Samstag, 13. Juni 2015

Samstags im Junigarten

 Gestern Abend hat es zum Glück doch noch etwas geregnet - wenn auch nur leicht. Der Schlafmohn, der am Nachmittag noch die Blüten geschlossen hatte, ist über Nacht aufgeblüht. Heute Morgen hat er mich so begrüßt. Im Hintergrund des Fotos kann man allerdings auch sehen, wie herbstlich die Felsenbirne schon wirkt. Sie hat lauter rote Blätter bekommen und wirft diese auch schon ab. Es ist einfach viel zu trocken. Ob das der Klimawandel ist?
Der Muskatellersalbei hat einige Tage gebraucht, um seine langen Blütenstände aufrecht zu stellen. Ihm scheint der neue Platz im Wiesenbeet ganz gut zu gefallen und er sieht ganz prächtig neben weißer Spornblume, Rosmarin und Zitronenmelisse aus. Hier sieht man im Hintergrund das Gartenhäuschen, das fast etwas kahl wirkt. In den ersten beiden Jahren wuchs dort die Ramblerrose "Pauls himalayan musk" - allerdings mehr schlecht als recht. Deshalb habe ich sie im Herbst umgesetzt.
Die Ramblerrose wächst jetzt unter der Schwarzkiefer und ich habe den Eindruck, dass es auch ihr hier besser gefällt. Sie wird zwar auch in diesem Jahr von den Blattläusen heimgesucht, wirkt aber insgesamt gesünder.
 Bisher hat sich nur ein Zweig daran gemacht, die Kiefer zu beranken. Dafür blühen die anderen kurzen umso schöner.
 Auch die Beetrose "Leonardo da Vinci" blüht im Vorgarten. Mir kommt es so vor, als sei sie im vorigen Jahr größer gewesen. Allerdings habe ich sie im Frühjahr stark zurückgeschnitten - mit "kaltem Herz" - und ich finde, sie ist dadurch deutlich kompakter gewachsen.
Auch den Lavendel habe ich mit kaltem Herz zurückgeschnitten, doch er hat es mir wohl etwas übel genommen. Er hat einige Wochen ganz gelb ausgesehen und wird erst jetzt so richtig grün. 
 Noch einmal zurück zum Garten hinterm Haus: Hier will ich noch schnell die Flockenblume zeigen, deren Blüten sich gerade öffnen. Fehlt nur noch die Glockenblume, die gleich daneben wächst. Doch von ihr habe ich kein Foto gemacht.
 Insgesamt sieht es bei uns im Junigarten eher grün aus. Die Maiblüten sind alle vergangen und die Sommerstauden wie Monarden und Agastachen lassen noch auf sich warten. Zumal auch diese in diesem Jahr mehr schlecht als recht vom Fleck kommen und nur zögerlich wachsen.

Dienstag, 9. Juni 2015

DIY - Kranz aus Rosenblättern

Der Juni ist Rosenzeit: Überall sehe ich die wunderschönsten Rosenbüsche in voller Blüte stehen. In unserem Garten gibt es vorwiegend Wildrosen und die lassen mit ihrer Blüte noch auf sich warten. Wir haben sie ja erst in diesem Frühjahr gepflanzt. Vermutlich werden sie in diesem Jahr noch gar nicht blühen. An der Terrasse wächst jedoch noch eine rote Rose vom Vorbesitzer und die hat es nicht leicht an diesem Standort. Sie kümmert eher so vor sich hin, trägt aber jedes Jahr dennoch ganz entschlossen ein paar Blüten. Kurz bevor diese die ersten Blätter verlieren, habe ich sie für eine kleine Bastelidee verwendet. Und zwar habe ich einen Kranz aus Rosenblättern gemacht.
Die einzelnen Blütenblätter werden auf einen Draht gefädelt und dieser wird zu einem kleinen Kranz zusammengesteckt. Da sich Rosen ganz gut trocknen lassen, kann man auch diese kleine Bastelei getrost trocknen. Die Blätter des Rosenkranzes sehen dann zwar nicht mehr so ganz frisch aus, behalten aber dennoch ganz gut ihre Farbe.