Sonntag, 10. April 2016

DIY - Krone aus Konservendose

Blogartikel Anleitung Kronendose selbst machen
Aus Konservendosen kann man ja viele hübsche Dinge machen. Nicht nur Laternen oder papierummantelte Blumenübertöpfe. Eine schöne Idee finde ich auch, eine Krone aus der Konservendose zu basteln. Das geht ganz leicht und man benötigt gar kein Spezialwerkzeug - wie ich zuerst befürchtet hatte.
Anleitung Kronendose basteln mit Schablone aus Papier
 Am schönsten finde ich solche Dosen, die innen nicht weiß lackiert sind, denn meine Krone soll im Garten später noch Rost ansetzen. Das funktioniert vermutlich bei unlackierten Blechdosen schneller. Um die Zacken der Krone auf die Blechdose zu zeichnen, stellt man sich zunächst eine Schablone her. Dazu wird ein Papierstreifen in der Länge des Dosenumfangs mehrfach gefaltet, um ihn in gleich große Abschnitte einzuteilen: Zuerst wird der Papierstreifen in der Mitte halbiert, dann wird er noch einmal halbiert und noch einmal. Das ergibt acht gleich große Abschnitte.
Blogartikel zur Anleitung Kronendose basteln
 Um die Spitzen gleichmäßig zu bekommen, zeichnet man am besten eine Hilfslinie ein, die so weit vom oberen Rand entfernt ist, wie ein einzelner Abschnitt breit ist (circa 3,8 Zentimeter). Dann misst man mit dem Lineal die jeweiligen Mittelpunkte der acht Abschnitte und zieht mit dem Stift eine Linie zu den Ecken, dort, wo die Falten an die Hilfslinie stoßen. Bevor der Papierstreifen um die Konservendose geklebt wird, werden alle Spitzen ausgeschnitten. Den Streifen einfach mit Tesafilm an der Konservendose befestigen und mit einem Permanentmarker die Spitzen auf dem Metall nachziehen.
Blogartikel Kronendose aus Konservendose
Man glaubt es kaum, aber die Blechdosen können ganz leicht mit einer normalen Haushaltsschere zerschnitten werden. Nur der dicke Rand benötigt ein stärkeres Werkzeug. Ganz wunderbar funktioniert es, wenn man den Rand mit einem Seitenschneider durchtrennt. Der Rest der Spitze kann dann mit der Schere ausgeschnitten werden. 
Anleitung Kronendose aus Konservendose basteln
Als letztes biegt man die Spitzen leicht nach außen und fertig ist die Kronenform. 
 Damit die Krone einen rostigen Vintage-Look bekommt, muss ich sie jetzt nur noch einige Monate in den Garten stellen... Ich könnte natürlich Rost-Lack kaufen, doch da es mein Anspruch ist, möglichst wenig Geld für meine DIY-Projekte auszugeben, möchte ich darauf verzichten. Zumal eine Dose ja wirklich von ganz alleine rostet. Ich habe im Internet eine chemische Lösung gefunden, die auf den Hauhaltsmitteln Essig und Bleichsoda basiert. Da wir noch einen Rest Hygienereiniger mit den Inhaltsstoffen Natriumhypochlorit und Natriumcarbonat hatten, habe ich damit einen Versuch gestartet. Allerdings ist das Zeug ziemlich ätzend. Gewirkt hat es leider auch nicht wirklich. Angeblich sollte schon nach 30 Minuten eine Rostschicht zu sehen sein. Ich habe den Versuch jedoch nach einer Stunde abgebrochen, weil es gar zu sehr nach Chlor gestunken hat. Zu sehen war da aber noch nichts. Jetzt steht dir Krone eben erstmal so im Garten.
Blogartikel Anleitung Kronendose basteln

Sonntag, 3. April 2016

Im Frühjahr wird geschnitten - oder auch nicht

 Es sieht so aus, als würde der Rosmarin in diesem Jahr doch einmal blühen. Vor etwa drei Jahren habe ich einen Gewürzrosmarin im Supermarkt gekauft und in den Garten gepflanzt. Gewachsen ist er seither ganz ordentlich. Und ich freue mich über jeden Zentimeter. Gleichzeitig frage ich mich, ob ich ihn mal hätte schneiden müssen, damit er nicht irgendwann vergreist? Eine Frage, die mich jedes Jahr aufs Neue beschäftigt. Und jedes Jahr suche ich in meinem Pflanzenratgeber "Ziergehölze schneiden" nach Antworten. Ich kann sie mir einfach nicht merken.
Der Taglilie, die ich im vorigen August neben den Rosmarin gesetzt hatte, konnte man übrigens in dieser Woche beim Wachsen zusehen. Das hat mich daran erinnert, dass ich einige Samen der Pflanze im Kühlschrank überwintert hatte, um sie im Frühjahr auszusäen. Keine Ahnung, ob das was wird, aber ich versuche es einfach mal - zunächst in kleinen Töpfen auf der Fensterbank.


 Als ich neulich das Bild von oben vom Terrassenbeet gemacht habe, ist mir schon aufgefallen, dass eine lilafarbene Hyazinthe fehlt und auch die Iris "Hafenwacht" konnte ich nirgends entdecken. Die Hafenwacht sollte eigentlich rechts neben der dunklen Hyazinthe wachsen. Da kommt inzwischen ein winziges Blättchen und ich hoffe, sie ist es. Wäre doch zu schade, wenn die hübsche Iris nicht mehr da wäre.
 Als ich mich außerdem über die Blühlücken im Terrassenbeet beklagte, waren die vielen kleinen Allium noch nicht zu sehen, die hier überall plötzlich sprießen. Die ganz dünnen Halme werden in diesem Jahr noch nicht blühen, aber es gibt schon Exemplare, die sich vor zwei Jahren selbst ausgesät haben. Auf die hoffe ich.
Beim Blick ins Kiefernbeet sieht man, dass die Geraniumpflanzen ebenfalls gut wachsen. Sie sind merklich üppiger geworden. Doch wo sind eigentlich die weißen Narzissen Thalia? Die hier sind es jedenfalls nicht. Habe ich etwa vergessen, sie zu düngen?
 Noch einmal zurück zum Thema Frühjahrsschnitt. Die Rose "Leonardo da Vinci" im Vorgarten habe ich im vergangenen Jahr viel stärker zurückgeschnitten. Und das ist ihr eigentlich ganz gut bekommen. Sie hat im Juni sehr üppig geblüht und ist kompakt gewachsen. Trotzdem war ich in diesem Jahr beim Rückschnitt zögerlicher - vielleicht, weil die Rose schon recht stark ausgetrieben war. Da hat es mir leid getan, sie so arg zu stutzen. Meint ihr, ich sollte besser noch mal nachschneiden?
Und beim Lavendel im Vordergrund habe ich mich noch gar nicht richtig mit der Schere rangetraut. Er sieht sowieso an einigen Stellen irgendwie abgestorben aus. Außerdem treibt er noch nicht wirklich von unten nach. Laut Ratgeberbuch sollte man im März schon schneiden, und gleiches gilt für den Gartensalbei und das Heiligenkraut. Doch bevor die Pflanzen nicht nicht von unten austreiben, warte ich lieber noch ein Weilchen. Ich habe da schon schlechte Erfahrungen gemacht.