Als ich Anfang Mai von meiner Thailandreise zurückgekommen bin, habe ich geschrieben, dass ich leider einen Teil der Tulpenblüte verpasst habe. Daraufhin schrieb eine Kommentatorin, dass man am besten gar nicht verreisen sollte, wenn man einen Garten hat. Irgendeine Blüte würde man nämlich immer verpassen. Das stimmt wohl. Dennoch bin ich ziemlich viel unterwegs, aber nicht - wie man vielleicht vermuten könnte - andauernd im Urlaub. Ich arbeite als Reiseredakteurin bei einem großen Verlag und bin sehr glücklich, dass ich diese tolle Arbeit machen kann. Die bringt es allerdings mit sich, dass ich den Garten oft vernachlässige. Zum Glück habe ich aber zu Hause fleissige Helfer, die darauf achten, dass auch die Pflanzen immer gut versorgt sind. Und so habe ich wenigstens die Irisblüte im Garten nicht verpasst.
Weil ich beruflich so viel unterwegs bin, freue ich mich eigentlich immer sehr auf zu Hause. Und da muss ich dann privat auch gar nicht mehr viel weg. Ich kann mich daheim ganz gut beschäftigen - zum Beispiel mit Handarbeiten. Aber das wisst ihr ja schon. In diesem Monat habe ich zur Abwechslung mal wieder gehäkelt - und zwar diese Granny-Wimpel für eine Häkelgirlande.
Weil im Mai so viele Feiertagswochenenden waren, habe ich endlich auch mal wieder Zeit gefunden, meine alte Heimat zu besuchen. Meine Mutter lebt in der kleinen Stadt in NRW mitten auf dem Marktplatz, wo gerade die Kastanien blühten, als ich dort war.
Heute ist der letzte Tag vom Mai und ich habe ihn genutzt, um ein neues Projekt vorzubereiten. Dazu habe ich ziemlich viele Perlen aufgefädelt. Was daraus geworden ist, werde ich natürlich demnächst hier zeigen. Das war also mein Mai auf Instagram. Ich habe nicht besonders viele Fotos gemacht, nehme mir aber für den Juni vor, dass es mehr werden.
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
Sonntag, 31. Mai 2015
Dienstag, 26. Mai 2015
Zehn Dinge, warum der Mai so schön ist
Der Mai ist einer der schönsten Gartenmonate. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es dann wieder so richtig grün ist. In den Beeten bestimmen die Akeleien das Bild. Ich habe ursprünglich zwei blaue Pflanzen gesetzt. Inzwischen blühen bei uns blaue, rosafarbene und diese rotweißen Akeleien (siehe zweites Bild).
Der Mai ist auch der Monat, in denen die Alliumpflanzen ihre kugeligen Blütenköpfe zeigen. In den vergangenen beiden Jahren haben sich die lilafarbenen Sorten im Terrassenbeet ordentlich ausgesät. Jetzt blühen die ersten Nachkömmlinge der Mutterpflanzen.
Und diese werden gerne von verschiedenen Insekten besucht. Überhaupt geht es jetzt auch wieder los mit dem Gebrummel und Gesummse von Bienen, Hummeln und Co.
Ganz gut verbreitet hat sich auch die Apfelminze in unseren Beeten. So sehr, dass man getrost den ein oder anderen Minztee davon zubereiten kann.
Ich liebe den Mai außerdem, weil es jetzt endlich wieder heimische Erdbeeren gibt. Bei uns in der Region werden sie angebaut und die Bauern öffnen an den Straßenrändern wieder ihre Verkaufsstände, wo es Erdbeeren und später anderes Obst frisch vom Feld gibt. Am liebsten esse ich Erdbeeren zu einer süßen Quarkspeise.
Im Garten sind die Erdbeeren noch nicht so weit. Sie fangen gerade erst an zu blühen.
Auch die Clematis an unserer Pergola blüht im Mai. Und viele Vögel sind mit der Aufzucht ihrer Jungen beschäftigt. Die Meisen, die bisher bei uns gebrütet haben, sind allerdings in diesem Jahr nicht mehr gekommen.
Spätestens im Mai kann man auch endlich wieder draußen sitzen: im Garten Kaffee trinken, grillen, Eis essen, Picknick machen...
Eigentlich wollte ich ja zehn Dinge zeigen, die beschreiben, warum es im Mai so schön ist. Aber ich habe nur neun Fotos gemacht. Und außerdem gibt es ja so viel schönes mehr: Im Mai blühen die ersten Rosen, es gibt Rharbarber und Spargel, der Thymian blüht und man kann Tomaten pflanzen und, und, und.
Habt ihr Lust mitzumachen und zu beschreiben, warum euch der Mai gefällt, dann könnt ihr euren Beitrag gerne hier verlinken.
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