Samstag, 23. August 2025

Petunias Vlog Visual Diary #6 Sashiko-Stickerei und ein Blick auf meine Region

Petunias Vlog Visual Diary #6
In meinem sechsten Visual Diary habe ich ein neues Sashiko-Projekt begonnen. Dafür habe ich mir ein Stoffpaket bestellt sowie Sashiko-Garn in weiteren Farben.

Paket mit Sashiko-Garn auspacken
Dieses dunkelblaue Garn passt gut zu dem mintfarbenen Stoff, den ich bestickt habe.
Petunias Visual Diary #6 Stoff zuschneiden
Man benötigt für dieses Projekt zwei Stoffstücke in der Größe 10 mal 10 Zentimeter.
Sashiko-Raster auf Stoff zeichnen
Auf den mintfarbenen Stoff muss man zunächst ein 5-Millimeter-Raster zeichnen. Dafür gibt es spezielle Stoffstifte, deren Farbe man später auswaschen kann.
Petunias Visual Diary #6 Sashiko sticken
Ich habe nach einer Anleitung gestickt: Dabei werden zuerst alle horizontalen Linien gestickt.
Petunias Visual Diary #6 Sashiko Kreuze sticken
Dann stickt man die vertikalen Linien, sodass kleine Kreuze entstehen.
Sashiko Kreuze in einer Farbe sind fertig

Sashiko: Diagonalen werden mit einer zweiten Farbe gestickt
Die diagonalen Linien werden in einer anderen Farbe gestickt - erst in die eine Richtung.
Sashiko: Diagonalen in beide Richtungen sticken
Und dann in die andere Richtung.
Sashiko-Stickerei in Grün und Dunkelblau
Jetzt ist das Muster fertig. Durch die Bestickung fühlt sich der Stoff etwas dicker an. Was ich aus dem bestickten Stoff gemacht habe, zeige ich beim nächsten Mal.
Auf meinem Youtube-Kanal Petunias Vlog kann man sich das alles auch noch mal ansehen. Außerdem zeige ich in meinem sechsten Video noch, was auf meinem Acker geerntet wird, wie man ein leckeres türkisches Bohnengemüse kochen kann und ich zeige bei einer Radtour die Region, in der ich lebe:







Dienstag, 12. August 2025

In Petunias Vlog - Visual Diary #5 gibt es neue Wolle zu sehen

Petunias Vlog Visual Diary #5
Nach einigen kühlen und regnerischen Wochen ist der Sommer bei uns zurückgekommen. Passend dazu habe ich mein fünftes Video von Petunias Vlog veröffentlicht. 

Ito Kinu Wolle und Ito Gima
Leider ist mein neues Sommer-Shirt noch nicht ganz fertig. Das könnte ich jetzt gut gebrauchen. Ich habe dieses sommerliche Garn von Ito Kinu gekauft und finde die Farbe einfach toll.
Sommer-Shirt Purple  Coke mit Ito Kinu stricken
Ich habe dasselbe Shirt vor ein paar Jahren schon einmal gestrickt - allerdings damals in schwarz-hellgrau-meliert. Das gibt es hier bei Ravelry zu sehen.
Sommer-Shirt in Pacific-Blau stricken

Das Shirt wird mit zwei Fäden in Streifen gestrickt
Weil die Bouretteseide so angenehm ist, mache ich mir nun noch ein Shirt in Pacific-Blau. Das Garn kann man auch bei der Hitze ganz wunderbar stricken.
Abendspaziergang im Sommer
In meinem Video zeige ich außerdem noch, wie man rumänischen Auberginenaufstrich macht, was ich sonst noch neues bestellt habe und ich nehme euch mit auf einen Abendspaziergang.
Schaut doch gerne mal rein. Ich würde mich auch freuen, wenn ihr ein Like oder ein Abo da lasst. Ach, und ihr müsst unbedingt die Untertitel einschalten, es gibt sie in vielen Sprachen. Und den Ton ebenfalls. Vielen Dank schon einmal und viel Spaß!




