Dienstag, 17. November 2020

Morbider Schleierkrautkranz

Morbider Schleierkrautkranz
Eigentlich ist Schleierkraut ja zart, weiß und fluffig - zumindest, wenn es von Mai bis Juli blüht. Im vorigen Jahr habe ich das Schleierkraut wiederentdeckt, als ich die Tischdekoration für eine Hochzeit gemacht und später noch einen sommerlichen Kranz gewickelt habe. Für beides habe ich damals Schleierkraut im Blumenladen gekauft, weil das besonders schöne Blüten hatte. Es gibt aber auch Schleierkraut, das in der freien Natur wächst - zumindest kenne ich eine Stelle am Wegrand. Dort breitet sich das Schleierkraut von Jahr zu Jahr weiter aus und bildet dort inzwischen richtige Büsche. Auch damit habe ich vor Jahren schon einmal einen Kranz gewickelt.
Morbider Schleierkrautkranz
Bei meinen täglichen Spaziergängen ist mir aufgefallen, dass Schleierkraut auch ganz schön hübsch aussieht, wenn es bereits verblüht ist und Samenstände ausgebildet hat. Da kann man sogar im November noch herbstliche Kränze draus winden - und das sieht dann ziemlich morbide aus.
Morbider Schleierkrautkranz
Zwischen die Schleierkrautrispen habe ich vertrocknete Kiefernnadeln gebunden, die uns der Sturm vom Baum geweht hat. Außerdem habe ich noch Samenstände verwendet, damit der Kranz etwas aufgelockerter wirkt. 
Morbider Schleierkrautkranz
Mit der braunen Kerze auf einer Holzscheibe erinnert der Kranz fast ein kleines bisschen an den Kastanienkranz mit Beifuß, den ich vor Jahren mal gemacht habe. Und er passt perfekt zum grauen Novemberwetter, das wir aktuell haben - November-Stimmung.
 

Kommentare:

  1. Wirklich sehr schön geworden! Passt sehr gut zur Novemberstimmung. Liebe Grüsse, Stefanie.

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  2. Wunderschön!
    Liebe Grüße
    Martina

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