So viel zum Thema Farbkonzept: eigentlich hatte ich für mein Terrassenbeet nur Pflanzen mit Blütenfarben in Blau, Rosa, Pink, Lila oder Weiß vorgesehen. Ich wollte es Ton in Ton und nicht so bunt. Daher habe ich im vergangenen Herbst Schwertlilien der Sorte Iris barbata-elatior "Lovely again" gewählt. Weil sie zart blau blüht. Und - wie der Name schon sagt - again: also zweimal im Jahr. Und jetzt das: die Irisblüte, auf die ich schon sehnlichst gewartet habe, ist eher orange-braun und passt so gar nicht ins Farbkonzept. Vor dem Hintergrund der fast verblühten Alliums sieht man das besonders gut. Die sind noch leicht lila. Genau genommen haben auch sie schon nicht erfüllt, was sie eigentlich sollten: Ich hatte nämlich die Sorte Allium "purple sensation" gekauft, aber auch sie entpuppten sich als etwas anderes - und der Blütenfarbton ist eindeutig nicht purple. Eher violett.
Aber egal, ich finde sie trotzdem schön. Sowohl die Alliums als auch die Iris. Bin jetzt nur mal gespannt, was aus der zweiten Irisstaude für eine Blüte kommen wird. Und ob die orange-braun-farbene Sorte auch zweimal blühen wird.
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
Mittwoch, 12. Juni 2013
Sonntag, 9. Juni 2013
Gartenreise ins Elsass
Vermutlich ist es jetzt im Garten von Marguerite Goetz im elsässischen Plobsheim am schönsten. Schließlich gibt es hier etwa 100 Rosensorten, die zur Zeit bestimmt blühen. Ich war allerdings im vergangenen September anlässlich einer Gartenreise ins Elsass dort und da war von der Rosenblüte natürlich nichts mehr zu sehen. Schön war es allerdings trotzdem im "Jardin de Marguerite". Der Garten ist in verschiedene Bereiche eingeteilt und es gibt auf dem 5000 Quadratmeter großen Grundstück zu jeder Jahreszeit etwas zu entdecken.
Überall findet man romantische Sitzplätze, wo man im Schatten wunderbar verweilen kann. Der Garten von Marguerite Götz gehört zu den sogenannten "jardins remarquable" und man kann ihn vom 1. Mai bis 31. Oktober jeweils samstags und sonntags besichtigen. Auf Nachfrage werden in dieser Zeit auch Führungen angeboten.
Ein weiterer bemerkenswerter Garten ist Le Jardin de l'Escalier in Brumath. Während der Garten von Marguerite Goetz eher an englische Parkanlagen erinnert, dreht sich bei Michelle Schneider alles um ihren großen Gemüsegarten. Hier wachsen Kräuter und alle erdenklichen Gemüsesorten, die sie in ihrem Restaurant ganz frisch verarbeitet.
Verschiedene Bereiche und romantische Sitzecken findet man auch in diesem Garten.
Eine Besonderheit ist Michelle Schneiders Vorliebe für die japanische Gartenkultur. So gibt es in ihrem Garten einen japanischen Bereich mit Bonsai-Bäumchen und einem japanischen Teehaus. Hier können Besucher übernachten und auf Wunsch kocht sie im Restaurant ein japanisches Zen-Menü.
Bei meiner Gartenreise ins Elsass habe ich auch den Parc de la Villa Burus besichtigt. Der Park de la Villa Burrus in Sainte-Croix-aux-Mines ist ein öffentlicher Park einer ehemaligen Industriellen Villa. In dem kleinen Ort hat sich ein Verein gartenbegeisterter Ehrenamtlicher gegründet, der auf dem Gelände den einzigen Patchwork-Garten angepflanzt hat - von dem ich bisher gehört habe.
Die Idee dazu entstammt der Patchwork-Technik beim Quilten. Insgesamt 18 quadratische Flächen wurden mit Stauden in verschiedenen Mustern bepflanzt, so dass das ganze an das Muster auf einer Patchworkdecke erinnert. Leider waren im September schon viele Stauden verblüht, so dass ich keine wirklich guten Fotos machen konnte. Außerdem gibt es auf dem Gelände, das im Val d'Argent nahe der Vogesen liegt, einen Kräutergarten und einen Rosengarten mit 260 verschiedenen Sorten. Da lohnt ein Besuch im Juni doch bestimmt!
Bei dieser Reise wurde ich unterstützt von Elsass Tourismus.
Ein weiterer bemerkenswerter Garten ist Le Jardin de l'Escalier in Brumath. Während der Garten von Marguerite Goetz eher an englische Parkanlagen erinnert, dreht sich bei Michelle Schneider alles um ihren großen Gemüsegarten. Hier wachsen Kräuter und alle erdenklichen Gemüsesorten, die sie in ihrem Restaurant ganz frisch verarbeitet.
Verschiedene Bereiche und romantische Sitzecken findet man auch in diesem Garten.
Bei meiner Gartenreise ins Elsass habe ich auch den Parc de la Villa Burus besichtigt. Der Park de la Villa Burrus in Sainte-Croix-aux-Mines ist ein öffentlicher Park einer ehemaligen Industriellen Villa. In dem kleinen Ort hat sich ein Verein gartenbegeisterter Ehrenamtlicher gegründet, der auf dem Gelände den einzigen Patchwork-Garten angepflanzt hat - von dem ich bisher gehört habe.
Die Idee dazu entstammt der Patchwork-Technik beim Quilten. Insgesamt 18 quadratische Flächen wurden mit Stauden in verschiedenen Mustern bepflanzt, so dass das ganze an das Muster auf einer Patchworkdecke erinnert. Leider waren im September schon viele Stauden verblüht, so dass ich keine wirklich guten Fotos machen konnte. Außerdem gibt es auf dem Gelände, das im Val d'Argent nahe der Vogesen liegt, einen Kräutergarten und einen Rosengarten mit 260 verschiedenen Sorten. Da lohnt ein Besuch im Juni doch bestimmt!
Bei dieser Reise wurde ich unterstützt von Elsass Tourismus.
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