Seit September ist im Terrassenbeet Rosa die vorherrschende Farbe. Der Mai ist blau, September und Oktober sind rosa. Das liegt vor allem an der Fetthenne, die die zentrale Pflanze im Beet ist. Warum sie in diesem Jahr so wunderbar kompakt geblieben ist, hatte ich ja bereits in meinem Post vom Chelsea-Schnitt erklärt. Aber auch die Herbstanemonen tragen zur Farbgebung bei. Ganz unermüdlich blühen auch die rosafarbenen Geranien, die eigentlich nur ein Platzhalter nach dem Rückschnitt des Frauenmantels waren.
Das Bisschen Blau, das hier jetzt noch blüht, stammt vom Geranium "Rozanne". Das blüht und blüht bereits seit Juli - eine echte Augenweide.
Zwischen diesen rosafarbenen Herbstblühern und den im Mai blau blühenden Akelei und Iris macht sich auch die Purpur-Wolfsmilch ganz gut. Ich habe gleich mehrere Ableger aus dem Vorgarten hierher versetzt. Im Winter färben sich die Blätter der Euphorbia dunkelrot, im Frühling blüht sie dagegen wunderschön gelb-grün.
Auch im Wiesenbeet blüht es übrigens noch blau: Bartblume und Katzenminze sind hier die Farbgeber - und die Nahrungsquelle für Insekten.
Jetzt muss ich nur noch Platz für die Tulpenzwiebeln finden, die ich eigentlich noch setzen wollte. Mal schauen, wie ich das mache...
Dekorationen und DIY rund um Wohnen und Garten, Pflanztipps für schwierige Standorte, Anleitungen zum Filzen und alles selbst gemacht
Sonntag, 1. Oktober 2017
Der Herbst ist rosa
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Sonntag, 24. September 2017
DIY - Traumfänger-Türkranz
Passend zum Herbstbeginn gibt es einen neuen Türkranz. Die Haustür kann ein wenig Deko nämlich gut vertragen. Für diese Dekoration benötigt man einige Wollreste - am besten in verschiedenen Stärken. Außerdem benötigt man zum Beispiel Zapfen, Samenstände oder Hortensienblüten, um den Kranz damit zu dekorieren.
Anstatt dicker Wolle kann man auch sehr gut Filzschnüre verwenden. Die hellen rosafarbenen Filzschnüre hatte ich noch vorrätig, die dünnen Schnüre im Beerenton habe ich schnell gefilzt. Damit sie so schön knubbelig werden, habe ich die Filzschnüre im nassen Zustand auf einem Handtuch zusammengeknäuelt und so ordentlich gewalkt. Nach dem Ausspülen trocknen sie am besten als Knäuel auf der Heizung.
Das Grundgerüst meines herbstlichen Traumfänger-Türkranzes ist eine vertrocknete Brombeerranke, die ich neulich im Garten abgeschnitten habe. Weil sie etwas sperrig war, habe ich sie an zwei Seiten mit Draht fixiert.
Danach wurde der Brombeerkranz zunächst mit einer naturfarbenen Wolle bespannt. Die Wolle wird an einer Seite angeknotet und dann munter immer kreuz und quer über das Rankengerüst gewickelt.
Inspiriert von der lodernden Herbstfärbung von Felsenbirne und Herbstanemone, habe ich mich für die Filzschur im Brombeerton entschieden. Auch die dünne Wolle in natürlichen Brauntönen passt gut dazu - und zum Herbst.
Hat man den Kranz rundherum dicht mit Wolle bespannt, kann man zwischen diese Schnüre Zapfen und Samenstände wie zum Beispiel von der Karde stecken.
Am unteren Rand des Traumfänger-Türkranzes werden außerdem einige längere Filzschnüre angeknotet.
Doch halt, da fehlt noch etwas Farbe. Die Hortensienblüten der Pink Annabelle passen perfekt zu den Filzschnüren im Beerenton. Man kann die Blüten problemlos in kleine Portionen teilen und ebenfalls einfach zwischen die Wollschnüre stecken.
An das Ende der langen Filzschnüre werden nun noch Kiefernzapfen geknotet.
Und fertig ist der herbstliche Türkranz. Ich finde, er sieht ein wenig aus, wie ein Traumfänger. Übrigens kann man die Dekoration zwischen den Schnüren nach Belieben austauschen un der Jahreszeit anpassen. So könnte ich mir für die Weihnachtszeit ein paar farblich passende Kugeln sowie ein wenig Tannengrün vorstellen.
Eigentlich hängt der Kranz ja an unserer Haustür, aber dort konnte ich ihn nicht so gut fotografieren. Fürs Fotoshooting eignet sich halt doch das Gartenhäuschen am besten.
Ich brauche es vermutlich nicht zu erwähnen, aber ja, der Kranz ist absolut kostengünstig zum Nulltarif entstanden. Er ist daher mal wieder eine Bastel-Idee für meine Rubrik "Low-Budget".
Anstatt dicker Wolle kann man auch sehr gut Filzschnüre verwenden. Die hellen rosafarbenen Filzschnüre hatte ich noch vorrätig, die dünnen Schnüre im Beerenton habe ich schnell gefilzt. Damit sie so schön knubbelig werden, habe ich die Filzschnüre im nassen Zustand auf einem Handtuch zusammengeknäuelt und so ordentlich gewalkt. Nach dem Ausspülen trocknen sie am besten als Knäuel auf der Heizung.
Das Grundgerüst meines herbstlichen Traumfänger-Türkranzes ist eine vertrocknete Brombeerranke, die ich neulich im Garten abgeschnitten habe. Weil sie etwas sperrig war, habe ich sie an zwei Seiten mit Draht fixiert.
Danach wurde der Brombeerkranz zunächst mit einer naturfarbenen Wolle bespannt. Die Wolle wird an einer Seite angeknotet und dann munter immer kreuz und quer über das Rankengerüst gewickelt.
Inspiriert von der lodernden Herbstfärbung von Felsenbirne und Herbstanemone, habe ich mich für die Filzschur im Brombeerton entschieden. Auch die dünne Wolle in natürlichen Brauntönen passt gut dazu - und zum Herbst.
Hat man den Kranz rundherum dicht mit Wolle bespannt, kann man zwischen diese Schnüre Zapfen und Samenstände wie zum Beispiel von der Karde stecken.
Am unteren Rand des Traumfänger-Türkranzes werden außerdem einige längere Filzschnüre angeknotet.
Doch halt, da fehlt noch etwas Farbe. Die Hortensienblüten der Pink Annabelle passen perfekt zu den Filzschnüren im Beerenton. Man kann die Blüten problemlos in kleine Portionen teilen und ebenfalls einfach zwischen die Wollschnüre stecken.
An das Ende der langen Filzschnüre werden nun noch Kiefernzapfen geknotet.
Und fertig ist der herbstliche Türkranz. Ich finde, er sieht ein wenig aus, wie ein Traumfänger. Übrigens kann man die Dekoration zwischen den Schnüren nach Belieben austauschen un der Jahreszeit anpassen. So könnte ich mir für die Weihnachtszeit ein paar farblich passende Kugeln sowie ein wenig Tannengrün vorstellen.
Eigentlich hängt der Kranz ja an unserer Haustür, aber dort konnte ich ihn nicht so gut fotografieren. Fürs Fotoshooting eignet sich halt doch das Gartenhäuschen am besten.
Ich brauche es vermutlich nicht zu erwähnen, aber ja, der Kranz ist absolut kostengünstig zum Nulltarif entstanden. Er ist daher mal wieder eine Bastel-Idee für meine Rubrik "Low-Budget".
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