Anfang Juni war ich in der Sierra de Gredos. Das ist ein Gebirge in Zentralspanien, etwa 170 Kilometer westlich von Madrid. In dem Regionalpark blüht von Mai bis Ende Juni der Ginster und das sieht einfach wunderschön aus. Die ganze Landschaft ist von Gelb überzogen. Bei einer unserer Wanderungen haben wir jede Menge Steinböcke gesehen. Dieser hier und ein weiterer haben quasi auf die Wanderer am Aussichtspunkt gewartet. Ich bin völlig begeistert von der Sierra de Gredos, weil ich nicht erwartet habe, dass es mitten in Spanien und noch dazu im Sommer eine so grüne und klimatisch angenehme Region gibt.
Gewohnt haben wir im Parador de Gredos. Parador ist eine exklusive spanische Hotelkette, die in historischen Bauten, wie zum Beispiel Burgen und Schlössern untergebracht ist. Der Parador de Gredos ist der erste Parador, der in Spanien im Jahr 1928 gegründet wurde, zuvor war das Gebäude das Jagdhaus des Königs. Wer noch ein bisschen mehr über die Sierra de Gredos wissen möchte, kann hier meinen Artikel dazu lesen.
Zurück in der Heimat, habe ich meine Sitzecke im Garten eingerichtet - und konnte sie dann kaum nutzen, weil das Wetter nicht mitspielte. Es wurde kalt, regnerisch - was aber auch gut für den Garten war - und irgendwie ungemütlich.
Als es ganz besonders herbstlich wurde, habe ich sogar Plätzchen gebacken. Allerdings waren es immerhin Lavendelplätzchen und die haben dann doch wieder nach Sommer geschmeckt.
Als das Wetter dann Ende der vorigen Woche wieder besser wurde, war ich in Würzburg zu einer Städtereise. Auf dem Bild sieht man die Festung Marienberg, das Wahrzeichen der Stadt. Ich bin gerade dabei, auch dazu einen Artikel zu schreiben, aber der ist noch nicht fertig und so kann ich ihn noch nicht verlinken.
Von Würzburg aus ging es geradewegs nach Aschaffenburg und auch dort gab es ein historisches Bauwerk zu bewundern: das Schloss Johannisburg. Beide Städte haben eines gemeinsam: Sie liegen in Franken. Dort gibt es jede Menge kulinarische Genüsse und - das war das Thema der Reise - auch ziemlich viel Kultur.
Heute ist der letzte Tag im Juni, der Sommer ist zurück und das war also mein Monat in Kürze auf instagram. Ich freue mich, wenn ihr mir dort ebenfalls folgt.
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
Dienstag, 30. Juni 2015
Mittwoch, 24. Juni 2015
Lavendelplätzchen backen
Im Grunde habe ich ein Rezept für Butterplätzchen abgewandelt, indem ich den Zucker und Vanillezucker, der im Rezept angegeben war, durch einen Teil Lavendelzucker ersetzt habe. Um diesen herzustellen, ist gar nicht viel Lavendel notwendig. Gut wäre es allerdings gewesen, wenn ich die Lavendelblüten zuvor getrocknet hätte. Dann hätten sie sich bestimmt noch besser im Mixer mit dem Zucker zu Puderzucker verarbeiten lassen. Ich habe die frischen Blüten verwendet aber die ließen sich nicht komplett zerkleinern, haben aber genug Geschmack an den Zucker abgegeben.
Aus 250 g Mehl, 150 g Butter, 1 Ei und insgesamt 155 g Zucker, von dem etwa 80 g Lavendelzucker war, habe ich einen Teig geknetet, den ich 2 Stunden im Kühlschrank gekühlt habe. Dann haben wir runde Kreise ausgestochen und diese bei 160 Grad Umluft etwa 10 Minuten gebacken.
Einen Teil der Plätzchen haben wir vor dem Backen mit etwas Eigelb bestrichen und darauf Lavendelzucker gestreut.
Dass man Lavendel auch zum Backen verwenden kann, habe ich im vergangenen Jahr von Anne Rahn gelernt. Sie zeigt das unter anderem in ihrer Gartenwerkstatt. Einige ihrer Lavendelrezepte habe ich in dem Magazin "Unser Rheinhessen" vorgestellt. Das erscheint am 3. Juli, aber leider nur hier in Rheinhessen. Darin steht dann übrigens auch wie man den Lavendelzucker herstellt.
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