Montag, 28. Juli 2014

Laternen aus Blechdosen - eine DIY-Idee für den Sommerabend

Schon lange wollte ich einmal ausprobieren, aus alten Blechdosen Windlichter  zu basteln. Das gibt so wunderhübsche Sommerlaternen. Das Prinzip ist ganz einfach: in eine leere Dose wird mit einem Hammer und einem Nagel ein Muster "gelocht". Damit die Dose dabei keine Beulen bekommt, füllt man sie am besten zuerst mit Wasser und friert sie in der Tiefkühltruhe ein. So behält die Dose ihre Form, wenn man die Löcher einschlägt. Diesen Tipp habe ich auf der Internetseite DIY Ideenbox gefunden. Das ist eine interaktive Seite, die sogenannte Upcycling-Bastelideen liefert - zum Verschenken. Ganz nach dem Motto "aus alt mach neu" werden dabei alltägliche Materialien verwendet. Das Nette an der Seite ist die Art und Weise wie man die Bastelideen erhält. Aus einer Vielfalt von Materialien sucht man sich ein Material aus. Dann gibt man an, ob man Bastelneuling oder Bastelkönig ist und für wen man das Geschenk basteln möchte. Alle Angaben "hüpfen" in eine Dose, diese "schüttelt" sich und schwupps kann man seine Bastelidee downloaden. Und alles ganz kostenlos.
Meine Blechdosenlaternen sind ja noch nicht so ganz fertig. Eigentlich wollte ich sie noch farbig lackieren, aber auch in metallisch-glänzend gefallen sie mir schon ganz gut. Bei Sonnenlicht strahlen sie am Nachmittag, in Kombination mit ein paar Rosen- und Malvenblüten im Schwimmglas...
Als es dunkler wurde und man die Teelichter darin anzünden konnte, gefielen sie mir ebenfalls gut.
 Doch am allerbesten sahen sie aus, als es noch dunkler wurde...

 ...bis es quasi Nacht war. Einfach nur schön!


Mittwoch, 16. Juli 2014

Trend-Gemüse Rote Bete

 Mein Gemüsefavorit ist in diesem Jahr die Rote Bete. Als wir sie im Frühjahr gesetzt haben, wusste ich nicht wirklich, wofür wir so viel Rote Bete brauchen, aber jetzt bin ich froh über die fette Ernte.
 Eigentlich habe ich fast alle Knollen, die ich bisher geerntet habe, zu einem köstlichen Rote-Bete-Salat verarbeitet. Mit dem Gemüsehobel, den ich im vorigen Jahr für etwa einen Euro in Vietnam gekauft habe, lässt sich die Rote Bete so wunderbar raspeln. Sie ist ganz zart und man braucht sie nicht mal vorher weich kochen.
Zu der geraspelten Roten Bete kommt eine Vinaigrette aus Olivenöl, Balsamico-Essig und Zitrone, etwas Petersilie (auch aus dem Garten) und so viel Schafskäse, wie man mag. Ich mag am liebsten viel Käse. Alles vermischen - und fertig ist der köstlichste Rote-Bete-Salat, den ich kenne.
 Auch in diesem Jahr haben wir das Gemüsebeet einfach mitten auf dem Rasen angelegt. Das sieht vielleicht nicht besonders hübsch aus, aber wir haben noch keinen besseren Platz gefunden, weil wir durch die große Kiefer sehr viel Schatten haben. Dummerweise haben wir auch noch selbst für Schatten gesorgt, indem wir einen Quittenbaum gepflanzt haben. Noch ist er klein, aber man merkt schon jetzt, dass auch er für Schatten sorgt. Zumindest für alle Pflanzen, die dahinter wachsen.
 Das sind in diesem Jahr die Agastachen in einem Lilafarbton (im vergangenen Jahr war ich ja von den blauen so begeistert) und die wunderbar pinkfarbenen Monarden. Auch die sind derzeit mein absoluter Liebling.