Montag, 22. November 2021

DIY - Wachsäpfel

DIY - Wachsäpfel
Der Adventskranz ist bei mir noch nicht fertig, aber ich habe schon mal mit den Zutaten angefangen. Dieses Jahr soll der Kranz mal wieder ganz traditionell mit roten Kerzen dekoriert werden. Passend dazu habe ich nach rotem Dekoschmuck gesucht. Da soll es dieses Jahr eher natürlich werden und deshalb habe ich kleine rote Äpfelchen auf dem Feld gesammelt.
DIY - Wachsäpfel
Ich war am Wochenende gerade noch rechtzeitig, denn für die nächsten Tage ist Nachtfrost angesagt. Vermutlich werden die kleinen Mini-Äpfel danach matschig sein. Damit sie auch sonst einigermaßen gut durch die Adventszeit kommen, habe ich sie mit einer dünnen Wachsschicht überzogen. 
DIY - Wachsäpfel
In einer leeren Konservendose habe ich im Wasserbad zwei weiße Kerzenreste aus der vorigen Adventszeit geschmolzen. Die kleinen Mini-Äpfel werden ganz kurz hineingetaucht.
DIY - Wachsäpfel
Durch die Wachsschicht ist die Oberfläche der Äpfel am Ende zwar nicht mehr so schön rot, sondern eher etwas weißlich. Aber das sieht fast schon ein wenig frostig aus und passt daher gut zum Winter.
DIY - Wachsäpfel
Eigentlich wollte ich ja auch noch rote Hagebutten von unsern Wildrosensträuchern für die Adventskranzdeko schneiden. Leider habe ich aber nicht rechtzeitig daran gedacht, dass es heute Nacht kalt wird. Da könnten auch die Hagebutten morgen matschig sein. Ich hoffe, ich finde trotzdem wenigsten noch ein paar mehr schöne Früchte.

Weiter geht es mit dem Adventskranz dann aber erst am Wochenende, wenn ich Zeit zum dekorieren habe.
 

Samstag, 13. November 2021

Frühlingsblüher im Terrakottatopf überwintern

Terrakottakasten mit Scheinbeere und Muscari unter Polstermoos
Als wir im September das Terrassenbeet umgegraben haben, um einige der Stauden, die nicht mehr so schön waren, zu teilen und umzusetzen, haben wir dabei eine Menge Blumenzwiebeln ans Licht befördert: vor allem Tulpen, Allium, Narzissen und Muscari. Etliche habe ich gleich wieder in die Erde gesetzt, nachdem ich auch die Stauden umgepflanzt hatte. Es blieben aber eine Menge kleiner Zwiebeln übrig und damit sie nicht umkommen, habe ich sie jetzt erst einmal in zwei Blumenkästen gesetzt.
Balkonkasten aus Terrakotta mit Blumenzwiebeln
Irgendwie sahen sich die Zwiebeln alle sehr ähnlich. Die Alliumzwiebeln konnte ich ganz gut von den anderen unterscheiden - die sind alle ins Beet gewandert. Und auch die größeren Narzissen und Tulpen. Die kleineren aber sehen alle aus wie Muscari. Ich bin gespannt, ob sich das bewahrheitet. Zuerst hatte ich den Blumenkasten komplett mit Zwiebeln gefüllt. Die Blumenerde habe ich mit etwas Sand gemischt.
Herbstbepflanzung mit Scheinbeere, Stacheldraht und Mühlenbeckia
Dann aber dachte ich, dass es vielleicht hübscher ist, wenn ich die Kästen noch ein wenig herbstlich bepflanze. Dafür habe ich die Stauden aus dem Zinkkasten verwendet. Dieser hat nämlich keinen Ablauf und nach dem vielen Regen ist es der Scheinbeere, dem Stacheldraht und der Mühlenbeckia schon fast zu nass im Kasten geworden. Staunässe ist für fast alle Stauden Gift.
Winzige Muscari-Zwiebeln im Blumentopf überwintern
Also kam in jeden Terrakottakasten eine Herbststaude und die winzigen Zwiebelchen habe ich dicht an dicht rechts und links daneben platziert.
Muscari-Zwiebeln im Blumentopf mit Moos abdecken
Damit sie es über den Winter schön warm haben und sie nicht gleich wieder von den Vögeln ausgegraben werden, habe ich die Erde über den Zwiebeln mit Polstermoos abgedeckt.
Herbstbepflanzung im Terrakottakasten mit Polstermoos
Das Moos werde ich im Frühling dann wegnehmen, damit die Frühlingsblüher ans Licht kommen, aber nun schlafen sie hoffentlich noch ein wenig. Obwohl: seit September sind die Zwiebeln ja schon fast alle ausgetrieben, wie man auf den Fotos sieht. Das spricht dafür, dass es tatsächlich Traubenhyazinthen sind. Vielleicht muss ich das "Moosbett" doch schon früher entfernen. 
Blumenkasten mit Scheinbeere und Polstermoos