüte wurde vom plötzlichen Wintereinbruch überrascht.

Anmutig neigen die Cosmeen ihre Köpfe in Richtung Boden.

Zum Glück hatte ich rechtzeitig, vor dem gestrigen Sturm, den kleinen Rosmarin (und seinen großen Bruder) mit reichlich Laub umhüllt. Ich hoffe, so kommen sie gut durch die frostigen Tage.

Auch den Pflanzen in meinem Miniteich im Mörtelkübel habe ich mit einer dicken Schicht Laub ein hoffentlich warmes Bett bereitet. Es tauchte ja im Sommer mal die Frage auf, wie man so einen Teich überwintert. Leider kann ich dazu bisher nur sagen, dass ich noch keine Erfahrung damit habe. Ich probiere es zum ersten Mal aus und werde sehen, ob es klappt. Die Fische haben wir allerdings schon vor einiger Zeit ins Aquarium im Wohnzimmer gesetzt und auch das Wasser bis auf einen kleinen Rest abgelassen.

Nun hier noch ein Bild von einer Ecke, die ich am liebsten gar nicht anschauen würde. Wegen einem Kanalproblem wurde in den letzten Wochen der halbe Garten umgegraben. Dabei sind vor allem die Pflanzen in meiner Schattenecke der Schaufel zum Opfer gefallen. Leider wurden wir nicht über das Ausmaß der Grabungsarbeiten informiert, so dass die Arbeiter fast alle Pflanzen untergegraben hatten, bevor ich es gemerkt hatte.

Und so sieht es inzwischen aus. Der Rasen ist bereits eingesät, doch befindet sich dort, wo einst Johanniskraut, Funkien, Bärlauch, Heuchera, Himmelsleiter und Elfenblumen wuchsen, ein Kanaldeckel, so dass ich leider das Beet nicht mehr so bepflanzen kann, wie es war.
Außerdem werde ich leider auch die Christrosen, die ich dort Anfang des Jahres gesetzt hatte, nicht erleben. Schade eigentlich!