 

Dienstag, 5. August 2025

Petunias Vlog Visual Diary #4 - So war mein Juli

Petunias Vlog Visual Diary #4 - So war mein Juli

 Schon wieder ist ein neues Video von Petunias Vlog online gegangen. Es ist noch im Juli entstanden, als der Sommer noch richtig schön warm war. Inzwischen ist es ja schon fast ein bisschen herbstlich geworden.

gehäkelte Granny Squares
Ich habe die heißen Tage jedenfalls mal dazu genutzt, um meine gehäkelten Granny Squares zu entstauben und in schöne neue Körbe umzupacken.
gehäkelte Granny Squares nach Farben sortiert
Wie ihr seht, ist die Häkeldecke noch immer nicht fertig. Das liegt auch daran, dass ich schon länger keine Socken mehr gestrickt habe. Ich habe ja fast überwiegend Reste von Sockenwolle für die Granny Squares verwendet.
Häkel-Granny-Squares im Korb aus Seegras aufbewahren
Aber ich gebe zu, so langsam muss ich das Projekt doch mal beenden. Es zieht sich jetzt schon über Jahre hin.
Granny Squares in Körbe organisieren

Wollreste und Häkel-Granny-Squares organisieren
Auch meine Wollreste habe ich in einem der neuen Körbe untergebracht. Und die Filztasche, in der ich immer mein aktuelles Strickprojekt aufbewahre, habe ich endlich mal entstaubt und gewaschen. All das und so einiges mehr zeige ich im neuen Video. Das gibt es hier zu sehen:

 


Samstag, 26. Juli 2025

Petunias Vlog Visual Diary #3 ist online

Petunias Vlog Visual Diary #3

In meinem Visual Diary #3 zeige ich euch ein ganz klein wenig von der Region, in der ich lebe. Ich nehme euch mit auf meine Fahrradroute, die ich zumindest im Sommer fast täglich nach der Arbeit fahre.

Petunias Vlog Hinweis auf Untertitel
Man sollte unbedingt die Untertitel aktivieren und den Ton anmachen, wenn man die Videos von Petunias Vlog anschaut. Ich erkläre nämlich in den Untertiteln, was ich in den Videos mache. Außerdem gibt es schöne Musik zu hören.

So aktiviert man Untertitel

Wer nicht so genau weiß, wie man die Untertitel aktiviert, bekommt hier eine Erklärung: Sobald das Video auf Youtube gestartet ist, muss man auf den Bildschirm tippen oder klicken, um die Bedienleiste einzublenden. Das Untertitelsymbol ist meist ein Rechteck mit zwei Linien. Wenn das Symbol blau ist, sind die Untertitel aktiv. Wenn nicht, muss man darauf klicken/tippen. Auch mit dem CC-Symbol kann man die Untertitel aktivieren. CC steht für Closed Captioning, was soviel wie abgeschlossene Untertitelung bedeutet. 
Petunias Vlog Video #3 Sashikotuch fertig nähen
In meinem dritten Video geht es noch einmal um das Sashikotuch, das ich nun fertig genäht habe.
Sashiko nähen

Zitronen schneiden für eingelegte Zitronen
Es wird aber nicht nur genäht. Ich habe auch Zitronen eingelegt und leckere Erbsenküchlein gebacken. 
Zutaten für Erbsenküchlein in einer Schüssel

Und hier kann man das Video anschauen:



Montag, 14. Juli 2025

Petunias Vlog - Visual Diary #2 ist online

Petunias Vlog Visual Diary #2

In meinem zweiten Visual Diary habe ich versucht, den Sommer einzufangen und gezeigt, wie ich die heißen Tage Anfang Juli so verbracht habe.
Granny Squares häkeln auf der Terrasse
Ich habe im Schatten auf der Terrasse einige Granny Squares für meine Häkeldecke gehäkelt.

