Dienstag, 14. Mai 2013

Wie man ein Stiefmütterchen filzt


Eigentlich sind es ja Hornveilchen, die da so unermüdlich seit Wochen im Blumenkasten blühen. Bei meinen Versuchen, die Blüten aus Filz nachzuempfinden, habe ich die Blumen allerdings Stiefmütterchen genannt. 
Ob Stiefmütterchen oder Hornveilchen ist ja in diesem Fall wirklich egal. Ich habe mich allerdings mal daran versucht, den Entstehungsprozess im Video festzuhalten. Das war gar nicht so einfach. Irgendwie ist der Beitrag dann doch länger geworden als ich vorhatte. Und bei der Vertonung habe ich mich etwas schwer damit getan, keine langen Pausen entstehen zu lassen. Da dies aber mein erstes Video ist, bin ich noch nicht so souverän. Egal, vielleicht nützt es dennoch jemandem bei der Herstellung einer Filzblüte.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Es grünt und blüht



Geht es euch auch so? Sobald draußen alles wächst und sprießt, muss man ständig nachschauen, welche Blüte wieder aufgegangen ist. Mir geht es jedenfalls so. Jeden Tag schaue ich wie weit die Blüten der Quitte sind, die wir erst vor zwei Wochen gepflanzt haben. Und auch die Iris im Terrassenbeet habe ich "im Auge". Als ich gestern abend von der Arbeit nach Hause kam, war die Bartiris "Hafenwacht", die ich beim Gartenmarkt in Oppenheim gekauft hatte, noch nicht aufgeblüht. Heute morgen sah sie dann so aus:
 Ich bin begeistert und kann mich gar nicht sattsehen. Morgen ist bestimmt auch die zweite Blüte soweit, dass sie sich öffnet.
 Auch die Tulpen blühen nun nach Leibeskräften und ich bin überrascht, dass sie doch noch rosa geworden sind. Zuerst dachte ich ja, sie sind weiß. Ich habe aber den Eindruck, dass ihr Farbe von Tag zu Tag kräftiger wird.
 Allerdings sehen die Blüten - die zu meiner Überraschung gefüllt sind - so schwer aus. Der Regen hat bereits eine Blüte abgeschlagen. Die steht nun auf der Küchenfensterbank:
 Es ist schon erstaunlich, wie schnell alles wächst. Vor vier Tagen sah das Tulpenbeet noch so aus:
 Die gelben Iris habe ich vor einigen Jahren zusammen mit den Hauswurzen gekauft - übrigens ebenfalls in Oppenheim. Damals habe ich eine kleine Pflanze in den inzwischen verrosteten quadratischen Topf gepflanzt. Sie haben sich ganz schön vermehrt und blühen jetzt bald in allen Hauswurztöpfen. Ich werde wohl demnächst einige in den Garten verpflanzen.
Etwas unorthodox ist unser Gemüsegarten angelegt. Wir haben einfach im vergangenen Jahr einen Teil des Rasens umgegraben, damit der Sohnemann seine damals neu erwachte Gärtnerlust ausleben konnte. Zur Zeit wachsen dort nun Salatköpfe, Zwiebeln, Kohlrabi und Fenchel. Allerdings sind die Raupen und Käferlarven auch schon kräftig am Werk und fressen die Wurzeln der Salate von unten und die Kohlrabiblätter von oben weg.
Daher haben wir auch zwei Hochbeete für das Gemüse angelegt. Dorthinein sind die Tomaten gewandert, die wir auf der Fensterbank vorgezogen haben. Außerdem haben wir Auberginen, Paprika und Chili gepflanzt und violette Möhren gesät. Und auch in diesen Beeten "begrüßen" wir freudig jede neue Blüte.
Hach, der Mai macht schon Spaß, oder?