Samstag, 18. September 2010

Auf der Stelle treten


Beim Filzen trete ich eigentlich so ein bisschen auf der Stelle. Irgendwie fehlt mir die Zeit, um mal was Neues auszuprobieren, um mich weiterzuentwickeln und um zu lernen. Ich habe mich bisher überwiegend als Autodidaktin durchgeschlagen, weil Filzkurse oft zu weit weg, zu teuer oder auch zu zeitaufwändig sind.



Aber wenn man nur alle paar Wochen die Wolle aus dem Schrank holt, dann will man doch möglichst auch schnell Ergebnisse sehen.


Aber das klappt dann oft nicht so schnell, wie man es gerne hätte. Vielleicht liegt es an der fehlenden Routine, die auch nicht besser wird, wenn man immer seltener filzt. Vielleicht liegt es an der Wolle, die einfach nicht so will wie man es sich vorgestellt hat. Vielleicht liegt es an mangelnder Geduld, es gibt viele Möglichkeiten.



Nervig ist es auch, wenn man als "Küchenfilzerin" erstmal die Küche aufräumen muss, bevor man überhaupt anfangen kann. Und danach die Küche wieder säubern muss, damit die liebe Familie die Seifenraspel nicht für geriebenen Käse hält und mit dem Finger aufstupst, um ihn zu essen.


Aber trotzdem: das Filzen macht auch nach so vielen Jahren immer noch Spaß und auch, wenn man so wie ich heute nur einen Vorfilz macht.

Sonntag, 5. September 2010

Ein Versuch


Nachdem die Weihnachtsbeleuchtung und die Osterdeko den Anblick unseres mehr oder weniger betonierten Eingangsbereiches doch etwas aufgebessert hatte, musste im Sommer eine Bepflanzung her, die die sich hier stauende Hitze gut aushalten konnte.


Ein Versuch, der sich bestens bewährt hat, war die Bepflanzung mit Semperviven.



Trotz wochenlanger Hitze und Trockenheit, haben sich die Wurzen ganz gut in den Töpfen entwickelt.




Die Euphorbiensämlinge hatte ich zuerst auch in den größten Terracottatopf gesetzt, doch sie haben sich dort so ausgebreitet, dass der Mauerpfeffer schon fast verdrängt wurde.


Erst vor ein paar Tagen habe ich sie in einen eigenen Topf gepflanzt, daher lassen sie die Köpfe noch etwas hängen.


Die Anregungen zu diesem Topfgarten, der natürlich bei mir noch um einiges höher und schöner sein könnte, habe ich in Majorahns Garten entdeckt.


Passend zur Topfbepflanzung habe ich auch den Kasten auf dem Fensterbrett mit Semps bestückt, denn auch hier ist es ab Ende Mai immer sehr heiß.


Während das Efeu im Sommer als einziges gelitten hat, haben sich die anderen anscheinend ganz wohl gefühlt. Das wird dann also jetzt die neue Dauerbepflanzung.