Granny Squares aus Wollresten häkeln
Außerdem habe ich die Zuschauer mit auf unseren Acker genommen.
Eingang zur gemieteten Ackerparzelle

Acker mit Gemüse im Juli
Dort habe ich Petersilie geerntet und im Video gezeigt, wie ich diese verarbeitet habe.
Gemüseacker Petersilie ernten
Auch vom Basilikum, das auf dem Acker wunderbar groß geworden ist, habe ich einige Zweige mitgenommen - aber nicht, um sie zu essen, sondern um sie einzupflanzen.
Basilikumstecklinge mit Wurzeln
Habt ihr Lust, das ganze Video zu schauen? Schaut doch mal hier: 

Ich würde mich freuen.


 

Sonntag, 29. Juni 2025

Etwas Neues beginnen: Sashiko für Anfänger

Blaues Stofftuch mit Sashiko-Stickerei
Im Juni habe ich mich mit der japanischen Sashiko-Stickerei beschäftigt. Ich hatte ja im vergangenen September schon einmal diese Sticktechnik ausprobiert. Damals hatte ich aus einem alten Bettbezug mehrlagige Wischlappen genäht. Dabei habe ich einfach frei drauflos gestickt. 
Sashiko-Starterset mit Stoff, Sashiko-Garn, Sashiko-Nadeln
Dieses Mal nun habe ich ein Sashiko-Starterset bestellt. Das enthielt einen dunkelblauen Stoff mit aufgezeichnetem Muster, weißes Sashiko-Garn, Sashiko-Nadeln und einen speziellen Fingerhut, den man auf der Innenseite des Mittelfingers trägt. 
Sashiko: Mit der Nadel die Hilfslinien entlang sticken
Sashiko ist eine uralte japanische Stickerei-Technik, die ursprünglich dazu diente, Kleidungsstücke aus mehreren Lagen Stoff zu verstärken. Mit einem einfachen Stich werden die Stofflagen zusammen geheftet - um zum Beispiel Kleidungsstücke zu reparieren. So wurden sie wärmer und es entstanden gleichzeitig dekorative Muster. Typisch für Sashiko sind weiße, saubere Garnstiche auf dunkelblauem Stoff.
Mithilfe des Fingerhuts am Mittelfinger die Nadel durch den Stoff drücken
Die Sashiko-Nadel ist besonders lang, damit man möglichst viele Stiche auf einmal machen kann. Die Nadel wird also im Heftstich so oft wie es geht durch den Stoff gestochen. Dann wird sie mithilfe des Fingerhutes, der einem Ring mit einer dicken Scheibe gleicht, durch von hinten durchgeschoben.
Typisch für Sashiko sind weiße Garnstiche auf dunkelblauem Stoff
So einfach der Heftstich auch ist, so schwierig ist es dennoch, möglichst gleichgroße Stiche zu machen. Und obwohl das Muster auf dem blauen Stoff vorgezeichnet war, ist mir das nicht immer gelungen. Aber ich übe ja auch noch.
Sashiko wird mit der Hand gestickt und nicht mit der Nähmaschine
Man beginnt mit dem Muster in einer Ecke und stickt dann Reihe für Reihe jeweils mit einem neuen Faden. Damit der Faden nicht zu kurz für die Reihe ist, habe ich jedes Mal die Länge ungefähr abgemessen.
Das Sashiko-Muster wächst und ist fast fertig
Bei diesem Muster musste man im Prinzip nur immer wellenförmige Linien sticken - erst von der Ecke rechts unten nach links oben und parallel davon. Dann von der Ecke links unten nach rechts oben und parallel davon. So ist nach und nach das kreisförmige Muster entstanden.
Sashiko-Muster mit Kreisen und Blüten auf dunkelblauem Stoff
Am Ende wurde noch eine Linie einmal ringsherum um das gesamte Muster gestickt und fertig war das Sashiko-Starterset. Jetzt müssen nur noch die beiden Stofflagen außen zusammengeheftet werden, dann ist das Tuch fertig. 
Beim Waschen werden die vorgezeichneten weißen Linien übrigens automatisch entfernt. Aber eigentlich sieht man sie auch schon jetzt nicht mehr.

