Sonntag, 17. August 2008

Kalifornischer Mohn

Seit einigen Jahren bin ich ein Fan des Kalifornischen Mohns (Eschscholzia californica) auch Schlafmützchen Mohn oder Goldmohn genannt. Seinen Namen hat er wohl daher, dass er die Staatsblume Kaliforniens ist und dort ganze Wüstenregionen nach einem Regen goldfarben aufblühen lässt.
Ich mag ihn so sehr, weil er eine unproblematische Sommerblume ist, die sich bei uns durch Selbstaussaat regelmäßig in jedem Jahr wieder neu ausbreitet und vom Mai bis in den September, manchmal auch noch länger, unermüdlich blüht.

Der Kalifornische Mohn gedeiht am besten an einem sonnigen Standort und benötigt nicht sehr viel Wasser. Selbst die heißesten Tage übersteht er meist gut. Außerdem scheint er den Schnecken in unserem Garten nicht zu schmecken.

Diese Aufnahmen habe ich im Juni gemacht und nun folgen die aktuellen Bilder:




Jetzt, im August, hat er inzwischen Konkurrenz von Cosmeen und Malven bekommen und das Beet sieht nicht mehr ganz so leuchtend gelb aus, dafür aber sommerlich bunt.

Montag, 4. August 2008

Frische Apfeldeko

Nachdem ich jetzt schon auf verschiedenen Blogs diese hübschen Apfelkränze gesehen habe, habe ich mich gestern bei einer Fahrradtour durch die Obstbaumfelder auch mal ans Sammeln der unreifen Fallobstfrüchte gemacht. Anschließend gab es eine kleine sommerliche Apfeldekobastelstunde im Garten. Hier sind nun meine Ergebnisse:

Am Feldrand wuchs auch so allerlei Grünes, und so entstand zuerst eine apfeliger Sommerstrauß.


Neben kleinen Apfelzweigen habe ich grüne Hagebutten und eine Dolde unreifen Holunder mitgenommen. Außerdem einige Blüten vom wildwachsenden Oreganum.

Als nächstes habe ich einige Teelichtgläser aus dem schwedischen Möbelhaus mit je einem grünen Apfel dekoriert. Dazu wurden kleine grüne Beeren auf goldenen Boulliondraht gefädelt und fertig waren meine Apfelgläser.

Ganz so einfach ging das Fädeln natürlich nicht. Ich habe mich zuerst an den grünen Beeren des Rotdorns versucht. Die ließen sich aber nur sehr schwer mit einer Nadel vorbohren.


Ganz einfach konnte ich dagegen die kleinen grünen Früchte auffädeln, die ich von einem Liguster gesammelt hatte.

Dann habe ich mich natürlich auch noch an so einem hübschen Apfelkranz versucht. Die Idee dazu stammt vom Blog Blomsterverkstad.

Leider hatte ich nicht den passend starken Draht. Als Ersatz habe ich ganz normalen Blumendraht doppelt verwendet, um die Äpfelchen aufzureihen. Dieser blieb allerdings nicht ganz in Form und so wurde es dann am Ende auf Grund des Gewichts der Früchte eher eine Apfelkette.



Ja und so sehen Strauß und Apfelgläser nun auf unserer Fensterbank aus, denn ich wollte mir den Sommer doch auch mal nach drinnen holen. Mal sehen, wie lange sie halten!