Ich habe übrigens auch ein Video darüber gemacht und einen neuen Youtube-Kanal eröffnet. Schaut doch mal vorbei, wenn ihr Lust habt!
 

Donnerstag, 29. Mai 2025

Gemüse selbst anbauen: Die Saison hat wieder begonnen

 

Ackerparzelle Anfang Mai mit den ersten Pflanzen
Am 1. Mai hat die Ackersaison für uns wieder begonnen. Nachdem wir drei Jahre lang die mit Biogemüse vorbepflanzten Ackerparzellen bewirtschaftet hatten, wollte ich in diesem Jahr mal alles komplett selbst auswählen und bepflanzen. So hatte ich die Möglichkeit, nur das Gemüse anzubauen, was ich auch selbst gerne esse. Es war zwar schön, dass wir in den vergangenen Jahren eine so große Gemüseauswahl hatten, es war aber auch viel Arbeit, die ganze Ernte zu verarbeiten. Und so viel Kohl in allen Varianten, wie wir in den letzten drei Jahren angebaut hatten, brauche ich nicht wirklich.
Saisoneröffnung 2025 Stadtgemüse Mainz
Deshalb ist unsere diesjährige Parzelle auch nur noch etwa halb so groß. Und sie liegt auf der anderen Seite des Hofes. Zum Glück gibt es nämlich auch Parzellen, die man selbst bepflanzen kann. Bei der Eröffnung der Saison Anfang Mai war dort einiges los, denn alle haben ihren Acker übernommen - ob vorbepflanzt oder nicht.
Bepflanzung des Ackers mit Maßband
In den vorigen drei Jahren haben wir jeweils 40 Quadratmeter bewirtschaftet, in diesem Jahr ist die Fläche nur noch 25 Quadratmeter groß. Anfangs haben wir sogar die Pflanzabstände mit dem Maßband ausgemessen, damit jede Pflanze ausreichend Platz hat. Wir haben zu aller erst Zwiebeln, Rote Bete und Petersilie gepflanzt. Buschbohnen und Möhren haben wir gesät.
Mitte Mai werden Zucchini und Tomaten gepflanzt
Weil die eine Zucchinipflanze, die ich gekauft hatte, nicht gut angewachsen ist, habe ich Mitte Mai noch eine weitere Zucchini daneben gesetzt. Außerdem kamen dann noch die Tomaten, eine Melone und zwei Freilandgurken hinzu.
Ackerparzelle mit Wasserstelle im Hintergrund
Obwohl es den kompletten Mai über extrem trocken war, war das Gießen viel weniger Arbeit als in den vergangenen Jahren. Zum einen, weil wir viel weniger Fläche haben. Zum anderen, weil unsere Parzelle direkt an der Wasserstelle liegt. Der Weg ist also nicht weit.
Acker mit Auberginen, Zwiebeln und Fenchel Ende Mai
Am vorigen Wochenende haben wir die letzten Pflanzen gesetzt: vier Auberginen und eine Chili. Zwischenzeitlich sind noch sechs Gemüsefenchel dazugekommen, doch das war es auch schon. Wir haben weder Kohl, noch Mangold, Salat oder Kürbis.
Blattläuse an Tomaten und Roter Bete
Dafür haben wir leider schon die ersten Schädlinge. Die Ameisen, die von Beginn an überall auf dem Acker waren, haben Blattläuse auf den Tomaten, Zucchini und der Rote Bete "verteilt". Auch die jungen Fenchelblätter haben sie nicht verschont. Vorgestern haben wir deshalb alle befallenen Stellen mit einer Rapsöl-Wasser-Mischung besprüht, um die Schädlinge zu vertreiben.
Ackerparzelle mit Gemüsebepflanzung Ende Mai
So sieht unsere Ackerparzelle nach den ersten 26 Tagen aus. So ein kleines bisschen Grün ist inzwischen schon zu sehen. Gestern hat es zum Glück mal ziemlich ausgiebig geregnet. Ich bin gespannt, wie dieses Gartenjahr nun wird.